Grüne und SPD Überflügelt

Die Grünen haben in Hessen knapp 20 Prozent geholt - und die Sozialdemokraten überholt. Von der SPD wenden sie sich nun ab. Sie brauchen den ehemaligen Partner nicht mehr.

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Nach dem Wahlherbst stehen die Grünen so erfolgreich da wie noch nie: In Bayern haben sie 17,5 Prozent geholt, in Hessen 19,8 Prozent. Sie fühlen sich nicht mehr nur als das Anhängsel, das die anderen Parteien als Mehrheitsbeschaffer nutzen. "Ein gigantischer Erfolg", sagt der politische Geschäftsführer der Grünen, Michael Kellner. Sie sind gleichauf mit der SPD. Für die Genossen ist es ein weiteres Desaster in einem katastrophalen Jahr.

Einst waren die Grünen die natürlichen Partner der SPD. Doch das Verhältnis, es ist kompliziert geworden - vor allem seit die Grünen ähnliche Wahlergebnisse erzielen. Oder die SPD überflügeln, wie jetzt in Hessen mit nur 94 Stimmen. Oder zuletzt in Bayern und davor natürlich in Baden-Württemberg. In Hessen waren es mehr als 100.000 Wähler, die von der SPD zu den Grünen wechselten. Das hat sie selbstbewusster gemacht (mehr zur Wählerwanderung bei der Hessenwahl erfahren Sie hier).

Landtagswahl Hessen 2018

Endgültiges Endergebnis

Zweitstimmenergebnis
Anteile in Prozent
CDU
27
-11,3
SPD
19,8
-10,9
Grüne
19,8
+8,7
Die Linke
6,3
+1,1
FDP
7,5
+2,5
AfD
13,1
+9
Sonstige
6,5
+0,9
Sitzverteilung
Insgesamt: 137
Mehrheit: 69 Sitze
9
29
29
11
40
19
Quelle: Landeswahlleiter

Die Sozialdemokraten stolpern derweil von einer Krise in die nächste. Die Stimmung zwischen den Ex-Partnern ist mindestens angeschlagen. SPD-Chefin Andrea Nahles griff die Grünen an: Sie kümmerten sich beim Kohleausstieg nicht um die Menschen vor Ort. Im Sommer hatte sie ihre Partei gar davor gewarnt, die Grünen zu imitieren.

Gegner statt Freunde

Für viele Grüne waren die Angriffe der SPD ein Zeichen der Schwäche, Gegenattacken gab es wenige. Die Grünen wollten zeigen, dass sie die vernünftigere Partei seien. Keine Spielchen, keine Sticheleien. Parteichef Robert Habeck plädiert immer wieder für einen freundlicheren Umgangston unter Politikern.

Das ließ sich auch in Hessen beobachten: Der hessische Spitzenkandidat der Grünen, Tarek Al-Wazir, hat fünf Jahre mit Volker Bouffiers CDU regiert. Es gab keine Skandale - das Regieren fiel ihnen leicht. Sie verstanden sich.

Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel nennt den Grünen Al-Wazir einen Freund, sie hatten 2013 gemeinsam Bouffier herausgefordert. Das war dieses Mal anders. Sowohl SPD als auch Grüne waren vorsichtig, was Werbung für ein linkes Bündnis betraf.

Videoanalyse: "Die Grünen sind der entscheidende Faktor"

SPIEGEL ONLINE

Eine Szene aus dem Wahlkampf zeigte die Distanz der Parteien: Auf einer Pressekonferenz mit den Spitzenkandidaten aller Parteien eine Woche vor der Wahl wurde gefragt, wer denn Ministerpräsident werden wolle. Nur Bouffier und Schäfer-Gümbel hoben die Hand. Al-Wazir wollte offenbar nicht, obwohl eine grün-rot-rote Mehrheit mit ihm als Ministerpräsident durchaus denkbar gewesen wäre.

Die gibt es nun ohnehin nicht. Doch hätten die Grünen sich die überhaupt gewünscht? Ein Bündnis mit der Linken und der SPD wäre schwierig zu verhandeln gewesen. In einem linken Bündnis wahrgenommen zu werden, war für die Grünen schon immer anstrengend, besonders in sozialen Fragen. In einer schwarz-grünen oder einer Jamaika-Koalition ist es einfacher, sich zu profilieren.

Die Grünen sagen der SPD adieu

In der Bundesgeschäftsstelle in Berlin geht Habeck am Sonntagabend Richtung Bühne. Er trägt eine Weste und ein passendes Jackett in Nadelstreifen. Beinah, als könnte er demnächst im Konrad-Adenauer-Haus der CDU auftreten. Ob er sich denn absichtlich so bürgerlich gekleidet habe? Nein, das Jackett und die Weste habe er von seinem Schwiegervater, 30 Jahre sei das schon alt, mindestens, sagt er und lacht.

