Fakten-Check: Die Ausweichmanöver des Präsidenten

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Der Bundespräsident steht seit Wochen in der Kritik. Ein zentraler Vorwurf: Er gibt scheibchenweise immer nur das zu, was nicht mehr zu leugnen ist. Tatsächlich ist Christian Wulff vielen Fragen ausgewichen. Ein Fakten-Check.

Wohnhaus der Familie Wulff: Finanziert mit günstigen Krediten Zur Großansicht
DPA

Wohnhaus der Familie Wulff: Finanziert mit günstigen Krediten

Hamburg - Man muss noch einmal daran erinnern: Auslöser der Bundespräsidenten-Affäre, die von Woche zu Woche höher kocht, war ein Privatkredit, den sich Christian Wulff noch als Ministerpräsident in Niedersachsen für den Kauf seines Privathauses geben ließ. Zweimal wandelte er das Darlehen um. Jedes Mal machte er die Änderungen erst dann öffentlich, als er kaum noch anders konnte. Und jedes Mal wirkte es so, als tue er das nicht ganz freiwillig.

Ein Überblick über das Wechselspiel aus Vorwürfen gegen den Bundespräsidenten - und Wulffs Reaktionen:

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1. Fakten-Check
susie.sunshine 07.01.2012
Heute nur 12 Artikel 1. Seite Politik Deutschland. Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/) Sind denn nun alle Fakten durchgecheckt?
2.
suchenwi 07.01.2012
Zitat von susie.sunshineHeute nur 12 Artikel 1. Seite Politik Deutschland. Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/) Sind denn nun alle Fakten durchgecheckt?
Schau'n wir mal. Für ein 1-Zimmer-Apartment liegt das deutlich über dem 150-Euro-Satz von Bettina Schausten. Hätte dies öffentlich ausgeschrieben werden müssen? :-)
3. Kann man ihm was anbieten?
conny2 07.01.2012
Zitat von sysopDer Bundespräsident steht seit Wochen in der Kritik. Ein zentraler Vorwurf: Er gibt scheibchenweise immer nur das zu, was nicht mehr zu leugnen ist. Tatsächlich ist Christian Wulff vielen Fragen ausgewichen. Ein Fakten-Check. Fakten-Check: Wulffs Ausweichmanöver - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807643,00.html)
Scheibcheweise zuzugeben, was nicht zu leugnen ist, ist ebenso wenig verboten wie das Ausweichen auf unangenehme Fragen. Beides sind keine Gründe für eine Klage gegen den Bundespräsidenten nach § 61 GG. Selbst wenn eine solche Klage erhoben würde, wäre es noch sehr die Frage, ob Wulff durch das Bundesverfassungsgericht des Amtes verlustig erklärt würde. Ich sehe es so, dass man ihn allein aufgrund des bisher bekannten Sachverhaltes nicht los werden kann, wenn er nicht freiwillig geht. Und das wird er, wenn mich mein Eindruck nicht trügt, nicht tun, schlicht, weil er mit seinen 52 Jahren ins Nichts fallen würde, wenn er es täte. Denn was für ein Amt oder Mandat käme für ihn denn noch in Betracht? Ich wüsste keines. Aber vielleicht kann man ihm den Abgang ja doch irgendwie versüßen. Aber womit?
4. Tiefpunkt ?
franziskus.2 07.01.2012
Zitat von sysopDer Bundespräsident steht seit Wochen in der Kritik. Ein zentraler Vorwurf: Er gibt scheibchenweise immer nur das zu, was nicht mehr zu leugnen ist. Tatsächlich ist Christian Wulff vielen Fragen ausgewichen. Ein Fakten-Check. Fakten-Check: Wulffs Ausweichmanöver - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807643,00.html)
Ich bin dafür, dass alle führenden Politiker einem "Fakten-Check" unterworfen werden und alle Urlaubsreise offen legen müssen. Ebenso sämtliche Kreditgeschäfte. Wer nicht umfassend Auskunft gibt und keine Belege vorlegen kann, hat etwas zu verbergen. Gleichheit für alle. Herr Augstein dreht sich im Grabe um, wenn er diesen "Faktencheck" liest. Spiegel, Spiegel wo bist du gelandet.
5. sein "lebensabend" ist doch längst gesichert
dakkie 07.01.2012
da klammert sich jemand an ein amt, zu dem er beinahe kam wie die jungfrau zum kind. dabei werden im hintergrund schon längst neue marionetten in position geschoben. und wulff in seiner grenzenlosen selbstverliebtheit merkt es nicht. anstatt endlich zurückzutreten und den weg freizumachen für eine persönlichkeit von rang, die diesem amt einen würdigen rahmen verleiht, versucht wulff die dauerkrise auszusitzen in der irrigen annahme, er könnte es seinen partei-"vorbildern" gleichtun, noch dazu ähnlich erfolgreich. nein, er glaubt sogar, mit seinen mitleidheischenden monologen sympathie für sich und seine blamablen fehltritte zu ergattern - als müßte er nur genügend schafe hinter sich versammeln, damit er diese amtsperiode übersteht, um nach ende derselben wiedergewählt zu werden. wie arrogant und gleichzeitig grenzenlos naiv. ich weiß nicht, was schlimmer ist.
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