Fußball-Liga ringt um Sicherheitskonzept
Bei der Mitgliedervollversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) stimmen die 36 Profivereine über das umstrittene Konzeptpapier "Sicheres Stadionerlebnis" ab. Der Verband steht zwischen den Fronten: Wird das Papier verabschiedet, drohen weitere Proteste der organisierten Fußballfans. Im Falle einer Ablehnung werden Politik und Polizei den Druck auf die DFL weiter erhöhen. SPIEGEL ONLINE berichtet aus Frankfurt und ordnet die Entscheidung der Clubvertreter ein.
Europäische Bankenaufsicht bleibt umstritten
Wenn am Mittwochnachmittag die EU-Finanzminister zusammenkommen, wird es wohl kaum allzu harmonisch zugehen. Zu verschieden sind die Positionen, wenn es um eine europäische Bankenaufsicht geht. Soll die Europäische Zentralbank den Job einfach mit erledigen? Soll sie für alle Banken zuständig sein oder nur für die großen? Und sollen dann wirklich alle EU-Staaten gemeinsam die Kosten von Bankenpleiten tragen? Schon Teileinigungen in diesen Streitpunkten wären ein großer Fortschritt.
Wahlkampf im Vermittlungsausschuss
Achtmal Stillstand - und kaum Aussicht auf Bewegung. Zum letzten Mal in diesem Jahr treffen sich Koalition und Opposition im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat, um festgefahrene Gesetzesvorhaben auf den Weg zu bringen. Doch egal ob beim Steuerabkommen mit der Schweiz, beim Abbau der kalten Progression oder der energetischen Gebäudesanierung - an den entscheidenden Fronten stehen sich Schwarz-Gelb und Rot-Grün unversöhnlich gegenüber. Das Regierungslager wittert eine rein taktische Blockade, der Gegner beklagt fehlende Kompromissbereitschaft. Gibt es doch noch eine überraschende Wende?
Gauck besucht Asylbewerber
Der erste Mann im Staat kommt zu den Schwächsten im Lande: Bundespräsident Joachim Gauck besucht am Mittwoch ein Übergangswohnheim für Asylbewerber im brandenburgischen Bad Belzig. Gauck möchte inmitten der Debatte um neue gesetzliche Regelungen ein Zeichen setzen: Dass ihm die Menschen am Herzen liegen, die in Deutschland Zuflucht suchen - und dass Asylbewerber ein Recht auf menschenwürdige Lebensbedingen haben.
Kanzlerkandidat, gefragter Redner - und digitaler Frischling: Peer Steinbrück stellt sich um 11 Uhr den Fragen der Twitter-Nutzer. Wie zuvor schon SPD-Chef Sigmar Gabriel probiert sich Merkels Herausforderer an der Form des "Twitterviews", einem einstündigen Frage- und Antwortspiel à 140 Zeichen. Steinbrück hat in Sachen Internetkompetenz einiges aufzuholen - wie kaum ein Spitzenpolitiker verweigerte er sich bislang der Kommunikation im Netz.
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