Frankfurt am Main SPD-Politiker Feldmann bleibt Oberbürgermeister

In der ersten Runde der OB-Wahl in Frankfurt verpasste Peter Feldmann die 50-Prozent-Hürde knapp. Die Stichwahl gewann der Rathaus-Chef jedoch klar gegen seine CDU-Konkurrentin Weyland.

Peter Feldmann (rechts)
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Peter Feldmann (rechts)


Peter Feldmann bleibt für weitere sechs Jahre Oberbürgermeister in Frankfurt am Main. Der SPD-Politiker wurde in der Stichwahl mit 70,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Auf seine Konkurrentin Bernadette Weyland entfielen 29,2 Prozent.

Feldmann war als großer Favorit in die Stichwahl gegangen. Bei der ersten Abstimmung vor zwei Wochen hatte er mit 46 Prozent der Stimmen das notwendige 50-Prozent-Quorum nur knapp verfehlt.

Die Wahlbeteiligung war mit 30,2 Prozent sehr niedrig. Insgesamt waren in der hessischen Metropole mit ihren knapp 740.000 Einwohnern mehr als eine halbe Million Menschen zur Wahl aufgerufen.

Vor der Stichwahl hatte die Linke zur Wahl Feldmanns aufgerufen. Die Grünen hatten sich nicht positioniert.

kry/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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johannes.triem 11.03.2018
1. SPD-Politiker Feldmann bleibt Oberbürgermeister
30 % Wahlbeteiligung bei 500.000 Wahlberechtigten in Frankfurt = nur 150.000 Wähler insgesamt. Von denen wiederum, hat Feldmann 70 % der Stimmen bekommen, d.h. 105.000 haben Feldmann gewählt, das sind nur etwa 20 % aller Wahlberechtigten. Welcher Vollpfosten redet bei einem 20% Ergebnis von einem überwältigenden Wahlsieg ?
Alpha1 12.03.2018
2. Frankfurt : Bürgermeister einer Minderheit
Ein Bürgermeister, der gerade von 21,8% aller Wahlberechtigten gewählt wurde ( 70,8% bei 30,2 % Wahlbeteiligung. >= 500' Wahlberechtigte = 109' haben Ihn gewählt, bei insgesamt 740.000 Einwohnern ). Bin mir nicht sicher, ob das ein Grund zum Feiern ist. " Hat die Bürger besser erreicht" ??. Vorschlag: demnächst die zweite Wahlrunde unter Kostengründen einsparen.
waywarddad 12.03.2018
3. Wahlrecht
Es gibt keine Wahlpficht, nur ein Wahlrecht. Alle, die dieses Recht annehmen haben gewaehlt - diese haben ueberwaeltigend fuer den Amtsinhaber gestimmt! Also ist das ein ueberwaeltigendes Ergebnis! Wenn die anderen Parteien ihre Waehler nicht mobilisieren koennen - oder wenn kein Kandidat ein Grund war den kurzen Weg ins Wahllokal zu gehen (an einem regenfreien Sonntag!) ist das schade - aber so ist Demokratie!
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