+++ G20-Newsblog +++ Sprecher der Roten Flora distanziert sich von "sinnbefreiter Gewalt"

Im Hamburger Schanzenviertel spielen sich dramatische Szenen ab. Die Polizei rückte mit Maschinenpistolen an, ein langjähriger Aktivist des linken Veranstaltungszentrums Rote Flora zeigt sich erschreckt. Die Entwicklung im Newsblog.

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Silversurfer2000 07.07.2017
1. Show für die Presse ...
... ganz weit weg vom G-20 Gipfel. Auf den Videos kommen auf einen Demonstranten zwei Fotografen. Und rund um die Alster, wo die Vorgespräche zum G20-Gipfel stattfanden, herrschte Ruhe und Frieden.
schmuella 07.07.2017
2. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!
Warum lässt man den G20 in Großstädten stattfinden? Es wäre viel einfacher, den Gipfel auf einer flächenmäßig überschaubaren Insel mit Flughafen stattfinden zu lassen. Oder vielleicht ganz ausfallen lassen.
nesmo 07.07.2017
3. Die Hamburger Polizei
wollte ganz korrekt sein. Vermummung ist verboten und kündigt quasi Straftaten an, also wurde die Demo gestoppt, bis die Vermummten ihre Tücher pp. abnehmen. Diese taten es nicht, also der Versuch die Vermummten zu stoppen und die anderen demonstrieren zu lassen. Das machten der schwarze Block der Vermummten aber nicht mit und schon war die Schlacht eröffnet. Die prollige berliner Polizei, die aus dem Containerdorf von den Hamburgern zurückgeschickt wurde, hätte es anders gemacht. In Berlin werden Vermummte zunächst geduldet, zur Deeskalation. Daran haben die sich die Vermummten fast gewöhnt und sehen es als ihr Recht an. Der Versuch der Hamburger streng Recht und Ordnung durchzusetzen hat langfristig vielleicht positive Folgen, kurzfristig eskaliert es nun um so mehr. War es Unerfahrenheit der Hamburger oder ordnungspolitische Weitsicht, die Demo zu stoppen, man wird sehen, ob die auf Krawall gebürsteten sich davon beeindrucken lassen
ftraven 07.07.2017
4. Bewußte Eskalation
Weder der Senat noch die Polizei wollte offenbar den Demonstrationszug mit dem merkwürdigen Namen. Also wurde ein Grund gesucht, diesen nicht so stattfinden zu lassen. Oberhartliner Dudde ist wohl zufrieden. Dass mit solchen Eskalationen natürlich weitere geschürt werden ist doch wohl klar. Es ist schon ein trauriges Bild, wenn die angeblich weltoffene Stadt Versammlungsverbotszonen in ihrer Stadt festlegt. Man fühlt sich eher an Maidan oder Gezi erinnert, als an Deutschland. Es war ein großer Fehler, dieses G20-Spektakel in Hamburg stattfinden zu lassen. Die Folgen daraus, ca. 130 Mio Euro Kosten, massivste Einschränkungen für Anwohner, Verluste der Geschäfte, wahr- scheinlich hohe Kosten für Versicherungen und Schäden, ein Schaden an der Demokratie etc. hat SPD-Scholz zu verantworten. Er wird es bei der nächsten Wahl merken. Er ist ja selbst so stur, dass er die richtige Strategie von SPD-Gabriel und Schulz, solche Treffen bei der UN stattfinden zu lassen, in Abrede stellt. Armes Hamburg, armes Deutschland.
eriatlov 07.07.2017
5. Wie war das noch?
"Werbung für Hamburg als weltoffene, völkerverbindende Stadt". Das ich nicht lache! Hamburg hat doch diesen G20 Zirkus gar nicht nötig! Die Bilder, die jetzt um die Welt gehen, wirken eher abschreckend auf potentielle Touristen. Scholz und Merkel werden sicher keinen G20 Gipfel mehr ausrichten.
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