Sicherheit in Deutschland Aus Fremden Bekannte machen

Warum es wichtig ist, nach Deutschland Geflüchtete zu kontrollieren, auch mithilfe internationaler Geheimdienste - und ihnen dann besser dabei zu helfen, loyale Mitbürger zu werden.

Flüchtlinge in Deutschland
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Flüchtlinge in Deutschland

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Was bedeutet es für die Sicherheit in Deutschland, wenn ein gesuchter Terrorverdächtiger nicht von der Polizei ergriffen, sondern von syrischen Flüchtlingen ausgeliefert wird, bei denen er zunächst untertauchen konnte?

Es bedeutet, dass Deutschland angewiesen ist auf die Kooperation mit den zu uns Geflüchteten. Wir benötigen ihre Wachheit, ihre Loyalität, um diejenigen zu finden, die das bürokratische Chaos im Flüchtlingsstrom nutzen, um Unfrieden nach Europa zu tragen.

Die Sicherheitskräfte sind kaum in der Lage, die Dynamik in Notunterkünften und sozialen Foren zu verstehen. Sie haben keinen Zugang zu den Netzwerken der Neuankömmlinge, in denen verhandelt wird, wie man in Deutschland überlebt. Das kann gut laufen, wie bei der Suche nach Jaber Albakr, als ins Arabische übersetzte Aufrufe und Fahndungsfotos zu dessen Festnahme führten. Es kann schlecht laufen, wenn sich etwa nordafrikanische Grabscher wie an Silvester 2015 auf der Domplatte in Köln verabreden.

Ein Generalverdacht gegen Flüchtlinge wäre deshalb das Gegenteil von hilfreich. Es würde diejenigen, die noch nicht eindeutig hier angekommen sind, leicht in die Arme der Gewalttäter und Zersetzer treiben.

Ausnutzen der Schwachstellen

Die allermeisten der zu uns Geflüchteten sind Menschen, die nichts wollen als einen Neuanfang. Aber Ankommen ist schwer. Die Fremdheit zu überwinden, ein Auskommen zu finden, die Sprache zu lernen, sind Herausforderungen, denen viele nicht gewachsen sind. Ihre Frustration auszubeuten ist dagegen leicht. Die Strategen des Terrors wissen das.

Die Deutschen fühlen sich bedroht durch das Unbekannte, das mit den fremden Menschen kam, und sie machen die Politik dafür verantwortlich, persönlich die Kanzlerin Angela Merkel. Dass massenhafte Migration und Fluchtbewegungen die neue Realität sind in Zeiten von Globalisierung und neuen Machtverschiebungen, dass wir alle damit werden umgehen müssen, lässt sich kaum vermitteln.

Die Frage ist also, wie gut werden wir darin sein, diese vielen Menschen, die so anders großgeworden sind als wir, aufzunehmen? Eine Regierung kann Betten, Schulen, Sozialleistungen, Beratung bereitstellen. Wirklich aufnehmen können nur wir sie, die Bürger, wenn wir sie zu Kollegen, Freunden, Patenkindern machen.

Die Syrer, Afghanen, Iraker flohen vor Kriegsverbrechern und Extremisten, von denen sich nun auch einige hier unter sie geschmuggelt haben. Das kann man den Redlichen unter den Geflüchteten nicht vorwerfen. Um die Verbrecher und Terroristen zu identifizieren, benötigen wir jedoch mehr Sicherheit und vor allem mehr Integration.

Patenschaften helfen

Das haben viele Deutsche verstanden. Doch die Regierung konnte bisher nicht gut erklären, wie die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung effektiv koordiniert werden könnte, zum Beispiel durch Patenschaften. Wenn intakte Familien nur einen Geflüchteten begleiteten, wenn die etwa 400.000 Minderjährigen unter ihnen jeweils einen Paten fänden, die ihnen erklärten, wie Deutschland funktioniert, kann die Bundesrepublik diese Herausforderung meistern.

Der Staat sollte sich als stark erweisen. Es wird die Ängste vor dem Fremden mindern, wenn die Behörden lückenlos wissen, wer im Land ist. Dazu ist eine Sicherheitsüberprüfung von Neuankömmlingen aus Kriegsgebieten eigentlich selbstverständlich, und es sollte zur Routine gehören, im Austausch mit internationalen Geheimdiensten und Behörden nach Fingerabdrücken und Iris-Screens zu fragen, wie es der Chef der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt fordert. Das erhält am Ende die Freiheit für alle, die diese verteidigen wollen.

