Kritik an Personalpolitik CSU plant Kommission zur Frauenförderung

Die CSU soll weiblicher werden. Das fordern zumindest führende Politikerinnen der Partei. Sie wollen nun erst einmal eine Arbeitsgruppe einsetzen.

Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf
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Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf


Die CSU-Besetzungsliste für das Bundeskabinett ist auf Kritik gestoßen, auch in den eigenen Reihen: Parteichef Horst Seehofer nominierte keine Ministerin und verhinderte so, dass künftig ebenso viele Frauen wie Männer im neuen Kabinett sitzen.

Nun gibt es Forderungen aus der Partei, Funktionärinnen mehr Einfluss zu verschaffen. "Unser Ziel muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen innerhalb der CSU im Bund sowie in Bayern sein", sagte die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf der "Augsburger Allgemeinen".

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Große Koalition: Das ist das CSU-Personal

Die stellvertretende Parteichefin Angelika Niebler sagte der Zeitung, die CSU werde eine eigene Kommission einsetzen, die sich gezielt mit der Frage beschäftigen solle, wie die Partei mehr Frauen in Abgeordnetenmandate bringen könne. Zuvor hatte die designierte Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt, CSU-Vize Dorothee Bär, in ihrer Partei einen Nachholbedarf bei der Frauenförderung eingeräumt.

Die drei künftigen CSU-Bundesminister sind allesamt Männer. Bär ist als Staatsministerin die einzige CSU-Frau mit einem Regierungsposten. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte dazu gesagt, aus seiner Sicht hätte es auch der CSU gut zu Gesicht gestanden, "wenn sie unter den drei Ministern mehr Frauen gehabt hätte als gar keine".



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cte/dpa

insgesamt 30 Beiträge
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FocusTurnier 08.03.2018
1. CSU-Frauenanteil 20%
Mit der nun angestrebten Bevorzugung von Frauen in der Partei wird die CSU wohl weiter schrumpfen. Gut so, ich kann Bayern eh nicht leiden.
grommeck 08.03.2018
2. Und wieder einmal ist es wichtiger sich mit sich selbst
zu beschäftigen. Die Damen sollten sich zuerst um die ärmsten Frauen, die alleinstehenden Minitentnerinnen kümmern, die zur Tafel gehen müssen um normal essen zu können. DAS wäre ein Thema und nicht die Selbstdarstellung. Immer der gleiche Käse. Übrigens hat sich eine Frau Bär selbst demontiert, dank Inkompetenz...
ptb29 08.03.2018
3. Arbeitsgruppe ist gut
Dann brauchen sich die Männer ja keine Sorgen machen. Es wird sich nichts ändern.
tadel 08.03.2018
4. Geht ganz einfach!
Der dafür erforderliche Vorgang nennt sich Eintritt!
japhyryderson, 08.03.2018
5. Gute Idee
Ich habe vor ein paar Tagen auf ARTE eine Reportage über Frauen gesehen, die in leitenden Führungspositionen und Vorständen von Unternehmen und Verbänden arbeiten. Top-Managerinnen. Eine ganze andere Kultur des Denkens und der Zusammenarbeit. Eine dieser Managerinnen sagte sinngemäß: "Es braucht mehr Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen. In Unternehmen, in der Politik. Die Welt wäre friedlicher, gerechter, weil Frauen die größten Ofer sind und am meisten zu verlieren haben." So ist es. Deshalb unterstütze ich auch die Quote.
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