Podcast "Stimmenfang" Per Gesetz getrennt - und jetzt?

"Unmenschlich", sagt die Opposition. "Verantwortungsvoll", sagt Horst Seehofer. Von August an gilt das neue Gesetz zum Familiennachzug. Was bedeutet das für ein syrisches Mädchen, das seine Mutter seit drei Jahren vermisst?

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Stimmenfang #60 - Familiennachzug: Wie ein Gesetz Familien trennt

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insgesamt 23 Beiträge
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Seite 1
misterknowitall2 19.07.2018
1. Nanu?
Erstaunlich still hier? Wo sind denn all die Gegner der Familienzusammenführung, die dem Mädchen erklären, warum ihre Mutter nur eine Wirtschaftsasylantin ist, die wir hier nicht wollen und auch das Mädchen eigentlich hier nicht hingehört. Das es in ihrer Heimat gefälligst die Bomben, Tod und Gewalt zu ertragen hat und dann ihr zerstörtes Land wieder aufbauen soll. Weil alles andere ja feige ist. Sollte diese dumme Diskussion wirklich tot gelaufen sein? Ich kann ja mal hoffen.
mhuz 19.07.2018
2.
Still ? Wieviel Kinder müssen hier auf ein Elternteil verzichten ? Als in den 60/70 Jahren die Menschen aus Italien/Türkei/Spanien/Griechenland nach Deutschland zum Arbeiten kamen, kamen lange nicht die ganze Familien ins Land. Es hat Jahre gedauert, bis Frau und Kinder da waren. Es hat Kinder gegeben, die haben ihren Vater nur einmal im Jahr für 3 Wochen gesehen.In den großen Firmen gab es für die Männer Schlafmöglichkeiten in Mehrbett Zimmer. Und und um sich abzureagieren gab es Bordelle.Ich hatte sehr viele Arbeitskollegen, bei denen es so war und es hat Funktioniert.Und es hat damals keinen gestört. Wenn heute Menschen in andere Länder zum Arbeiten gehen, dann zieht auch nicht gleich der ganze Clan mit. Bei Frauen, die aus Asien in Arabischen Länder Arbeiten, bleiben die Kinder in der Regel auch bei den Großeltern. Aber wenn es um Flüchtlinge geht, dann ist alles gleich Schrecklich und Unmenschlich. Nich jeder hat das Glück, dass alles passt. Als die Kinder im Krieg verschickt wurden, waren sie auch ohne Eltern und sie sind auch groß geworden.Man sollte auch bei den Flüchtlingen, die Kirche im Dorf lassen und nicht bei jeder noch so kleinen Sache, ein Riesen aufstand machen.
Sonia 19.07.2018
3. Ihre Mutter gehört zu denen,
die kommen dürfen. Ich kann dem Artikel nicht den Status entnehmen, dem ein Aufenthaltsrecht zugrunde liegt. Asyl? Flüchtlingsststus, de rechtlich fast Asyl gleichgestellt, da in einem sicheren Drittland Europa betreten oder subsidärer Schutz - also zeitlich begrenzt. Es wird Zeit, dass unsere Medien nicht blindlings reinschlagen, sondern sich informieren, wie die Rechtslage ist. Wird diese verletzt, dann reinschlagen. Ich schicke gerne ein paar Fotos aus Indien u. Bangladesh, vielleicht gibt es dann hier eine Spendensammlung, diesen vergessenen Kindern im unvorstellbaren Elend zu helfen, ihre Eltern zu finden. Die haben sie abgelegt, im Müll.
derblecher 19.07.2018
4.
Zitat von misterknowitall2Erstaunlich still hier? Wo sind denn all die Gegner der Familienzusammenführung, die dem Mädchen erklären, warum ihre Mutter nur eine Wirtschaftsasylantin ist, die wir hier nicht wollen und auch das Mädchen eigentlich hier nicht hingehört. Das es in ihrer Heimat gefälligst die Bomben, Tod und Gewalt zu ertragen hat und dann ihr zerstörtes Land wieder aufbauen soll. Weil alles andere ja feige ist. Sollte diese dumme Diskussion wirklich tot gelaufen sein? Ich kann ja mal hoffen.
Sie haben natürlich völlig recht. Wir sollten hier keine "dumme" Diskussion führen, sondern höchstintelligent einfach glauben, dass alle Menschen weltweit sofort sterben werden, wenn sie nicht augenblicklich nach Deutschland kommen dürfen und sich dort lebenslang vom Steuerzahler versorgen lassen können. Und wenn Sie schon mal beim hoffen sind, hoffen Sie doch gleich mal mit, dass das alles funktionieren wird....
bullermännchen 19.07.2018
5.
Da sucht man sich ein süßes kleines Mädchen und dieser „Multiplikator“ soll dann die Meinungen drehen. Auch eine Form des Populismus. Nicht falsch verstehen aber ein 17jähriger, bärtiger Sohn würde wohl nicht „ziehen“. Gesetze sind ab und an hart und für die/den Einzelnen gar manchmal brutal. Auch eine Einzelfallbetrachtung muss sich an die festgelegten Grenzen halten. Für das Mädchen natürlich ein Drama aber wesentlich schrecklichere „Einzelschicksale“ gibt es jeden Tag zu Zehntausenden.
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