Seinen Anhängern ruft er zu: "Hört ihr mich?" Sie hören ihn. Die zentrale Aufgabe der Partei sei, dafür zu sorgen, dass der Spin in Richtung autoritärer Systeme gebrochen werde. Man wolle den GroKo-Parteien Mut machen, sagt Habeck, eine Politik zu machen, die die Probleme angehe und sich nicht bange machen lasse.

Das kann man als nette Geste verstehen - oder als Frontalangriff. "Die Große Koalition schrumpft", sagt der politische Geschäftsführer Kellner. Das freue sie.

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Landtagswahlen in Hessen: Und dann kam der Typ mit den Turnschuhen

Allerdings: Die Grünen sind noch nicht die stärkste Kraft der linken Mitte. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr haben sie 8,9 Prozent der Stimmen bekommen und das als Erfolg gefeiert.

Wollen sie die SPD wirklich dauerhaft ablösen, müssen sie überall Wahlen gewinnen, im ganzen Land. Bisher beschränkte sich ihr Erfolg auf westdeutsche Bundesländer. 2019 wird im Osten gewählt. Bislang kamen die Grünen dort zum Teil nur knapp in den Landtag - das wird nicht reichen, wenn man sich glaubhaft als stärkste Partei im linksliberalen Spektrum verorten möchte.

Stimmenfang #71 - Grüner Höhenflug: So wurde die Protestpartei zum Wahlgewinner

Habeck ist aber optimistisch: "Wir haben auch auf dem Land in Schleswig-Holstein eine Sprache gefunden, die die Menschen gut finden", sagt er.

Die Grünen sehen sich selbst als Aufklärer. Sie glauben, die Trennlinie der politischen Lager verlaufe nicht mehr zwischen links und rechts, sondern zwischen liberal und illiberal, zwischen europäisch und nationalistisch. Die SPD, sagt Fraktionschef Anton Hofreiter, sei in all diesen Fragen gespalten. Die Grünen nicht. Sie sehen sich als natürlicher Gegner der Rechtspopulisten.

Es scheint, als sei für die Grünen die Zeit gekommen, sich von der SPD zu verabschieden - sie brauchen sie nicht mehr, um zu regieren. Sie wollen linksliberal und bürgerlich zugleich sein. Die SPD stört sie bei dem Vorhaben mehr, als dass sie ihnen nützt.

