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Hilfe aus Hollywood: Clooney will mit Merkel über Flüchtlinge reden

AP/dpa

Hilfsangebot aus Hollywood: Schauspieler George Clooney kündigte für Freitag ein Treffen mit Angela Merkel an - er wolle mit der Kanzlerin über die Flüchtlingskrise sprechen.

George Clooney will seinen Berlin-Besuch nicht nur nutzen, um für seinen neuen Film "Hail, Caesar" zu werben, der auf der Berlinale gezeigt wird. Der Hollywoodstar verriet auch, dass er sich wegen der Flüchtlingskrise am Freitag mit Angela Merkel treffen werde.

Er wolle mit der Kanzlerin darüber sprechen, "was wir tun können, um zu helfen", sagte Clooney. Eine Sprecherin der Kanzlerin wollte dazu zunächst keinen Kommentar abgeben. Der Schauspieler will sich in Berlin auch mit Flüchtlingen treffen.

Für eine große Hollywoodproduktion zum gegenwärtigen Flüchtlingsdrama sei es aber noch zu früh: "Ereignisse müssen sich erst entwickeln, dann müssen Drehbücher geschrieben werden, und es dauert dann ein paar Jahre, bis Leute tatsächlich einen Film machen." Die Filmbranche sei in dieser Beziehung leider ziemlich langsam.

"Das (die Flüchtlingskrise - d. Red) ist eine Geschichte, die jetzt am besten in den Nachrichtenmedien erzählt wird." Allerdings werde sie gerade in den USA nicht ausreichend erzählt. Derzeit laufe vieles in der Welt falsch, sagte Clooney. "Ich will auch schon seit Längerem einen Film über den Sudan machen." Er habe aber noch nicht den richtigen Weg gefunden. "Ich will nicht etwas Schlechtes machen."

Clooney engagiert sich seit Jahren für gute Zwecke und wurde schon mehrfach für sein soziales und humanitäres Engagement ausgezeichnet.

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als/dpa/AFP

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