Tweets zur Elefantenrunde Schulz im Eskalationsmodus

Martin Schulz schaltet in den Wahlkampfmodus, die AfD steht am Büfett - und Angela Merkel möchte auch endlich mal was sagen. Die besten Tweets zur Berliner Runde.

Berliner Runde
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Berliner Runde


Langweilig war sie auf keinen Fall, die "Elefantenrunde". Das lag aber nicht nur daran, dass erstmals sieben Parteien dabei waren. Vor allem der Auftritt von Martin Schulz beeindruckte viele Zuschauer, besonders die Journalisten unter ihnen:

Doch wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Vielleicht war Schulz deshalb einfach alles egal.

Auch Christian Lindner hat sich mit seinen Äußerungen im digitalen Gedächtnis zu dieser Fernsehsendung verewigt. Zum einen, weil der FDP-Spitzenkandidat nun doch keine großen Ambitionen auf Regierungsverantwortung zu haben scheint. Kurz stritt er sich sogar mit Martin Schulz darüber, wer denn nun in Zukunft mit Angela Merkel regieren muss. Rein äußerlich gab Lindner sich dabei aber genauso cool wie auf seinen Wahlplakaten.

Ins Twittergeschichtsbuch zur #BerlinerRunde wird aber vermutlich diese Behauptung von Christian Linder über die AfD eingehen:

Deren Chef Jörg Meuthen musste natürlich widersprechen. Viel mehr Beachtung fand aber sein Satz, in der AfD gebe es überhaupt keine Rassisten:

Meuthens Paradoxon provozierte wiederum den wohl stärksten Satz von Angela Merkel in dieser Runde:

Zuvor war von der amtierenden und bald wieder Kanzlerin unter anderem folgendes zu hören:

Heute Abend war außerdem einer der seltenen Momente, in denen der CSU-Mann Joachim Herrmann von Twitter-Nutzern mit Applaus bedacht wurde. Und zwar für seine Kritik darüber, dass ein Großteil der Sendezeit für Debatten rund um die AfD drauf ging:

War sonst noch was? Ja, das hier:

löw



insgesamt 20 Beiträge
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INGXXL 24.09.2017
1. Schulz ist ein
schlechter Verierer. Das schlechte Ergebnis hat Schulz zu verantworten. MERKEL hat auch verloren bleibt aber Kanzlerin, weil es keine Alternative gibt.
xberg99 24.09.2017
2. Selten
so ein schlechter Verlierer gesehen wie der Martin Schutz. Da können wir echt froh sein das er nich Bundeskanzler geworden ist. SPD als Partei und Bewegung hat ausgedient, der Malocher und Arbeiter der immer SPD gewählt hat gibt es kaum mehr. Das ist aber aber nicht nur in Deutschland so sondern auch bei uns in Schweden. In der Zukunft werden andere Koalitionen sich bilden müssen. Das wichtigst ist aber das die AFD unter den Demokraten ein no Go Partei bleibt. Somit werden sie keinen Macht haben ihre perfiden Ideen durchzusetzen.
rainer82 24.09.2017
3. Schulz hat heute erstmals begeistert.
Mit seiner heute gezeigten Angriffslust, gepaart mit ruhiger Besonnenheit hat er vielen Menschen positiv überrascht und die CDU-Vorsitzende auf dem falschen Fuß erwischt. So hätte er schon im Wahlkampf agieren müssen.
AlBundee 24.09.2017
4. Schulz hat halt bis zuletzt an...
...ein besseres Ergebnis geglaubt. Wenn er dann, wenn die Wahl gelaufen ist, sagt, "so Frau Merkel, jetzt haben wir den S.....alat!", hat er doch völlig recht. Die AfD gibt es, weil Frau Merkel ein Kanzlersessel aus dem Hintern wächst, weil sie in dem von ihr erzeugten Flüchtlingschaos die Gemeinden, die es am Ende stemmen mussten, finanziell allein gelassen und damit ihre Verantwortung für ihre humanistisch ja an sich zu rechtfertigende Entscheidung nicht konsequent getragen hat. Wenn Schulz ein schlechter Verlierer ist, bin mal gespannt, ob Merkel eine gute Gewinnerin ist. Denn offene Konfrontationen und direkter Schlagabtausch im Bundestag sind ihre Sache nicht. Sie ist eher gut darin, im Hinterstübchen etwas auszubrüten, ohne es mit allzuvielen Personen abzustimmen und es dann im Ton einer Konfirmandenrede vorzutragen, wobei Widerwort, Duelle und Anwesenheit unangenehmer Fragewesen stets unerwünscht war. Jetzt gibt es aber nichts anderes mehr. Und ihren SPD-Schlafbären hat sie zu Tode geknuddelt, den kann sie nicht mehr als Puffer hochhalten. Diese Regierungsperiode steht sie nicht durch. No Way. Keine vier Jahre.
St.Baphomet 24.09.2017
5. Mein Rat an Schulz:
Lass es lieber Martin! Bevor du die SPD endgültig ruinierst mach was Anderes, egal was, nur bitte jenseits der SPD-Führung. Am besten in Würselen, wenn dich da noch jemand mag. Nimm all deine Seehofer-Agenda-Kumpels und gründe eine neue Partei. Grünliberale vielleicht, nur nix mit "Sozial", das ist nicht dein Ding, haste echt nicht drauf. Ach, stimmt ja, zu spät. Mach es nicht noch schlimmer als es jetzt schon ist. Geht nicht? Garantiert. Merkel rate ich fast das Gleiche, deren Zukunft ist auch sehr begrenzt. 2 Jahre noch?
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