Nach Herzproblemen Ex-Bundespräsident Köhler aus Klinik entlassen

Laut seinem Büro ist er wieder arbeitsfähig: Horst Köhler ist nach einem Aufenthalt im Berliner Bundeswehrkrankenhaus entlassen worden. Der Altbundespräsident soll beim Sport zusammengebrochen sein, hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Altbundespräsident Köhler: nach Kreislaufproblemen wieder zu Hause
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Altbundespräsident Köhler: nach Kreislaufproblemen wieder zu Hause


Berlin - Der Ex-Bundespräsident Horst Köhler ist nach Kreislaufproblemen am Mittwoch in einem Berliner Krankenhaus untersucht worden. Der 69-Jährige sei aber nach einer kurzen Untersuchung durch seinen Internisten noch am Mittwochvormittag wieder aus dem Bundeswehrkrankenhaus entlassen worden, sagte Köhlers Büroleiter. Horst Köhler werde noch im Laufe des Donnerstags die Arbeit in seinem Berliner Büro wieder aufnehmen, hieß es.

Der Altbundespräsident war am Mittwochmorgen beim Joggen im Berliner Stadtteil Grunewald nach Angaben der "Bild"-Zeitung zusammengebrochen. Sein Büroleiter sprach dagegen von einer "erkältungsbedingten Unpässlichkeit beim Sport". Der sportbegeisterte Altbundespräsident sei in den vergangenen Tagen trotz der Erkältung seiner Arbeit nachgegangen. Auch vom Sport habe ihn die Erkältung nicht abgeschreckt.

Der Politiker gilt als sportlich - zusammen mit seiner Ehefrau Eva Luise hat er mehrmals das Deutsche Sportabzeichen abgelegt.

Er war am 31. Mai 2010 nach Äußerungen über Bundeswehreinsätze im Zusammenhang mit deutschen Wirtschaftsinteressen zurückgetreten.

lei/dpa/Reuters



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