Anja Piel Niedersächsische Grünen-Fraktionschefin kandidiert für Parteivorsitz

Ende Januar wählen die Grünen eine neue Doppelspitze, nun gibt es eine weitere Bewerberin: Anja Piel aus Niedersachsen. Obwohl sie bislang bundespolitisch kaum auffiel, hat sie durchaus Chancen.

Anja Piel
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Anja Piel


Für den Parteivorsitz der Grünen gibt es eine weitere Kandidatur: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im niedersächsischen Landtag, Anja Piel, sagte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", dass sie sich beim Parteitag Ende Januar um das Amt bewerben will.

Ebenfalls kandidieren der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck und die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock. Der bisherige Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir tritt nicht mehr an, womöglich aber die dem linken Flügel zugerechnete Kovorsitzende Simone Peter.

Die Grünen kommen am Montag zu einer eintägigen Vorstandsklausur in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Auswertung der Bundestagswahl und die Vorbereitung des Parteitags Ende Januar in Hannover, auf dem die Führung neu gewählt werden soll. Normalerweise teilen sich eine Frau und ein Mann den Vorsitz, die beide Flügel repräsentieren.

Da sowohl Habeck als auch Baerbock zum sogenannten realpolitischen Flügel zählen und die Grünen großen Wert auf den Flügelproporz legen, kann sich Piel durchaus Chancen ausrechnen. Sie wird eher dem linken Flügel zugerechnet. Piel warnte aber vor solchen Debatten. "Eine Nabelschau hilft uns nun wirklich nicht weiter", sagte sie der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Piel warb dafür, das soziale Profil der Grünen zu schärfen. "Wir Grünen haben bei den Themen Umwelt- und Klimaschutz gute Zustimmungswerte, während Fragen der Gerechtigkeit und auch der Sozialpolitik von den Wählerinnen und Wählern noch nicht genug wahrgenommen werden", sagte sie.



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Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Das Start-up arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, darunter sind neben SPIEGEL ONLINE auch der "Tagesspiegel", "Cicero", der "Freitag" und Change.org. Civey wird durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

cte/AFP



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Seite 1
skeptikerjörg 08.01.2018
1.
Wer bitte ist Anja Piel?
Bondurant 08.01.2018
2.
Zitat von skeptikerjörgWer bitte ist Anja Piel?
Lt wikipedia jemand, der in ganz besonderer Weise qualifiziert ist, die Probleme dieses Landes zu lösen: Piel bestand 1985 in Lübeck die Abiturprüfung und schloss 1989 in Bad Schwartau eine Ausbildung zur Industriekauffrau ab. Von 1991 bis 1995 half sie beim Aufbau des Mütterzentrums Hameln und war dort von 1995 bis 1997 angestellt. Anschließend war sie zehn Jahre lang bis 2007 als freie Mitarbeiterin bei der Deister- und Weserzeitung tätig.
Der Sheldon 08.01.2018
3. Anja Piel ist..
..die „Zusammenrottungsbeuftragte“ der niedersächsischen Grünen. Sie behauptete vor einigen Jahren, dass „die Gymnasien Orte seien, wo sich die Unternehmerkinder zusammenrotten“. Hat einige Lehrer sehr verärgert, ihr Priofil als Linke aber gefestigt.
skeptikerjörg 08.01.2018
4.
Zitat von BondurantLt wikipedia jemand, der in ganz besonderer Weise qualifiziert ist, die Probleme dieses Landes zu lösen: Piel bestand 1985 in Lübeck die Abiturprüfung und schloss 1989 in Bad Schwartau eine Ausbildung zur Industriekauffrau ab. Von 1991 bis 1995 half sie beim Aufbau des Mütterzentrums Hameln und war dort von 1995 bis 1997 angestellt. Anschließend war sie zehn Jahre lang bis 2007 als freie Mitarbeiterin bei der Deister- und Weserzeitung tätig.
Das muss ja nicht schlecht sein. Im Unterschied zu vielen anderen Politikern/innen hat sie dann ja was gelernt und ihr Geld schon mal mit "bürgerlicher" Arbeit verdient. Aber reicht das, um einen "wilden Haufen" wie die GRÜNEN zu führen?
Bondurant 08.01.2018
5.
Zitat von skeptikerjörgDas muss ja nicht schlecht sein. Im Unterschied zu vielen anderen Politikern/innen hat sie dann ja was gelernt und ihr Geld schon mal mit "bürgerlicher" Arbeit verdient. Aber reicht das, um einen "wilden Haufen" wie die GRÜNEN zu führen?
Ich verstehe Ihre Ironie nicht so recht.
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