EU-Studie Von der Leyen wehrt sich gegen Baby-Statistik

Elterngeld hin oder her, Deutschland muss als einziger EU-Staat einen Geburtenrückgang hinnehmen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie aus Brüssel. Das Familienministerium weist die Untersuchung zurück - und bescheinigt den Statistikern Ahnungslosigkeit.


Berlin - Neue Zahlen zur Geburtenrate in der EU lassen Deutschland miserabel dastehen: Laut einer Studie des europäischen Statistikamts Eurostat kommen in keinem anderen Mitgliedstaat so wenig Kinder zur Welt wie in Deutschland.

Kita in Münster: Deutlich weniger Kinder in Deutschland - oder nicht?
dpa

Kita in Münster: Deutlich weniger Kinder in Deutschland - oder nicht?

Die alarmierende Bilanz der am Montag veröffentlichten Untersuchung: Pro 1000 Einwohner wurden im vergangenen Jahr rechnerisch nur 8,2 Kinder geboren - 2007 betrug die Quote noch 8,3.

Doch das Familienministerium in Berlin stellt eine andere Rechnung auf - und weist die Erhebung zurück. Die Eurostat-Zahlen für Deutschland seien "entweder falsch oder veraltet", sagte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff am Montag SPIEGEL ONLINE.

Zwar werde das Statistische Bundesamt erst im September eine offizielle Geburtenrate für das Jahr 2008 veröffentlichen. "Ziemlich sicher" sei jedoch, dass im vergangenen Jahr 682.524 Kinder geboren wurden - die Brüsseler Studie geht lediglich von 675.000 Neugeborenen für 2008 aus.

Auch den aus Brüssel bescheinigten Negativtrend wies die Behörde von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zurück. Den deutschen Statistikern zufolge seien 2008 rund 2300 Kinder weniger als im Vorjahr geboren worden. Der Unterschied zu 2007 liege "lediglich im Promillebereich" und sei damit "statistisch nicht mehr aussagefähig", sagte Flosdorff.

Im Gegensatz zur Studie aus Brüssel sehe das Statistische Bundesamt die Zahl der Geburten pro 1000 Einwohner konstant bei 8,3. "Wir können sagen: Die Zahl der Geburten ist stabil geblieben."

Glaubt man allerdings den Brüsseler Experten, ist Deutschland im europäischen Baby-Vergleich nach wie vor das Schlusslicht - und hat in der aktuellen Erhebung als einziges EU-Land einen Geburtenrückgang zu verzeichnen. Weil Deutschland laut Eurostat nicht nur die geringste Geburtenrate, sondern auch die höchste Sterbeziffer hat, schrumpft die Bevölkerung hierzulande weiter:

  • 10,3 Sterbefälle pro 1000 Einwohner zählte die Bundesrepublik 2008 - im Jahr zuvor waren es noch 10,1.
  • Das Saldo: Im Jahr 2008 sank in Deutschland die Einwohnerzahl auf 82,1 Millionen. Das sind rund 168.000 weniger als im Jahr zuvor, so die Studie.

Über die wahre Geburtenentwicklung in Deutschland hatte es bereits im Februar Verwirrung gegeben: Zunächst hatte das Statistische Bundesamt die Gesamtzahl der neugeborenen Kinder für 2008 auf bis zu 690.000 geschätzt - und die Zahl später nach unten korrigiert. Momentan geht das Bundesamt von 682.534 Neugeborenen aus, auf diese Angabe stützt sich mittlerweile auch das Familienministerium.

Von der Leyen hatte den vermeintlichen "Geburtenanstieg" zunächst öffentlich als Erfolg gefeiert und musste sich anschließend von der Opposition den Vorwurf von "Schönfärberei" gefallen lassen.

Die CDU-Ministerin will mit dem Elterngeld Familien motivieren, mehr Kindern zu bekommen. Seit Anfang 2007 können Eltern, die mindestens zwei Monate lang bei ihrem Kind bleiben, bis zu 1800 Euro monatlich beziehen.

