Abgeordneter aus Thüringen CDU-Politiker Hirte wird Ostbeauftragter

Um das Amt des Ostbeauftragten war zwischen den GroKo-Partnern ein Konkurrenzkampf ausgebrochen. Nun steht fest: Die CDU wird den Posten besetzen.

Angela Merkel und Christian Hirte
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Angela Merkel und Christian Hirte


Der Thüringer Jurist Christian Hirte wird neuer Ostbeauftragter der Bundesregierung. Der Bundestagsabgeordnete folgt damit auf SPD-Politikerin Iris Gleicke, die das Amt in der vergangenen Legislaturperiode innehatte.

Hirte arbeitet künftig als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, das im neuen Kabinett der CDU unterstellt ist.

In den vergangenen Monaten hatte es zum Teil heftige Diskussionen gegeben, wie der Osten Deutschlands in einer künftigen Bundesregierung vertreten sein wird. Der Posten hatte für die GroKo-Partner an Bedeutung gewonnen, weil beide Parteien kaum Ministerposten mit Politikern aus Ostdeutschland besetzen werden.

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Im Interview mit SPIEGEL ONLINE hatte die scheidende Ostbeauftragte Gleicke die Wichtigkeit des Amtes hervorgehoben und gleichzeitig über teils fehlende Unterstützung geklagt.

mho/dpa



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