+++ Minutenprotokoll +++ Merkel: "Die Ehe im Grundgesetz ist die Ehe von Mann und Frau"

Kanzlerin Merkel hatte die Debatte losgetreten, doch im Bundestag stimmte sie nun gegen die Ehe für alle. Die Entwicklungen hier zum Nachlesen im Minutenprotokoll.




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schnapporatz 30.06.2017
1. Paragraf 1353 des Kleinbürgerlichen Gesetzbuches:
"Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen" - und zu 50% geschieden.
micromiller 30.06.2017
2. Der Aufmacher des Berichts ist
das bezeichnende und so bekannte Bild des Hohen Hauses. leere Stühle, wo eigentlich fleißige Angeorndete die Interessen der Bürger vertreten sollten. Auf eine kritische Rückfrage, hatte eine Refaratsbeamte des Hohen Hauses geantwortet, unser Parlament sei ja kein Präsenzparlament, mit dieser umwerfenden Logik sind die 85%, die Besseres zu tun haben selbstverständlich entschuldigt.
Hallo2020 30.06.2017
3. Outing
ja dann muss ich mich jetzt mal outen. Ich bin gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, auch wenn man für diese Meinungsäußerung heutzutage in der Luft zerrissen wird.
th.diebels 30.06.2017
4. Die Ehe für alle
eigentlich ein Randthema, dass letztendlich nur eine Minderheit betrifft. Leider lenkt dieses Randthema von den wirklich großen Problem, die die in der BRD vorhanden sind, ab. Ich frage mich, wann kümmert sich Politik wieder um diese ?
raoul2 30.06.2017
5. Kommt der Gesetzesvorschlag heute durch,
ist dies vor allem dem scheidenden Grünen-Abgeordneten Volker Beck zu verdanken, der in seiner Partei durchgesetzt hatte, eine Koalition mit anderen Parteien "ohne die Ehe für alle" im Programm kategorisch auszuschließen. FDP, Linke und SPD haben sich dieser Taktik letztlich nur angeschlossen - was natürlich die jahre- und jahrzehntelangen Bemühungen, die Gleichsetzung von Homo- und Heterosexuellen herzustellen, nicht schmälert. Daß man die (möglicherweise unbedachte, vielleicht aber auch taktische) Äußerung der Bundeskanzlerin nun zum Anlaß genommen hat, über die längst überfällige Reform noch in dieser Legislatur namentlich abstimmen zu lassen, ist dabei etwas wie ein kleiner Treppenwitz der Parlamentsgeschichte: Merkels Gedanken zur Gewissensentscheidung kamen einfach (verfahrenstechnisch) einen Tag zu früh. Eine entsprechende Äußerung hätte erst nach der Wahl Auswirkungen gehabt, wäre sie erst am Dienstag öffentlich getan worden. Das ist aber weder der SPD noch den Grünen (oder gar Volker Beck) anzukreiden, sondern einzig und allein der Parteivorsitzenden, die sich auch hier unbedacht vertan hat. Drücken wir allen Betroffenen sämtliche zur Verfügung stehenden Daumen, daß die heutige Abstimmung wie vorhergesehen und prognostiziert ausgehen möge - und danken wir Volker Beck und seinen MitstreiterInnen für das übergroße Durchhaltevermögen.
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