amz

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idealist100 31.07.2009
1. Dann aber mal richtig
Die Grauen" sind am Ende: Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts darf die Seniorenpartei nicht zur Bundestagswahl antreten Protest gewählt ihr Rentner, Arbeitslose, 1.-€ Jober, H4 Empfänger, Kurzarbeiter etc.p.p. Den cducsuspdfdpgrünen mal den Stinkefinger zeigen. Stinkefinger?; Das ist der Mittelfinger der rechten Hand, dürft aber ruhig links wählen.
knaxknarke 31.07.2009
2. Das System wird kollabieren...
Der Generationenvertrag war von Anfang an auf Sand gebaut. Schon zu Bismarcks Zeiten war abzusehen, dass dieses System nicht ewig funktionieren kann. Zwei Weltkriege mit haben darüber hinweggetäuscht, dass dieses System nicht nachhaltig ist. Aber erst die Politik der letzten 30 Jahre hat es auf die Spitze getrieben. Es kann nur kollabieren. Und ich schätze, es wird keine 20 Jahre dauern, bis wir hier eine Revolte Jung gegen Alt haben werden. Nicht wegen der Aufsässigkeit der Jungen und üblichen Generationskonflikten, sondern weil die Politik jahrelang auf Kosten zukünftiger Generationen ge(miß)wirtschaftet hat. Die Schulden werden die Jungen erdrücken und die Alten werden trotzdem weniger Rente bekommen. Der Produktivitätszuwachs, der nötig wäre, um das System zu erhalten, ist völlig unrealistisch und wird (wenn überhaupt) anderswo stattfinden (Asien).
Margrit2 31.07.2009
3.
Zitat von sysopDie Deutschen werden immer älter - und der Bevölkerungsschwund stellt nicht nur das Rentensystem vor neue Herausforderungen. Welche Folgen hat der demografische Wandel in Deutschland?
hätten wir normalere Verhältnisse, würden wahrscheinlich auch wieder mehr Kinder geboren. Ein Großteil deutscher Kinder wird z. B. mehr und mehr im Ausland geboren, da Deutsche in Scharen das Land verlassen, da sie hier keine Zukunft mehr sehen. Dies war übrigens bis heute der Politik nicht eine einzige Diskussion wert. Warum? völlig falsche Arbeitsmarktpoltik, Fehler werden nur noch mit dem Schlagwort Globalisierung erklärt. Eine fatale Zuwanderungspolitik. Die Zuwanderung besteht nur aus den untersten Unterschichten und ausschließlich in die Sozialsysteme. Das hat sich bis ins hinterste afrikan. Dorf runmgesprochen,. dass man in Detuscvhland nicht arbeiten braucht um bestens versorgt zu sein. Das Fatale daran ist, dass große Teile der Poltik das dulden und sogar forcieren. Eine schleichende Islamisierung unseres Landes, auch von der Poltik forciert. Von einem Großteil der Politiker ain Hass auf alles Deutsche. Das alles sind z. B. Gründe, dass viele das Land velassen, da sie hier keine Perspektive mehr sehen und sehr viele auch in solche unsicheren Zeiten/Verhältnisse keine Kinder setzen. Und es gehen genau die, die hier angeblich dringend gebraucht werden, Wissenschaftler, Facharbeiter etc. Hier ausgebildet/studiert und dann gehen sie. Der Schaden ist riesig für unser Land Das war anders nach dem Krieg. Die Leute waren arm und trotzdem bekamen sie Kinder, denn sie konnten täglich sehen, wie es voranging im Land. Die gute Zukunft war seh- und greifbar. Das ist heute nicht mehr. Heute sehen wir nur, wie es bergab geht. Wie imemr mehr völlig Kulturfremde ins Land strömen. Ohne jeden Grund, denn politische Flüchtlinge sind sie alle nicht. Asyl heißt Schutz gewähren. Es gilt für politische Flüchtlinge und die kommen nicht aus der Unterschicht. Diese Leute die aber kommen, brauchen keinen Schutz, sie sind keine politischen Flüchtlinge Sie wollen nur unsere Sozialsysteme Wir schaffen einen zweiten Balkan Und genau das alles wird uns in ca. 5-10 Jahren um die Ohren fliegen. Wirklich Kenner warnen seit Jahren, aber die Politkk verschließt die Ohren. Der "Kampf" gegen rechts ist wichtiger. ER dient dazu, die Deutschen gefügig zu halten. Denn in Wahrheit bekämpft man die Rechten gar nicht, denn man braucht sie um uns die Nazikeule um die Ohren zu hauen, wenn wir mal leise Kritik an der falschen Zuwanderung äußern. Als weiterer Punkt ist auch der Egoismus der Deutschen, der von den 68ern gelegt wurde. Ich-ich- und nochmal ich, das ist doch die Devise. Ich will haben, das steht mir zu usw. Also der demografische Faktor, der uns ja auch ständig vorgehalten wird, hat Ursachen, würden diese beseitigt, bekommen die Letue auch wieder Kinder. Das war meine Meinung der Probleme in Kurzform
syramon 31.07.2009
4.
Zitat von knaxknarkeDer Generationenvertrag war von Anfang an auf Sand gebaut. Schon zu Bismarcks Zeiten war abzusehen, dass dieses System nicht ewig funktionieren kann. Zwei Weltkriege mit haben darüber hinweggetäuscht, dass dieses System nicht nachhaltig ist. Aber erst die Politik der letzten 30 Jahre hat es auf die Spitze getrieben. Es kann nur kollabieren. Und ich schätze, es wird keine 20 Jahre dauern, bis wir hier eine Revolte Jung gegen Alt haben werden. Nicht wegen der Aufsässigkeit der Jungen und üblichen Generationskonflikten, sondern weil die Politik jahrelang auf Kosten zukünftiger Generationen ge(miß)wirtschaftet hat. Die Schulden werden die Jungen erdrücken und die Alten werden trotzdem weniger Rente bekommen. Der Produktivitätszuwachs, der nötig wäre, um das System zu erhalten, ist völlig unrealistisch und wird (wenn überhaupt) anderswo stattfinden (Asien).
Ein solches System wird von Politikern gemanaged.Da gehts weder um Wirschaftlichkeit oder Zukunftsfähigkeit,sondern um Wahlprozente.Ein Grossteil der heutigen Politiker geht spätestens in 10 Jahren in Rente,da geht denen am Arsch vorbei,was dann ist,Hauptsache die Pensionen zahlt irgend ein dämlicher Steuerzahler dann.
SaT 31.07.2009
5.
Es geht nicht um gut oder schlecht. Es gibt klare Tendenzen. Der Mensch der Zukunft wird dunkler, religioes (wahrscheinlich moslemisch), traditionsbewusst und vor allem die Frauen weniger emanzipiert sein. Noch mal: Ich sag nicht, dass ich dies gut oder schlecht finde. Es ist halt so: die emanzipierte Frau schafft sich durch Kinderlosigkeit selbst ab.
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