Deftige Kritik CSU-Politiker nennt Schröders Job "Schweigegeld für Völkermord"

Mit scharfen Worten hat der CSU-Europapolitiker Posselt Schröders geplanten Einstieg in die Betreibergesellschaft der deutsch-russischen Gas-Pipeline kritisiert. Der Aufsichtsratsposten sei "Schweigegeld für Völkermord".


München - Der außenpolitische Sprecher der CSU-Gruppe im Europaparlament, Bernd Posselt, sagte heute in München, der Aufsichtsratssitz für Altkanzler Gerhard Schröder sei ein "Schweigegeld für den Völkermord in Tschetschenien und die schrittweise Strangulierung von Freiheitsrechten in Russland". Schröder habe "schon als Bundeskanzler in vorauseilendem Gehorsam als leitender Angestellter des russischen Präsidenten Putin agiert", fügte Posselt hinzu. Dies sei der eigentliche Skandal.



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