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Die zweifelhaften Methoden des Mietgiganten Vonovia

Von den Mietern kommen immer die gleichen Vorwürfe: Die Kosten steigen, Rechnungen sind undurchsichtig, plausible Erklärungen gibt es häufig nicht. Vonovia, Deutschlands größter Vermieter, melkt seine Kunden offenbar, wo immer es möglich ist. Eine SPIEGEL-Recherche ermöglicht nun Einblicke in eine regelrechte Gewinnmaschine, die sich das Dax-Unternehmen geschaffen hat. Eine Million Menschen leben in Wohnungen des umstrittenen Unternehmens.

Eine lukrative Einnahmequelle sind für Vonovia neben der Kaltmiete demnach auch die Nebenkosten. Der Taschenspielertrick geht so: Statt externe Firmen zu beauftragen, übernimmt der Immobilienkonzern viele Aufgaben immer häufiger mit eigenen Tochterfirmen und streicht die Profite ein. Vonovia bestellt, Vonovia kassiert - und der Mieter muss zahlen. Die Nebenkosten vieler Vonovia-Mieter steigen indes. In einer Hamburger Wohnanlage wurde zum Beispiel der Winterdienst um 1900 Prozent teurer, die Kosten für den Hauswart erhöhten sich in drei Jahren um 135 Prozent.

Noch ein Beispiel: In Witten im Ruhrgebiet wurde Schnee räumen abgerechnet - obwohl es gar nicht geschneit hatte, so berichten es Mieter. Vonovia dementiert die Vorwürfe. Die Preise seien marktüblich, und es würden nur Leistungen abgerechnet, die auch erbracht worden seien. Lesen Sie hier den Bericht meiner Kollegen Nicolai Kwasniewski und Philipp Seibt.

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SPIEGEL ONLINE

  • Weidel stellt sich der AfD-Fraktion: Co-Fraktionschefin Alice Weidel soll den Abgeordneten der Rechtspopulisten zu den ominösen Zahlungen aus der Schweiz und den Niederlanden Rede und Antwort stehen.
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  • Deutschland stoppt alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien: Die Bundesrepublik liefert als Konsequenz aus der Khashoggi-Affäre ab sofort keinerlei Rüstungsgüter mehr nach Saudi-Arabien. Auch bereits vereinbarte Exporte würden gestoppt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Welche deutschen Waffen im Jemen-Krieg eingesetzt werden, lesen Sie hier.

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Geld spielt eine Rolle: Wie viele Privatflugzeuge dürfen es sein? Eins? Zwei? Drei? Oder gar keins? Die Debatte um den Wohlstand des CDU-Kandidaten Friedrich Merz ist zwar ganz lustig - aber sie lenkt ab. Lesen Sie hier die Kolumne von Stefan Kuzmany.

Macht darf Recht nicht schlagen: Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman setzt offenbar darauf, dass sein Regime mit dem Mord am Journalisten Jamal Khashoggi ungestraft davonkommt. Es wäre für die internationale Ordnung verheerend, wenn er Recht behielte, meint mein Kollege Maximilian Popp.

Spielen Sie Schach? Bauernopfer, Damengambit: Es gibt derzeit nichts Faszinierenderes, als die WM-Partien zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana nachzustellen. Sehen Sie hier das Video von Harald Schmidt.

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"Unvorstellbare Zahlen": Familienministerin Giffey steht vor einem Problem, das sie schon als Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln beschäftigt hat: Zu viele Frauen erleben häusliche Gewalt. Was will sie tun?

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Auf diesem Platz der Weltrangliste steht jetzt Alexander Zverev. Der 21-jährige deutsche Tennisprofi liegt damit nach seinem Triumph im ATP-Finale über Novak Djokovic nur noch 35 Punkte hinter dem Schweizer Roger Federer. Djokovic ist Erster, der Spanier Rafael Nadal Zweiter. "Die Zukunft des Tennis hat begonnen", jubelt die internationale Presse.

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Die Empfehlungen für Ihren Feierabend

Absteiger gucken: Wer hätte das vor ein paar Monaten gedacht - die DFB-Mannschaft ist heute Abend vor dem letzten Gruppenspiel in der Nations League bereits abgestiegen. Es geht in Gelsenkirchen gegen den Erzrivalen Niederlande. Oranje dagegen ist plötzlich wieder erfolgreich (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE / TV: ARD).

Oranje-Star Georginio Wijnaldum
AFP

Oranje-Star Georginio Wijnaldum

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend.

Herzlich

Alwin Schröder vom Daily-Team

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