Von Annett Meiritz
Hamburg - Es gärt und rumort am Kabinettstisch, peinliche Pannen und Dauerzwist bestimmen seit Tagen den Alltag im politischen Berlin - vor allem in der vergangenen Woche häuften sich die Negativschlagzeilen. Da prägte der spektakuläre Rücktritt von Arbeitsminister Franz Josef Jung und das hitzige Ringen um Steuersenkungen das öffentliche Bild des Regierungsbündnisses. Der Streit um die ungelöste Causa Steinbach kochte erneut hoch, ebenso die Debatte ums Betreuungsgeld.
Dabei sollte doch für Angela Merkel eigentlich alles besser werden. Den ungeliebten Partner SPD konnte die Kanzlerin bei der Wahl erfolgreich abschütteln und endlich mit der FDP gemeinsam regieren. Doch schon die Koalitionsverhandlungen zogen sich hin, gestalteten sich zäher als erwartet. Und vier Wochen nach ihrem Amtsantritt muss Merkel nun im großen Stil Krisenmanagement betreiben.
SPIEGEL ONLINE zeigt die aktuellen Baustellen der Kanzlerin.
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