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Protest gegen Klimapolitik: Greenpeace kippt acht Tonnen Kohle vor Gabriels Ministerium

Umweltaktivisten von Greenpeace haben acht Tonnen Braunkohle vor der Einfahrt des Wirtschaftsministeriums in Berlin abgeladen. Sie werfen Minister Gabriel vor, die Klimapolitik der Kohlelobby zu opfern.

Berlin - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor, die Kohleindustrie zu schonen und das Abschalten klimaschädlicher Braunkohlekraftwerke zu verhindern. Greenpeace-Aktivisten haben deshalb an diesem Donnerstag acht Tonnen vor die Einfahrt von Gabriels Ministeriums in Berlin-Mitte gekippt.

"Gabriel ist dabei, Deutschlands Klimapolitik der Kohlelobby zu opfern", sagte Greenpeace-Experte Karsten Smid. Der Minister habe bisher nicht klar gemacht, welchen Beitrag die Stromkonzerne zum Klimaschutzprogramm von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) leisten müssen.

Gabriels Parteifreundin fordert, alte Kohlemeiler abzuschalten, um das deutsche Ziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, noch zu schaffen. Greenpeace verlangt einen schrittweisen kompletten Kohleausstieg bis zum Jahr 2030.

anr/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 18 Beiträge
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1. Witzfigur
maipiu 06.11.2014
Gut gemacht, Greenpeace! Immer wenn ich Gabriel sehe, warte ich darauf, dass er verlegen mit seiner Krawatte rumspielt. Aber dann muss ich feststellen: das ist ja gar nicht Oliver Hardy. Leider, der würde vielleicht eine bessere Umweltpolitik machen, denn schlechter geht nicht.
2.
Markus_007 06.11.2014
Der Einsatz und Neubau von den schädlichen Kohlekraftwerke ergab sich durch den, von Greenpeace geforderten, Rücktritt von der Atomenergie. Wären die AKWs noch einige wenige Jahre gelaufen, hätten in der Zwischenzeit alternative Energien besser entwickelt werden können, es müssten keine umweltschädlichen Kohlekraftwerke benutzt werden und wir würden keinen Strom von maroden tschechischen AKWs importieren, die nah an der deutschen Grenze stehen.
3. Sie ..
freemailer2000 06.11.2014
Zitat von Markus_007Der Einsatz und Neubau von den schädlichen Kohlekraftwerke ergab sich durch den, von Greenpeace geforderten, Rücktritt von der Atomenergie. Wären die AKWs noch einige wenige Jahre gelaufen, hätten in der Zwischenzeit alternative Energien besser entwickelt werden können, es müssten keine umweltschädlichen Kohlekraftwerke benutzt werden und wir würden keinen Strom von maroden tschechischen AKWs importieren, die nah an der deutschen Grenze stehen.
..wissen aber schon,dass in Deutschland nagelneue umweltfreundliche Gas Kraftwerke stehen,allerdings ausser Funktion.Fragen sie mal die Rendite Jäger bei den Stromoligarchen E.on und RWE nach,warum.
4. Ja was denn nun?
pepe-b 06.11.2014
Atom nicht? Kohle nicht, Windräder nicht, Stromtrassen nicht, EEG-Umlage zu teuer, billig solls auch noch sein...?! Was denn nun? Einfach nur gegen alles sein hilft nicht weiter!
5. Das Umweltschutzprogramm von Gabriel so.....
paul-48 06.11.2014
heuchlerisch und zweifelhaft wie die heutige Debatte wegen Bekämpfung Steuerbetrug vom senilen Finanzvernichter! Persönlich soll Gabriel die Ausfahrt zum Ministerium frei machen, denn als Einfahrt benötigt er diese erst wieder Dienstag kommender Woche!
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