Einigkeit in Klimapolitik FDP bietet Clement Mitgliedschaft an

SPD ade - und ab zur FDP? Nach seinen Attacken gegen die sozialdemokratische Spitzenkandidatin Ypsilanti in Hessen darf Wolfgang Clement zu den Liberalen überlaufen. Das bietet ihm zumindest die FDP an.


Düsseldorf - Nach seiner Kritik am energiepolitischen Kurs der hessischen SPD hat die FDP dem früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement (SPD) eine Mitgliedschaft in Aussicht gestellt. "Wenn Wolfgang Clement sich weiter so positiv entwickelt, schicken wir ihm noch einen Aufnahmeantrag in die FDP", sagte der Chef der NRW-Landtagsfraktion, Gerhard Papke, beim Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen FDP in Düsseldorf.

Ex-Politiker Clement: Warnung vor der hessischen SPD
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Ex-Politiker Clement: Warnung vor der hessischen SPD

Dass der Ex-Bundeswirtschaftsminister kaum verhohlen davor warne, die SPD zu wählen, sei bemerkenswert. Dies geschehe aber zu Recht, da SPD und Grüne das Land mit einer "Klima-Hysterie" überziehen wollten, sagte Papke.

Bundesparteichef Guido Westerwelle sagte hingegen: "Ich habe Clement nicht gebraucht, um zu wissen, dass man in Hessen nicht SPD wählen sollte."

Clement hatte indirekt vor einer Wahl der SPD in Hessen gewarnt und damit einen Eklat ausgelöst. Fraktionschef Peter Struck verlangt Clements Rausschmiss aus der SPD.

wal/dpa



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