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Umfrage: Nur noch 17 Prozent würden Steinbrück wählen

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück: Schlechte Umfragewerte Zur Großansicht
DPA

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück: Schlechte Umfragewerte

Peer Steinbrück wäre völlig chancenlos, wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten: Einer Umfrage zufolge käme der SPD-Kanzlerkandidat nur noch auf 17 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaberin Merkel würde 58 Prozent erreichen.

Hamburg - Ein Minus für die Partei und ein weiteres Minus für den Kandidaten - für die SPD sieht es in Umfragen weiter schlecht aus: Laut dem Wahltrend von "Stern" und RTL kommen die Sozialdemokraten jetzt nur noch auf 22 Prozent der Stimmen. In der Umfrage, die vor dem SPD-Parteitag in Augsburg durchgeführt wurde, verlieren die Genossen damit einen Punkt. Es ist im Wahltrend ihr schlechtester Wert seit Anfang Juni 2011.

Auch für den SPD-Spitzenmann Peer Steinbrück sieht es nicht besser aus: Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich 58 Prozent für Angela Merkel entscheiden (+1 im Vergleich zur Vorwoche) und nur noch 17 Prozent für ihren Herausforderer Steinbrück (-2). Es ist der schlechteste Wert für ihn, seit er zum Kanzlerkandidaten der SPD gekürt wurde. Die Umfrage konnte auch hier noch nicht mögliche Reaktionen der Bürger auf seine Augsburger Parteitagsrede berücksichtigen.

Gute Werte gibt es dagegen für Union und FDP: Zum zweiten Mal in Folge hat die Regierungskoalition in der Wählergunst eine klare regierungsfähige Mehrheit. Im Wahltrend steigt die Union im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 42 Prozent. Die FDP fällt zwar um einen Punkt auf 5 Prozent, für beide gemeinsam ergeben sich jedoch erneut 47 Prozent.

Die Grünen steigern sich um einen Punkt auf 15 Prozent. Die Linke verschlechtert sich um einen Punkt auf 8 Prozent. Die Piraten stagnieren bei 3 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 5 Prozent (+1).

Für die Umfrage befragte Forsa in der Zeit vom 8. bis 12. April insgesamt 2508 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

hen

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insgesamt 330 Beiträge
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1. manchmal
sitiwati 17.04.2013
merken auch die WählerInnen was sich so tut, ich denke die Zeiten, wo man blind wählt sind vorbei, Steinbrück ist der denkbar schlechteste BK Kandidat, aber hinter ihm gähnd eine furchtbare Leere !
2. Umfragen
kf_mailer 17.04.2013
sollten diese wirklich stimmen, dann ist dem Bürger hier auch nicht mehr zu helfen. Wer nach all den Jahren immer noch die gleichen korrupten Leute aus den Blockparteien wählt, der will anscheinend betrogen und belogen werden und für die Profite der ganz Großen bezahlen.
3. Wenn die SPD nicht die
eisbaerchen 17.04.2013
Zitat von sysopDPAPeer Steinbrück wäre völlig chancenlos, wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten: Einer Umfrage zufolge käme der SPD-Kanzlerkandidat nur noch auf 17 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaberin Merkel würde 58 Prozent erreichen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/forsa-umfrage-schlechte-werte-fuer-spd-und-steinbrueck-a-894810.html
Notbremse zieht und auswechselt...(geht das überhaupt noch, und wen??) dann steht jetzt das Ergebnis der BTW schon fest und ich überlege ob ich überhaupt wählen gehe. Positiv: die Grünen können mit ihrer dilettantischen Energiepolitik nichts werden; negativ: diese unsägliche FDP-Truppe würden unter Umständen wieder ihre Pöstchen ergattern. Was ist das grössere Übel??
4. Fragen über Fragen
schienbeinschoner 17.04.2013
Vermutlich wird das die Umfrage nicht hergeben, aber ich frage mich worin sich der weitere Verfall der Werte für Steinbrück begründet! Die Vorbehalte die man gegen den SPD Mann haben kann sind bekannt, seit seinem unglücklichen Start in die Kandiatur gab es doch aber kaum Anlass diese zu verstärken? Wenn man Steinbrück eines lassen muss, dann dass er sich kaum verstellen kann, er ist was er ist. Und woher, im Gegenzug, kommen die extrem guten Werte für Frau Merkl? Innenpolitisch findet sie nicht statt, aussenpolitisch können höchstens 10% der Deutschen überhaupt beurteilen ob und wenn welchen Wert ihre Arbeit hat (ich weiss ein gewagte Behauptung). Woran also machen Die Leute ihre Abneigung oder Zustimmung fest? An einzelnen Themen? Der Partei? Persönlichkeit? Das würde mich interessieren!
5.
burgundy2 17.04.2013
Zitat von sysopDPAPeer Steinbrück wäre völlig chancenlos, wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten: Einer Umfrage zufolge käme der SPD-Kanzlerkandidat nur noch auf 17 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Amtsinhaberin Merkel würde 58 Prozent erreichen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/forsa-umfrage-schlechte-werte-fuer-spd-und-steinbrueck-a-894810.html
Schlimm, wie mit Umfragen Politik gemacht wird. Schlimmer, dass SPD und Steinbrück diese Umfragewerte verdienen. Am schlimmsten, dass die derzeitige, doch sehr mässige Regierung so alternativlos erscheint. Das ist schlecht für die Demokratie, schlecht für Deutschland.
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