Podcast "Stimmenfang" Wie Facebook die Bundestagswahl beeinflusst

Donald Trump meint, soziale Medien hätten ihm beim Wahlsieg geholfen. Angela Merkel vergleicht Facebook mit Waschmaschinen. Kommt der digitale Wahlkampf jetzt nach Deutschland? Darüber diskutieren Fabian Reinbold und Marcel Rosenbach.


Stimmenfang - der Politik-Podcast - #3 Wie beeinflusst Facebook die Bundestagswahl?

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insgesamt 23 Beiträge
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Seite 1
citycity 06.04.2017
1.
Wer sich 2017 tatsächlich noch fragt ob soziale Netzwerke eine Wahl beeinflussen könnten hat doch nun wirklich die letzten Jahre komplett verpasst. Was denn sonst - Print und Fernsehen etwa mit vergleichsweise lächerlichen Reichweiten? In Zeiten in denen 16-Jährige Youtuberinnen ein Vielfaches der Einschaltquoten der Tagesschau einheimsen kann man sich hinter "#Neuland" nicht mehr verstecken. Der digitale Wahlkampf "kommt" nicht nach Deutschland, er ist längst hier.
BettyB. 06.04.2017
2. Wer an Europa denkt nicht nur des Nachts...
Da in den deutschen Medien die Gefahr der Wahl von Merkel für den Bestand der EU fast grundsätzlich verschwiegen wird, bleibt Europäern, die andere von der Bedeutung der EU für die Friedenspolitik überzeugen wollen nur die direkte Kommunikation oder jene in den sozialen Netzen. Das Problem dabei, dass sich da eben auch Nationalisten tummeln, denen die friedenserhaltende Wirkung der EU .völlig schnuppe ist. Ein Graus - die Sache mit den deutschen Medien...
spon-facebook-10000317957 06.04.2017
3. Schwer vergleichbar
Man kann die USA bei der Netznutzung nur schwer mit Deutschland vergleichen. Die sind uns dort in Sachen digitaler Vernetzung um Lichtjahre voraus. Dieser "Neuland"-Begriff der Kanzlerin damals war daher nicht wirklich falsch, auch wenn es natürlich auch viele "Digital Natives" hierzulande gibt. Sowohl Facebook wie auch Twitter haben in Deutschland gar nicht die Reichweite, um einen wirklich spürbaren Einfluss zu haben. Davon abgesehen: Wer sich politisch im Netz informiert, der hängt sehr schnell in einer Blase fest und sieht und liest nur noch das, was seiner Meinung am ehesten entspricht. In den USA nutzen die Menschen soziale Medien viel intensiver und häufiger als in Deutschland, deshalb kann man sie auch besser erreichen und eben auch entsprechend manipulieren, wenn man dies denn möchte. Richtig aktive Facebook- und Twitternutzer machen ja nur einen Bruchteil der Bevölkerung aus und die meisten davon sind eher jung. Youtube stellt da schon eher eine Gefahr dar, weil man hier schneller mal ein Fake-News-Video vorgeschlagen bekommt. Hier lauert mittelfristig die Gefahr, denn Youtube ist für viele Kinder- und Jugendliche jetzt schon wichtiger als TV oder sonstige Medien. Und ein "Jugendschutz" in jeglicher Richtung findet hier einfach nicht statt. Darauf sollte man in Deutschland ein Auge haben, alles andere wirkt hierzulande deutlich größer, als es in Wirklichkeit ist.
goffis1 06.04.2017
4. Was meinst Du damit?
Zitat von BettyB.Da in den deutschen Medien die Gefahr der Wahl von Merkel für den Bestand der EU fast grundsätzlich verschwiegen wird, bleibt Europäern, die andere von der Bedeutung der EU für die Friedenspolitik überzeugen wollen nur die direkte Kommunikation oder jene in den sozialen Netzen. Das Problem dabei, dass sich da eben auch Nationalisten tummeln, denen die friedenserhaltende Wirkung der EU .völlig schnuppe ist. Ein Graus - die Sache mit den deutschen Medien...
Bei Beiträgen wie diesem frage ich mich immer wieder, warum gehst du nicht in die Politik und setzt dich vor Ort damit auseinander. Natürlich gibt es auch in den Medien das eine oder andere schwarze Schaf, dass nicht berichtet sondern bewertet. Als mündiger Wähler sollte man eben verschiedene Quellen abfragen. Dann hätte es Aufwiegler auf Facebook u. ä. nicht so einfach.
docmillerlulu 06.04.2017
5. @goffis1
"Bei Beiträgen wie diesem frage ich mich immer wieder, warum gehst du nicht in die Politik und setzt dich vor Ort damit auseinander." Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich möchte anmerken daß offiziell die Politik innerhalb der Parteien gemacht wird. Man bezahlt so etwa 300-450.- € im Jahr für eine Parteimitgliedschaft und darf dann die Politik mitbestimmen. Dies geschieht indem die Parteimitglieder über bestimme Themen abstimmen und die Ergebnisse werden dann immer von ein Paar Zampanos völlig ignoriert und die Sachen dann entgegengesetzt zum Parteibeschluss umgesetzt. Daher macht es mehr Sinn über soziale Medien seine Ideen zu verbreiten. Die Parteienarbeit wird tutto kompletto von Lobbyisten geprägt.
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