Die Autorin ist in einem selbst initiierten Integrationsprojekt für geflüchtete Minderjährige engagiert. ThePoetryProject


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insgesamt 33 Beiträge
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Seite 1
sarkasmis 12.10.2016
1. Loyalität
Deutschland gewährt den Flüchtlingen Sicherheit, im weltweiten Vergleich spitzenmäßige Sozialleistungen - oft genau so viel wie Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt verdienen würden - und dazu jede Menge Chancen, die man freilich auch nutzen muss. Ich denke im Gegenzug kann Deutschland schon Loyalität erwarten. Und wer sich von Pegida abgelehnt fühlt kann nach Kriegsende in seine Heimat zurückkehren. Einen Grund Terroristen zu decken oder die Mehrheitsbevölkerung als ganzes abzulehnen stellt das jedenfalls nicht dar. Was würden man umgekehrt von einem Deutschen halten, der einen Rechtsterroristen überwältigt. Würde man ihn zum Helden erklären? Und ist es eine Heldentat, wenn die Alternative: den Terroristen zu decken, inakzeptabel und verachtenswert ist? Es gibt jedenfalls keinen Grund, dass die Mehrheitsbevölkerung den Flüchtlingen noch mehr entgegen kommt. Deutschland leistet schon ziemlich viel. Jetzt sind mal die Migranten dran.
RioTokio 12.10.2016
2.
Für 400.000 Jugendliche werden intakte Familien gesucht die sie begleiten. Etwa 600.000 Kinder werden hier pro Jahr gebohren , das zeigt die Größenordnung der Suche. Für 2 Drittel einer Generation werden Familien gesucht. Alle die noch kommen, z.B. über den erst am Anfang stehenden zu erwartenden Familiennachzug brauchen vermutlich auch eine "intakte" Familie die bei der Integration hilft. Da die zu suchenden Familien eher in den Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Köln etc. gesucht werden, ist die Suche ambitioniert. Ganz Deutschland darf sich aufgerufen fühlen tätig zu werden. Neben den finanziellen Forderungen die da auf uns zukommen und der eigenen Bereitschaft ein in Richtung Islam und Zuwanderung verändertes Land zu akzeptieren, also weitere Herausforderungen. Keinem anderen Land Europas werden ähnliche Lasten durch ihre Regierung auferlegt. Warum sollen wir das eigentlich alles leisten - haben wir keine eigenen Probleme?
adal_ 12.10.2016
3. Absurde Sicherheitslücken
Apropos überforderte Behörden: Manchmal ist es schlicht Wurstigkeit - versteckt hinter angeblichen Datenschutz-Vorschriften - die absurde Sicherheitslücken produziert: Das Bamf hat zweitausend syrische Pässe als gefälscht identifiziert, es aber nicht für nötig befunden, die Polizei davon zu unterrichten. Fällt ja nicht in die Zuständigkeit der Migrationsbeamten.
busytraveller 12.10.2016
4. Kontrollverlust
"Dass massenhafte Migration und Fluchtbewegungen die neue Realität sind in Zeiten von Globalisierung und neuen Machtverschiebungen, dass wir alle damit werden umgehen müssen, lässt sich kaum vermitteln". Vor allem dann nicht, wenn fatale Anreize, Kontrollverlust und Staatsversagen die massenhafte Migration fördern und ermöglichen und das dem Bürger gleichzeitig als alternativlos verkauft wird.
fördeanwohner 12.10.2016
5. -
Zitat von RioTokioFür 400.000 Jugendliche werden intakte Familien gesucht die sie begleiten. Etwa 600.000 Kinder werden hier pro Jahr gebohren , das zeigt die Größenordnung der Suche. Für 2 Drittel einer Generation werden Familien gesucht. Alle die noch kommen, z.B. über den erst am Anfang stehenden zu erwartenden Familiennachzug brauchen vermutlich auch eine "intakte" Familie die bei der Integration hilft. Da die zu suchenden Familien eher in den Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Köln etc. gesucht werden, ist die Suche ambitioniert. Ganz Deutschland darf sich aufgerufen fühlen tätig zu werden. Neben den finanziellen Forderungen die da auf uns zukommen und der eigenen Bereitschaft ein in Richtung Islam und Zuwanderung verändertes Land zu akzeptieren, also weitere Herausforderungen. Keinem anderen Land Europas werden ähnliche Lasten durch ihre Regierung auferlegt. Warum sollen wir das eigentlich alles leisten - haben wir keine eigenen Probleme?
Dann lassen wir es also besser gleich ganz. Und das Gute daran? Wir können dann noch besser darauf schimpfen, dass nichts läuft und die Geflüchteten nicht integriert sind. Das ist die Lösung, ganz bestimmt ....... nicht. Die syrische Community in Deutschland doch gut vernetzt und organisiert. Da werden dann potenzielle Attentäter dingfest gemacht und multi-kulti Aktivitäten organisiert. Wo ist jetzt das Problem genau, dass man meint, besser nichts zu leisten?
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