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Ex-Linke-Chef Bisky räumt falsche Sicht zur Wiedervereinigung ein

Lothar Bisky: "Ich habe mich 1990 geirrt"Zur Großansicht
dpa

Lothar Bisky: "Ich habe mich 1990 geirrt"

Die Wiedervereinigung Deutschlands sah Lothar Bisky damals skeptisch, inzwischen hält er seine früheren Sorgen für falsch: Er habe sich geirrt, als er einen rechtsextremen Einheitsstaat befürchtet habe, sagte Bisky dem SPIEGEL.

Hamburg - Der ehemalige Vorsitzende der Linken, Lothar Bisky, räumt ein, dass er den Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands zunächst falsch beurteilt habe. "Ich habe mich 1990 geirrt", so Bisky im SPIEGEL-Interview. "Ich habe gefürchtet, die Einheit Deutschlands sei eine Gefahr für Europa, ich habe gedacht, ein neuer Einheitsstaat der Deutschen wird automatisch rechtsextrem." Diese Befürchtungen seien nicht eingetreten.

Auch habe sich die "CDU, die nun die Kanzlerin stellt, zum Glück anders entwickelt, als viele Linke fürchteten". Die Union sei "weder großdeutsch geworden noch rechtsextrem". Er stehe ausdrücklich zur deutschen Einheit, so Bisky: "Diese Einheit hat Freiheitsrechte garantiert, ein Grundgesetz, das hervorragend ist."

Auch in seiner eigenen Partei, der Linken, seien die Nostalgiker auf dem Rückzug. "Wir sind keine separatistische, sondern eine plurale Partei", betont Bisky. "Unsere Bürgermeister wollen das Land gestalten, nicht auflösen." Allerdings bleibe er bei seiner "kritischen Haltung zur Art der Vereinigung und der Vereinnahmung der Ostdeutschen".

Bisky stand von 2007 bis 2010 zusammen mit Oskar Lafontaine an der Spitze der Linken, inzwischen sitzt er im Europarlament.

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insgesamt 19 Beiträge
fatherted98 23.12.2010
...das wir nun Hrn. Biskys Erlaubnis haben so weiterzumachen. Danke.
...das wir nun Hrn. Biskys Erlaubnis haben so weiterzumachen. Danke.
frubi 23.12.2010
Ich gehe davon aus, dass noch weitere Kommentare aus dieser unteren Schublade kommen werden. Ich kann nirgendwo eine Überheblichkeit Bisky´s erkennen. Es ist doch schön, wenn Politiker Fehler zugeben. Kommt immerhin nicht so oft [...]
Zitat von fatherted98...das wir nun Hrn. Biskys Erlaubnis haben so weiterzumachen. Danke.
Ich gehe davon aus, dass noch weitere Kommentare aus dieser unteren Schublade kommen werden. Ich kann nirgendwo eine Überheblichkeit Bisky´s erkennen. Es ist doch schön, wenn Politiker Fehler zugeben. Kommt immerhin nicht so oft vor. Fragen Sie mal den Guido, ob er seiner Ansicht nach im Jahre 2010 Fehler begangen hat und wenn ja, welche Fehler es denn genau waren. Mal abwarten, wieviele verklauserte, nichts sagende Antworten sie erhalten.
wolf-wolf 23.12.2010
Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.“ was wie folgt übersetzt wird: „Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch.“ Herr Bisky hat zugegen dass er sich geirrt hat was sollt [...]
Zitat von fatherted98...das wir nun Hrn. Biskys Erlaubnis haben so weiterzumachen. Danke.
Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.“ was wie folgt übersetzt wird: „Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch.“ Herr Bisky hat zugegen dass er sich geirrt hat was sollt eigentlich nichts besonderes sein aber wen man die Berliner Politiker nimmt da sind sie nicht nur Heuchler weil sie beben ihre Fehler freiwillig geben nie zu, aber viel schlimmer! die machen einfach „weiter so“ als ob!!
PeteLustig 23.12.2010
Er hatte ja auch nur 20 Jahre, um sich einleben zu können...
Er hatte ja auch nur 20 Jahre, um sich einleben zu können...
Regulisssima 23.12.2010
"Er habe sich geirrt, als er einen rechtsextremen Einheitsstaat befürchtet habe" Klar, wie könnte die DDR 2.0 auch rechtsextrem sein !
"Er habe sich geirrt, als er einen rechtsextremen Einheitsstaat befürchtet habe" Klar, wie könnte die DDR 2.0 auch rechtsextrem sein !
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