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Warnung vor Überlastung: Koalitions-Experten wollen Bundeswehr von Flüchtlingshilfe ausnehmen

Tausende Soldaten helfen in der Flüchtlingskrise, etwa mit Transporten und Sanitätsdiensten. Jetzt schlagen Fachleute aus Union und SPD Alarm. Im SPIEGEL warnen sie: Die Bundeswehr werde woanders dringender gebraucht.

Hilfe in der Krise: Soldaten beim Bau eines Zeltes für Flüchtlinge Zur Großansicht
DPA

Hilfe in der Krise: Soldaten beim Bau eines Zeltes für Flüchtlinge

In der Koalition wächst der Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die rund 7500 eingesetzten Bundeswehrsoldaten von der Arbeit in der Flüchtlingshilfe zu entbinden.

"Wir können nicht Tausende Soldaten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise einsetzen", sagte der CSU-Verteidigungsexperte Florian Hahn dem SPIEGEL, "unsere Soldaten werden in einer steigenden Zahl von Auslandseinsätzen dringender gebraucht." Die Hilfsmaßnahme in Verwaltungseinrichtungen, so Hahn, "muss nun enden". (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier .)

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), sagte, die Maßnahmen könnten "keine Daueraufgabe für die Bundeswehr" sein. "Ich erwarte, dass im Laufe des kommenden Jahres der Großteil dieser Hilfe nicht mehr benötigt wird", so Bartels, "zivile Behörden müssen diese Aufgabe übernehmen."

Die Bundeswehr hilft Flüchtlingen seit Mitte September mit Transporten, Sanitätsdiensten und Essensausgabe und stellt Kasernen als Unterbringung zur Verfügung.

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