Grüne Göring-Eckardt erst beim zweiten Versuch in den Parteirat gewählt

Katrin Göring-Eckardt wollte sich in den bedeutenden Parteirat der Grünen wählen lassen, schaffte es aber erst im zweiten Anlauf. Die Delegierten auf dem Parteitag in Hannover bereiteten ihr eine herbe Niederlage.

DPA


Dämpfer für Katrin Göring-Eckardt: Die Grünen haben ihre Bundestags-Fraktionschefin erst im zweiten Anlauf in den Parteirat gewählt. Sieben Plätze waren für Frauen reserviert, acht Frauen hatten sich beim Parteitag in Hannover zur Wahl gestellt. Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl im vergangenen Herbst, bekam in dieser Runde die wenigsten Stimmen.

Im Rennen um die sechs Plätze, die Männern und Frauen offen stehen, ergatterte Göring-Eckardt dann zwar doch noch einen Platz, erzielte aber das schlechteste Ergebnis unter den Gewählten. Der frühere Parteichef Reinhard Bütikofer, der antrat und nicht gewählt wurde, hatte für Göring-Eckardt geworben.

Der Parteirat ist ein 16-köpfiges Gremium, das unter anderem den Bundesvorstand berät. Die beiden Parteivorsitzenden und der Politische Bundesgeschäftsführer sind automatisch Mitglied. In den kommenden zwei Jahren sitzen unter anderem die Parlamentarische Geschäftsführerin Britta Haßelmann, die Europapolitikerin Ska Keller, Bundestags-Fraktionsvize Katja Dörner, Fraktionschef Anton Hofreiter und der Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour im Parteirat.

mja/dpa



insgesamt 19 Beiträge
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spon_2502913 27.01.2018
1. Liebe Katrin
vielleicht erhörst Du die Signale , nicht nur in deiner Partei glaubt noch jemand an dich, geschweige in der Bevölkerung bist Du beliebt. Bitte nimm deine Sachen und verschone uns mit deiner Bevormundung und tritt einfach still und leise ab. LG und noch einen schönen Abend Stresstest
Remote Sensing 27.01.2018
2. Mir scheint
die Grünen wachen langsam auf und merken, dass KGE eine Luftnummer und schädlich für die Grünen ist. Es besteht noch Hoffnung für die Partei.
jjgiphone 27.01.2018
3. Der Karriereweg: Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal
Da gibt es noch einige mehr. Man höre sich nur diese Geistesgröße Ska Keller an. Oder Adolf Hofreiter. Es gibt noch ca. 15 % der Wahlberechtigten die diesen Schlaumeiern der Geschwätzwissenschaften ein Leistungsloses üppiges Einkommen verschafft.
dr.könig 27.01.2018
4. KGE ist angeschossen............
Mir war KGE schon in den Jamaika Verhandlungen zu sehr der CDU und ihren Vorstellungen zugewandt. Die Grünen brauchen niemand nachzulaufen. Diese Partei hat ein eigenes Profil und wird noch von sich hören lassen. KGE frömmelt mir auch zu viel. Da geht die einmal in eine Wahl mit Mitbewerbern und schon wird es eng ? Da muss mehr kommen, liebe Kathrin.
zweiter 27.01.2018
5. Kein Wunder, dass Lindner Jamaica platzen lies..
.. denn ihm war klar, dass Özdemir und Göring-Eckardt in Wahrheit gar kein Verhandlungsmandat von ihrer sektiererischen Basis hatten und diese die Verhandlungsergebnisse ebenso in die Tonne getreten hätte, wie die Partei es jetzt mit den handelnden Personen tat. Was lernt man daraus als Wähler: Parteien, deren Basis (eigentlich ein Witz, denn Basis suggeriert etwas Stabiles, Gefestigtes, auf dem man aufbauen kann und keinen statistisch irrelevante, marginalisierte Zwergengruppe im Promillebereich der Wählerschaft) im Wahlkampf im Falle Grün und SPD nach rechts Richtung Mitte blinkt, um dann nach der Wahl dem Wähler die lange Nase zu zeigen und doch links abzubiegen (die AfD macht es anders herum) kann man eigentlich nicht wählen, denn trauen kann man denen erst recht nicht!
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