Altkanzler Helmut Schmidt auf Intensivstation

Helmut Schmidt ist auf die Intensivstation in einem Hamburger Krankenhaus eingeliefert worden. Zeitungsberichten zufolge leidet der frühere Bundeskanzler unter einem Gefäßverschluss.

Altkanzler Helmut Schmidt (Archiv): Gefäßverschluss im Bein
DPA

Altkanzler Helmut Schmidt (Archiv): Gefäßverschluss im Bein


Altkanzler Helmut Schmidt liegt nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses. Grund sei ein Gefäßverschluss im rechten Bein, schrieb die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf den Freundeskreis des 96-Jährigen.

Dem Bericht zufolge wurde Schmidt am Dienstag in die Klinik eingeliefert. Zuvor war sein langjähriger Arzt ins Privathaus des betagten Politikers gerufen worden.

"Helmut hat Biss und Kraft, die Lage ist jedoch ernst", zitierte das Blatt einen Freund. "Zwar besteht keine akute Lebensgefahr, doch sieht es gar nicht gut aus", hieß es aus dem Freundeskreis. Am Mittwoch solle geklärt werden, ob Schmidt operiert wird. Die Klinik im Stadtteil St. Georg, wo der Altkanzler liegt, verfügt über ein Zentrum für Herz- und Gefäßchirurgie.

Laut "Bild"-Zeitung nannte Schmidts Arzt eine Operation "höchst aufwendig und schwierig". "Schmidts Blutgefäße sind deutlich geschädigt und nicht mehr die eines 40-Jährigen", zitiert das Blatt Prof. Heiner Greten.

Erst Anfang August war der SPD-Politiker für wenige Tage in dem Krankenhaus gewesen. Damals hatte nach Medienberichten Flüssigkeitsmangel dem 96-Jährigen gesundheitliche Probleme bereitet. Schmidt war von 1974 bis 1982 Kanzler der Bundesrepublik.

ler/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.