Forbes-Liste Merkel zum dritten Mal zur wichtigsten Frau gewählt

Kanzlerin Merkel bleibt die mächtigste Frau der Welt - zumindest für das Wirtschaftsmagazin "Forbes". Die Redaktion setzte die Deutsche auf ihrer jährlichen Liste auf Platz 1 der "100 mächtigsten Frauen der Erde", zum dritten Mal in Folge.

Kanzlerin Angela Merkel: wichtigste Frau der Welt
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Kanzlerin Angela Merkel: wichtigste Frau der Welt


New York - Angela Merkel ist inzwischen Dauergast auf der jährlichen Liste. Das dritte Jahr in Folge führt die Bundeskanzlerin die vom US-Magazin "Forbes" erstellte Rangfolge der mächtigsten Frauen der Welt an. Merkel sei das "Rückgrat" der EU und trage das Schicksal des Euro auf ihren Schultern, erklärte "Forbes" am Mittwoch. Das mache sie zur "Power-Frau Nummer eins". Das Magazin sah Merkel in acht der vergangenen zehn Jahre ganz oben in der weiblichen Machthierarchie.

Die Kanzlerin landete vor der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Auf dem dritten Platz lag Melinda Gates, die mit Ehemann und Microsoft-Gründer Bill Gates eine milliardenschwere Stiftung leitet. Es folgten US-Präsidentengattin Michelle Obama und die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton.

Die Liste des US-Magazins zählt die hundert einflussreichsten Frauen aus Politik, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Feldern auf. Neben der Facebook-Managerin Sheryl Sandberg (Platz sechs) finden sich auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde (Platz sieben), und die TV-Moderatorin Oprah Winfrey (Platz 13) in der Rangordnung wieder.

Jüngste Vertreterin ist US-Popstar Lady Gaga mit 27 Jahren auf Platz 45, die Doyenne ist Großbritanniens Königin Elizabeth II. mit 87 Jahren auf Rang 40.

Die Liste gibt es seit 2004 und in jedem Jahr waren mindestens die Hälfte Amerikanerinnen. Clinton, Obama und Irene Rosenfeld (Kraft Foods) gehören zu den Stammgästen. Außer Merkel waren bisher - auf den hinteren Plätzen - nur drei Europäerinnen dabei: Politikerin Julija Timoschenko aus der Ukraine und die Französinnen Anne Lauvergeon (Suez, Total) und IWF-Chefin Lagarde.

ler/AFP/dpa



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