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Chaostage in Berlin Merkels miese Woche

Bundeskanzlerin Merkel: Holpriger Start für die schwarz-gelbe KoalitionZur Großansicht
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Bundeskanzlerin Merkel: Holpriger Start für die schwarz-gelbe Koalition

6. Teil: Oettinger in Brüssel - Schlappe für Deutschland?

Die Kanzlerin selbst verkauft die Kür von Günther Oettinger zum EU-Energiekommissar als Spitzenleistung. Die Ernennung des CDU-Politikers sei eine "sehr gute Wahl", sagte Merkel am Sonntag - und wies damit beharrlich Stimmen zurück, die in der Übertragung des Energieressorts an Oettinger eine Schlappe für Deutschland gesehen hatten.

Die Energiepolitik gehört zu den Kernressorts, die Deutschland neben Industrie und Binnenmarkt auf seiner Wunschliste hatte. Doch Berlin wollte es unter der Bedingung, dass die Zuständigkeit um den Bereich Klimapolitik erweitert wird - diesen Wunsch schmetterte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso allerdings ab.

Nicht nur die Opposition ätzt gegen die Personalie Oettinger. Ungewöhnlich scharfe Kritik üben auch führende Unionsabgeordnete in Brüssel. Der Noch-Ministerpräsident von Baden-Württemberg habe mit seinem Posten weder Macht noch Zugriff auf die Klimapolitik, heißt es. Kompetenzstreitigkeiten mit den Kommissarinnen für Klima, Connie Hedegaard, und Umwelt, Janez Potocnik, seien programmiert.

Der Sprecher der deutschen Konservativen im EU-Parlament, Werner Langen, griff Merkel offen an: "Die Bundesregierung hätte sich um ein wichtigeres Ressort bemühen müssen. Hier wäre die Bundeskanzlerin persönlich gefordert gewesen." Langen kritisierte, dass das Energieressort "nach der Vollendung des Energiebinnenmarktes an Bedeutung verloren" habe. Auch der Vorsitzende des mächtigen Industrie-Ausschusses, Herbert Reul (CDU), ist enttäuscht. Oettinger könne kaum gestalten, allenfalls "ein paar Pipelines in Osteuropa organisieren".

Ob Oettinger seinen Posten nutzen wird oder nicht - mit ihm hat Merkel einen europapolitischen Laien nach Brüssel geschickt, im Betrieb der belgischen Hauptstadt ist er kaum bekannt und wenig vernetzt. Anders als sein Vorgänger Günter Verheugen wird er auch kein Vizepräsident der Kommission sein.

Ein britischer Europaparlamentarier drückt es in der "Zeit" so aus: "Ich kenne Herrn Oettinger nicht. Ich weiß nur, dass Angela Merkel ihn loswerden wollte."

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insgesamt 2857 Beiträge
berther 10.11.2009
Schwarz sehen sollte man noch nicht , Gelb sehen vor dem Umschalten auf Rot oder Grün wäre zu witzig , aber die Situation Dunkelgrau zu sehen trifft es wohl am besten.
Zitat von sysopStreit in den ersten Wochen, ein Koalitionsvertrag, in dem Kritiker konkrete Aussagen vermissen - und Reformen, die noch lange auf sich warten lassen: Die schwarz-gelbe Regierung hatte nicht den besten Start. Wohin soll die Koalition die Republik steuern?
Schwarz sehen sollte man noch nicht , Gelb sehen vor dem Umschalten auf Rot oder Grün wäre zu witzig , aber die Situation Dunkelgrau zu sehen trifft es wohl am besten.
kdshp 10.11.2009
Hallo, wo bin ich den hier bei wünsch dir was ? Die frage sollte lauten : Wohin steuert die Koalition die Republik ?
Zitat von sysopStreit in den ersten Wochen, ein Koalitionsvertrag, in dem Kritiker konkrete Aussagen vermissen - und Reformen, die noch lange auf sich warten lassen: Die schwarz-gelbe Regierung hatte nicht den besten Start. Wohin soll die Koalition die Republik steuern?
Hallo, wo bin ich den hier bei wünsch dir was ? Die frage sollte lauten : Wohin steuert die Koalition die Republik ?
MarkH 10.11.2009
Sachwertdeckung, Geburtenrate steigern.. was sonst ? :)
Zitat von sysopStreit in den ersten Wochen, ein Koalitionsvertrag, in dem Kritiker konkrete Aussagen vermissen - und Reformen, die noch lange auf sich warten lassen: Die schwarz-gelbe Regierung hatte nicht den besten Start. Wohin soll die Koalition die Republik steuern?
Sachwertdeckung, Geburtenrate steigern.. was sonst ? :)
aretana 10.11.2009
in der die Armen ärmer und die Reichen reicher werden. Beispiel: Kranken- und Pflegeversicherung-Kopfpauschale. Durch den Steuerfreibetrag zahlen Gutverdienende minimale Beiträge, während Geringverdiener und Rentner den vollen [...]
Zitat von sysopStreit in den ersten Wochen, ein Koalitionsvertrag, in dem Kritiker konkrete Aussagen vermissen - und Reformen, die noch lange auf sich warten lassen: Die schwarz-gelbe Regierung hatte nicht den besten Start. Wohin soll die Koalition die Republik steuern?
in der die Armen ärmer und die Reichen reicher werden. Beispiel: Kranken- und Pflegeversicherung-Kopfpauschale. Durch den Steuerfreibetrag zahlen Gutverdienende minimale Beiträge, während Geringverdiener und Rentner den vollen Beitrag zahlen müssen, da sie kaum Steuern zahlen. Sehr sozial. Beispiel: Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotels auf 7%, übrigens für Hundefutter zahlte man immer schon 7%. Für Kinderartikel,-nahrung und Schulspeisung müssen 19% bezahlt werden. Ja, noch sozialer, leider nicht für diejenigen, die es nötig hätten, die werden mit 20.-€ Kindergeld abgespeist. Damit ist die Frage doch wohl beantwortet.
Roter Teufel 10.11.2009
Schwarz-Gelb taumelt ideenlos so von Baustelle zu Baustelle. Ein liberales "Weiter So", mit finanzpolitischer Geisterfahrt. Kinderbetreuung und Schulsystem bleiben "Altbacken". siehe Herdprämie Weiterhin [...]
Schwarz-Gelb taumelt ideenlos so von Baustelle zu Baustelle. Ein liberales "Weiter So", mit finanzpolitischer Geisterfahrt. Kinderbetreuung und Schulsystem bleiben "Altbacken". siehe Herdprämie Weiterhin Kriegsbeteiligung Es bleibt der Moloch BA Im Gesundheitswesen Tendenzen zur Kopfprämie Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung Vor Ablauf der Legislaturperiode ist die Schwarz-Gelbe Mehrheit (Landtagswahlen) dahin. Uns steht ein 4-Jähriges-Abwärtstaumeln bevor. Eine echte Enttäuschung.
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