Bundestagswahl 2013: Franz Müntefering kandidiert nicht mehr

SPD-Spitzenpolitiker Franz Müntefering zieht sich aus der Politik zurück. Der frühere Vize-Kanzler strebt bei der nächsten Bundestagswahl kein Mandat mehr an. Allerdings könnte Münteferings Ehefrau Michelle Abgeordnete werden.

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Franz Müntefering: "Das wird meine Frau alleine machen müssen"

Marburg - Der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering wird zur Bundestagswahl im nächsten Jahr nicht mehr antreten. "Das wird meine Frau alleine machen müssen", sagte der 72-Jährige am Samstag, wie die "Wetzlarer Neue Zeitung" berichtet.

Ein Sprecher der nordrhein-westfälischen SPD bestätigte einen entsprechenden Bericht. Michelle Müntefering war von der SPD in Herne jüngst als Direktkandidatin für den Bundestag nominiert worden. Damit zieht sich der langjährige SPD-Spitzenpolitiker endgültig aus der Politik zurück. Er werde im Hintergrund auch weiterhin genug zu tun haben, sagte er auf einer Mitgliederversammlung. Ein Bundestagsmandat strebe er aber definitiv nicht mehr an.

Müntefering war von 1975 bis Ende 1992 im Bundestag. Nach einer sechsjährigen Pause zog er 1998 wieder in das Parlament ein und ist seitdem dort Abgeordneter. Er ist Mitglied im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

kha/AFP/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Ruhestand
arminzi 22.09.2012
Der Franz war ja für die Rente mit 67 also wirds allerhöchste Zeit , schönen Ruhestand !!
2. Der neue alte Müntefering zieht die Fäden im Hintergrund
Roßtäuscher 23.09.2012
Zitat von sysopSPD-Spitzenpolitiker Franz Müntefering zieht sich aus der Politik zurück. Der frühere Vize-Kanzler strebt bei der nächsten Bundestagswahl kein Mandat mehr an. Allerdings könnte Münteferings Ehefrau Michelle Abgeordnete werden. Franz Müntefering tritt zur Bundestagswahl 2013 nicht mehr an - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,857406,00.html)
Wozu hat er eine junge ehrgeizige Ehefrau, die er aufbaut und als Souffleur agiert. Was dem Schröder mit seiner Ehegattin noch nicht gelungen ist. Sie lässt hören, sie würde gern die damals vermurkste Agenda 2010 aufpolieren, nachjustieren wie es großköpfert aus Niedersachsen tönt. Als sein Lautsprecher der Selbstgefälligkeit sah sich Schröder immer schon, ging aber Baden und hat eine Ausführung seiner selbst in der Merkel hinterlassen. Jetzt kann man streiten, wer von diesen Anbiederern schlechter ist.
3. Da brauchen wir keine Frauenquote mehr!
dokuti 23.09.2012
Die praktischerweise "etwas" jüngeren Frauen der Erfolgsmänner sind da! Wozu noch eine Frauenquote, wenn man das Ungleichgewicht auch so lösen kann: frau erf... sich Würde und Ämter. Sich ranhängen ist die alte und die neue Methode. Wozu neue Wege suchen, wenn die alte Methode immer besser funktioniert, aufgrund überholter Moralvorstellungen, die es nun möglich machen, dass die meisten erfolgreichen Männer sich in fortgeschrittenem Alter eine Junge nehmen. Vielleicht kapieren die Frauen endlich, dass es heutzutage riskant ist, in die Kariere des Mannes zu investieren - am Ende genießt eine andere - erheblich jüngere - an seiner Seite den hart erkämpften Erfolg.
4. Vetternwirtschaft
besserbescheidwisser 23.09.2012
Zitat von sysopSPD-Spitzenpolitiker Franz Müntefering zieht sich aus der Politik zurück. Der frühere Vize-Kanzler strebt bei der nächsten Bundestagswahl kein Mandat mehr an. Allerdings könnte Münteferings Ehefrau Michelle Abgeordnete werden. Franz Müntefering tritt zur Bundestagswahl 2013 nicht mehr an - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,857406,00.html)
Gibt es eigentlich in irgendeiner dt. Partei eine größere Vetternwirtschaft als in der SPD? nach Doris Schröder-Köpf soll nun auch die Frau von Müntefering in den Bundestag. Vieleicht ist dieser Trend auch aus den USA herübergeschwapt. Dort hat es ja auch bei Bush jun. und Hilarry Clinton funktioniert. Der Vorteil für uns als Wähler ist, dass wir uns nicht alle 4 Jahre so viele neue Namen einprägen müssen.
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