Statt Homburger: Christian Lindner soll FDP-Vize werden

Philipp Rösler bleibt FDP-Chef - doch er soll mit Christian Lindner offenbar einen neuen Stellvertreter bekommen. Die bisherige Stellvertreterin Birgit Homburger müsste weichen.

Berlin - Der Ehrenvorsitzende der Liberalen, Hans-Dietrich Genscher, steckt offenbar mit dahinter: Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Christian Lindner soll einem Zeitungsbericht zufolge stellvertretender Chef der Bundespartei werden. Dafür hätten sich mehrere Präsidiumsmitglieder ausgesprochen, berichtet die "Bild"-Zeitung, darunter Genscher. Die Personalie solle auf dem vorgezogenen Parteitag im März beschlossen werden.

Dem 34-jährigen Lindner werden schon länger Ambitionen nachgesagt, in der neuen Führung eine stärkere Rolle spielen zu wollen. Offiziell hat er sich dazu bislang nicht geäußert, doch seit langem wird er als einer der möglichen neuen Vizes der FDP gehandelt. Seine Aussichten wären wohl gut: Sein Landesverband ist ohnehin der stärkste in der Partei - er stellt ein Viertel der zuletzt rund 60.000 Mitglieder, an den Delegierten aus NRW kommt niemand vorbei.

Für Lindner soll laut "Bild"-Zeitung offenbar Birgit Homburger ihren Vizeposten räumen. Die Vorsitzende der baden-württembergischen FDP ist als Beisitzerin im Präsidium im Gespräch. Sie könnte auf den Platz von Elke Hoff rücken, die laut Bericht das Präsidium verlässt. Offen sei, wie viele Bewerber es um den Beisitzerposten von Dirk Niebel gibt.

Außer dem Kieler FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki erwäge offenbar auch der rheinland-pfälzische Landeschef Volker Wissing eine Kandidatur. Niebel selbst werden nach Angaben der Zeitung kaum noch Chancen auf einen Präsidiumsposten eingeräumt. Grund sei die große Verärgerung in der Partei über seine wochenlange Kritik an FDP-Chef Philipp Rösler.

yes/dapd

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insgesamt 22 Beiträge
Hörbört 26.01.2013
So schnell kann es gehen. Ende 2011 noch die Flinte ins Korn geworfen und ohne Erklärung vom Posten des Generalsekretärs verduftet, doch heute schon wieder Ambitionen auf eine stärkere Rolle in der Partei. Viel hat man seit der [...]
So schnell kann es gehen. Ende 2011 noch die Flinte ins Korn geworfen und ohne Erklärung vom Posten des Generalsekretärs verduftet, doch heute schon wieder Ambitionen auf eine stärkere Rolle in der Partei. Viel hat man seit der NRW-Wahl aber nicht von ihm gehört, mit Ausnahme des extensiven Tunings seines wikipedia-Eintrags (s. Wirtschaftswoche).
Business Ethics 26.01.2013
Deutschland - endgültig verkommen zum Land der unqualifizierten Schaumschläger und Dummschwätzer, herzlichen Glückwunsch!
Zitat von sysopPhilipp Rösler bleibt FDP-Chef - doch er soll mit Christian Lindner offenbar einen neuen Stellvertreter bekommen. Die bisherige Stellvertreterin Birgit Homburger müsste weichen. Christian Lindner soll FDP-Vize werden - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-lindner-soll-fdp-vize-werden-a-879810.html)
Deutschland - endgültig verkommen zum Land der unqualifizierten Schaumschläger und Dummschwätzer, herzlichen Glückwunsch!
suedbaden6 26.01.2013
suedbaden6
suedbaden6
suedbaden6 26.01.2013
Brüderle als Sexist und nun Lindner als Königinnenmöder, der als gläserne Decke eine Frau in der Karriere behindert.... Die FDP lässt aber auch gar nichts aus! Was sagen da unsere Gender-Seminaristen?
Brüderle als Sexist und nun Lindner als Königinnenmöder, der als gläserne Decke eine Frau in der Karriere behindert.... Die FDP lässt aber auch gar nichts aus! Was sagen da unsere Gender-Seminaristen?
saul7 26.01.2013
Da haben Sie wohl recht. Doch Rösler ist und bleibt eine "Schlafmütze"ohne jegliches Charisma. Die Menschen wählen auch das Äußere, so ist das eben. Dasselbe gilt für Frau Homburger. Beide gehören auf's Altenteil [...]
Zitat von HörbörtSo schnell kann es gehen. Ende 2011 noch die Flinte ins Korn geworfen und ohne Erklärung vom Posten des Generalsekretärs verduftet, doch heute schon wieder Ambitionen auf eine stärkere Rolle in der Partei. Viel hat man seit der NRW-Wahl aber nicht von ihm gehört, mit Ausnahme des extensiven Tunings seines wikipedia-Eintrags (s. Wirtschaftswoche).
Da haben Sie wohl recht. Doch Rösler ist und bleibt eine "Schlafmütze"ohne jegliches Charisma. Die Menschen wählen auch das Äußere, so ist das eben. Dasselbe gilt für Frau Homburger. Beide gehören auf's Altenteil und dann folgt vielleicht wieder eine dezente Stimmenzunahme....
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  • Samstag, 26.01.2013 – 12:59 Uhr
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Das Wahljahr 2013
Die Niedersachsen haben entschieden - allerdings sehr knapp. Ein hauchdünner Vorsprung von einem Mandat für eine rot-grüne Koalition ermöglicht es dem SPD-Herausforderer Stephan Weil, den erst seit 2010 amtierenden David McAllister (CDU) als Regierungschef abzulösen. Nach dem anstehenden Machtwechsel zu Rot-Grün wird Schwarz-Gelb nur noch über 15 der 69 Stimmen im Bundesrat verfügen. Die schwächelnde FDP erreichte mit 9,9 Prozent der Stimmen ein sehr starkes Ergebnis - profitierte dabei aber von vielen strategisch wählenden CDU-Anhängern. Dennoch: Durch den Erfolg bleibt Philipp Rösler vorerst Parteichef, Fraktionschef Rainer Brüderle übernimmt lediglich die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl.
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