Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar 2013


Wer gewinnt die Landtagswahl in Niedersachsen 2013? Kann sich CDU-Ministerpräsident David McAllister gegen den SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil im Amt behaupten? Gelingt der FDP der Wiedereinzug in den Landtag - oder scheitern die Liberalen an der Fünfprozenthürde? Alle Ergebnisse zur Wahl des Landtags 2013, aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen, die Sitzverteilung und den Koalitionsrechner finden Sie in dieser Grafik.

So wird gewählt:
Der niedersächsische Landtag wird für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt und besteht aus mindestens 135 Abgeordneten.

Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme werden die 87 Abgeordneten in den Wahlkreisen direkt gewählt (Personenwahl), 48 Parlamentarier erhalten ihr Mandat mit der Zweitstimme über die Landeslisten der Parteien (Verhältniswahl). An der Verteilung der Zweitstimmensitze nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren nehmen nur Parteien teil, die mindestens fünf Prozent bekommen haben.

Ergibt die Berechnung, dass eine Partei in den 87 Wahlkreisen mehr Direktsitze gewonnen hat, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehen, bleiben ihr diese als Überhangmandate erhalten. Damit die Stärke der Parteien im Landtag dem Verhältnis der gültigen Zweitstimmen entspricht, werden Ausgleichsmandate vergeben.

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH