Podcast "Stimmenfang" CSU: Kleinste Partei, größtes Problem

Die CSU ist einer der größten Verlierer der Wahl. Warum sich Horst Seehofer dieses Mal verzockt haben könnte und die Partei jetzt das Nadelöhr für Sondierung ist, hören Sie im neuen Podcast.

Ein Podcast von


Stimmenfang #24 - CSU: Kleinste Partei, größtes Problem

Sie finden "Stimmenfang - den Politik-Podcast" jeden Donnerstag auf SPIEGEL ONLINE (einfach oben auf den roten Play-Button drücken) und auf Podcast-Plattformen wie iTunes, Spotify, Deezer oder SoundCloud. Unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport - Sie können unser neues Audioformat hören, wo Sie wollen und wann Sie wollen. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Podcast "Stimmenfang", um keine Folge zu verpassen.

Wie abonniere ich den Podcast?

Sie können "Stimmenfang" entweder über den Player in diesem Artikel hören oder ihn herunterladen auf Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Computer. So können Sie ihn jederzeit abspielen - selbst wenn Sie offline sind.

Falls Sie diesen Text auf einem iPhone oder iPad lesen, klicken Sie hier, um direkt in die Podcast-App zu gelangen. Klicken Sie auf den Abonnieren-Button, um gratis jede Woche eine neue Folge direkt auf Ihr Gerät zu bekommen.

Falls Sie ein Android-Gerät nutzen, können Sie sich eine Podcast-App wie Podcast Addict, Pocket Casts oder andere herunterladen und dort "Stimmenfang" zu Ihren Abonnements hinzufügen.



insgesamt 43 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Pollowitzer 28.09.2017
1. Die Größe der CSU ist nicht...
...das Problem - das Wahlergebnis ist das Problem - sonst würden CDU/CSU niemals mit den Grünen kugeln - jetzt sind sie aber wegen des Machterhalts gezwungen - die Grünen würden sonst weiter in der Bedeutungslosigkeit dümpeln - die Linke mit Sahra Wagenknecht wäre sinnvoller für Deutschland. Der Wähler wollte Özdemir und Göring-Eckard nicht an den Hebeln der Macht - nun haben wir den Salat.
alternativlos 28.09.2017
2. Auch ein Narrativ...
...und sei es noch so klein, muss sich an der Wirklichkeit messen lassen. Wird es verdrängt, nimmt es der Freiheit seinen Lauf und einer Gesellschaft ihre Geschichte.
tulius-rex 28.09.2017
3. totale Fehlwahrnehmung und Selbstüberschätzung
Nicht nur, dass die gesamte Republik von der CSU am laufenden Band mit kruden Stammtischideen erpresst wird (Ausländermaut, Betreuungsgeld...), nun schwingt sich diese 6,2%-Partei auch noch auf das Zünglein an der Waage zu spielen. Es geht hier in aller Ernsthaftigkeit um die deutsche Wirtschaft und deren Glaubwürdigkeit in den Märkten und nicht um irgendwelche Provinzbedürfnisse einer regionalen Splitterpartei. Wenn der gescheiterte Herr Seehofer (er war ja auch als Gesundheitsminister schon eine Zumutung) seine CSU obsolet gemacht hat indem er auf die eigenen CDU-Parteitruppen das Feuer eröffnet hat, dann wird die CSU eben zugrunde gehen. Da weint niemand.
KaWeGoe 28.09.2017
4. CSU und die 5 % - Hürde
Wenn ich unser Wahlrecht richtig verstanden habe, sitzt die CSU im Bundestag, weil ihre 38,x % Prozent in Bayern 6,x % bundesweit bedeuten. Das heißt doch aber auch: Wenn die Bayern mal zur Vernunft kommen und bei gleicher bundesweiter Wahlbeteiligung der CSU weniger als 30 % geben, fliegt die CSU aus dem Bundestag, weil sie die 5 % Hürde nicht packt. Die 2. Möglichkeit, diese Furunkel los zu werden, wäre eine bundesweit hohe Wahlbeteiligung zu organisieren (und sei es mit massenhaft ungültigen Stimmen). D.h. jemand, der mit den zur Wahl stehenden Parteien unzufrieden ist, macht einen Strich durch den Wahlzettel. Das ist dann auch ein deutliches Votum - ein Misstrauensvotum, das aber gleichzeitig die Wahlbeteiligung erhöht. D.h. - nicht nur die Bayern haben es in der Hand, ob die CSU in den Bundestag kommt - die Nicht-Bayern können es der CSU zumindes schwerer machen.
florian29 28.09.2017
5. Ich sehe nicht wie eine Partei
die fast 40% der Zweitstimme in Bayern gewann, wie die CSU, auf die Mini-Partei Grüne, die nicht einmal 9% erreichte, großartig Rücksicht nehmen muss...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.