Gewinner des Sparpakets Forscher

Gewinner-Ressort Forschung: Hier wird nicht gespart
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Gewinner-Ressort Forschung: Hier wird nicht gespart


Alle müssen sparen - nur Annette Schavan (CDU) nicht. Der Etat der Bundesministerin für Bildung und Forschung bleibt im Rahmen des Sparpakets unangetastet. "Bildung und Forschung sind die zentralen Säulen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft", heißt es im Sparkonzept der Regierung. Daher hält Schwarz-Gelb am Ziel fest, bis zum Jahr 2013 zwölf Milliarden Euro zusätzlich für Forschung, Bildung und Entwicklung bereit zu stellen.

Der scheidende hessische Ministerpräsident Roland Koch hatte dieses Ziel zuletzt in Frage gestellt, andere Länderfürsten waren ihm beigesprungen. Doch Kanzlerin Merkel wollte einen der wenigen erkennbaren Schwerpunkte ihrer Regierungsarbeit nicht den Sparzwängen opfern - und erklärte den Etat schon vor der Sparklausur als unantastbar.

Neidisch können nun die anderen Minister auf die sonst öffentlich eher wenig beachtete Kabinettskollegin schielen. Was macht sie mit dem vielen Geld? Schavan hat große Pläne. Sie will etwa

  • vier zusätzliche Gesundheitsforschungszentren schaffen, um Herzkrankheiten, Krebs, Infektions- sowie Lungenkrankheiten besser zu bekämpfen,
  • die Energieforschung massiv ausbauen,
  • die Ansiedlung von Firmen auf dem Universitätscampus fördern,
  • benachteiligte Schülern stärker unterstützen und Förderprogramme für den Berufsanschluss nach dem Schulabschluss schaffen,
  • eine bessere Studienfinanzierung ermöglichen,
  • neue Stipendien für Hochbegabte schaffen.

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insgesamt 11602 Beiträge
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Seite 1
Sumerer 07.06.2010
1.
Zitat von sysopDas größte Sparpaket in der Geschichte der Bundesrepublik ist beschlossen: Die schwarz-gelbe Regierung will den Etat bis 2014 um 80 Milliarden Euro kürzen. Einkommen- und Mehrwertsteuer werden zunächst nicht erhöht. Ist das Gesamtpaket Ihrer Meinung nach ausgewogen und gerecht?
Nein. Zuerst hätten die Verursacher des Schuldenberges der BRD an die denken müssen, die diesen beschlossen haben. Also an sich selbst.
T. Wagner 07.06.2010
2.
Mit dem, was ich so gelesen habe, kann ich durchaus leben. Ich bin zufrieden und hoffe nur, daß es den gewünschten Erfolg zeitigt.
ergoprox 07.06.2010
3.
Zitat von T. WagnerMit dem, was ich so gelesen habe, kann ich durchaus leben. Ich bin zufrieden und hoffe nur, daß es den gewünschten Erfolg zeitigt.
Genau, Hauptsache nicht selbst betroffen. So ist er, der deutsche Nichtsblicker.
nixkapital 07.06.2010
4. Lach...
Zitat von T. WagnerMit dem, was ich so gelesen habe, kann ich durchaus leben. Ich bin zufrieden und hoffe nur, daß es den gewünschten Erfolg zeitigt.
Wenn Sie die Meldung auf SPON meinen, scheinen Sie sich ja mit wenig bis nichts zufrieden zu geben. Bisher ist alles nur eine Absichtserklärung ohne konkrete Zahlen. Warten Sie mal ab, bis sich die Lobbyisten warmgelaufen haben, dann werden wir ja sehen, wer vor allem für alle sparen darf. Das werden weiterhin die Leute mit den kleinen Gehältern und die Arbeitslosen sein.
T. Wagner 07.06.2010
5.
Zitat von ergoproxGenau, Hauptsache nicht selbst betroffen. So ist er, der deutsche Nichtsblicker.
Von was sind Sie denn persönlich betroffen bei den geplanten Einsparungen? Fürchten Sie bereits jetzt schon, sich im Winter einen kalten Hintern zu holen, wenn die Heizkosten für Hartz-IV-Bezieher nicht mehr in voller Höhe übernommen werden?
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