Wie funktioniert die Civey-Methodik?
Das Meinungsforschungsinstitut Civey arbeitet mit einem mehrstufigen vollautomatisierten Verfahren. Alle repräsentativen Echtzeitumfragen werden in einem deutschlandweiten Netzwerk aus mehr als 20.000 Websites ausgespielt ("Riversampling"), es werden also nicht nur Nutzer von SPIEGEL ONLINE befragt. Jeder kann online an den Befragungen teilnehmen und wird mit seinen Antworten im repräsentativen Ergebnis berücksichtigt, sofern er sich registriert hat. Aus diesen Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe, die sicherstellt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht und Bevölkerungsdichte der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Abstimmenden gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in den Civey FAQ.
Warum ist eine Registrierung nötig?
Die Registrierung hilft dabei, die Antworten zu gewichten, und ermöglicht so ein Ergebnis für die Umfragen, das für die Wahlbevölkerung in Deutschland repräsentativ ist. Jeder Teilnehmer wird dabei nach seinem Geschlecht, Geburtsjahr und Wohnort gefragt. Danach kann jeder seine Meinung auch in weiteren Umfragen zu unterschiedlichen Themen abgeben.
Wie werden die Ergebnisse repräsentativ?
Die Antwort jedes Teilnehmers wird so gewichtet, dass das Resultat einer Umfrage für die Grundgesamtheit repräsentativ ist. Bei der Sonntagsfrage und beim Regierungsmonitor umfasst diese Grundgesamtheit die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Gewichtung geschieht vollautomatisiert auf Basis der persönlichen Angaben bei der Registrierung sowie der Historie früherer Antworten eines Nutzers. Weitere Details zur Methodik stehen im Civey-Whitepaper.
Erreicht man online überhaupt genügend Teilnehmer?
Meinungsumfragen werden in der Regel telefonisch oder online durchgeführt. Für die Aussagekraft der Ergebnisse ist entscheidend, wie viele Menschen erreicht werden können und wie viele sich tatsächlich an einer Umfrage beteiligen, wenn sie angesprochen werden. Internetanschlüsse und Festnetzanschlüsse sind in Deutschland derzeit etwa gleich weit verbreitet - bei jeweils rund 90 Prozent der Haushalte, Mobiltelefone bei sogar 95 Prozent. Die Teilnahmebereitschaft liegt bei allen Methoden im einstelligen Prozentbereich, besonders niedrig schätzen Experten sie für Telefonumfragen ein.
Es gibt also bei beiden Methoden eine Gruppe von Personen, die nicht erreicht werden kann, weil sie entweder keinen Anschluss an das jeweilige Netz hat oder sich nicht an der Umfrage beteiligen möchte. Deshalb müssen für ein aussagekräftiges Ergebnis immer sehr viele Menschen angesprochen werden. Civey-Umfragen sind derzeit neben SPIEGEL ONLINE in mehr als 20.000 andere Webseiten eingebunden, darunter auch unterschiedliche Medien. So wird gewährleistet, dass möglichst alle Bevölkerungsgruppen gut erreicht werden können.
Woran erkenne ich die Güte eines Ergebnisses?
Bis das Ergebnis einer Umfrage repräsentativ wird, müssen ausreichend viele unterschiedliche Menschen daran teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, macht Civey transparent, indem zu jedem Umfrageergebnis eine statistische Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben wird. Auch die Zahl der Teilnehmer und die Befragungszeit werden für jede Umfrage veröffentlicht.
Was bedeutet es, wenn sich die farbigen Bereiche in den Grafiken überschneiden?
In unseren Grafiken ist der statistische Fehler als farbiges Intervall dargestellt. Dieses Intervall zeigt jeweils, mit welcher Unsicherheit ein Umfragewert verbunden ist. Zum Beispiel kann man bei der Sonntagsfrage nicht exakt sagen, wie viel Prozent eine Partei bei einer Wahl bekommen würde, jedoch aber ein Intervall angeben, in dem das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen wird. Überschneiden sich die Intervalle von zwei Umfragewerten, dann können streng genommen keine Aussagen über die Differenz getroffen werden. Bei der Sonntagsfrage heißt das: Liegen die Umfragewerte zweier Parteien so nah beieinander, dass sich ihre Fehlerintervalle überlappen, lässt sich daraus nicht ableiten, welche von beiden aktuell bei der Wahl besser abschneiden würde.
Was passiert mit meinen Daten?
Die persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Sie dienen allein dazu, die Antworten zu gewichten und sicherzustellen, dass die Umfragen nicht manipuliert werden. Um dies zu verhindern, nutzt Civey statistische wie auch technische Methoden.

Wer steckt hinter Civey-Umfragen?

An dieser Stelle haben Leser in der App und auf der mobilen/stationären Website die Möglichkeit, an einer repräsentativen Civey-Umfrage teilzunehmen. Civey ist ein Online-Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Berlin. Zur Erhebung seiner repräsentativen Umfragen schaltet die Software des 2015 gegründeten Unternehmens Websites zu einem deutschlandweiten Umfragenetzwerk zusammen. Neben SPIEGEL ONLINE gehören unter anderem auch der "Tagesspiegel", "Welt", "Wirtschaftswoche" und "Rheinische Post" dazu. Civey wurde durch das Förderprogramm ProFit der Investitionsbank Berlin und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

insgesamt 87 Beiträge
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Seite 1
Braveheart Jr. 29.10.2018
1. Im Siegesrausch ...
... sollten die Grünen nicht vergessen, daß sowohl schwarz-grün als schwarz-rot möglich ist (beide erreichen exakt die nötigen Sitze). Herr Bouffier wird sicher überlegen, ob eine demütige SPD nicht ein bequemerer Bündnispartner ist als aufmüpfige Grüne. Zumal er mit dem Killerargument kommen kann, daß Hessen-GroKo natürlich auch pro Bundes-GroKo ist. Und wenn Bouffier mit der FDP eine Tolerierung aushandelt, hat er sogar ein komfortables Sitzpolster. Mmmhh, die Verhandlungen könnten spannend werden!
optimist2030 29.10.2018
2.
Keine Angst die Grünen kommen auch wieder runter! Zwar wird es dann keine SPD mehr geben, zu mindestens wen sie so weiter macht. Mit dem Personal ist die Abschaffung Natur gegeben. Was die Grünen betrifft, kann ich nur sagen, wer sich bei der CDU einschleimt kriegt früher oder später die Quittung. Die SPD ist doch das beste Beispiel. Die CDU wird in der nächsten Rund eine Partei rechts neben Ihr installieren und dann klappt das schon. In Bayern hat das doch auch funktioniert. Vielleicht lassen sie jetzt in den anderen Bundesländer die CSU zu. Die kriegen dann 10 - 15 % (ziehen Wähler von den anderen Parteien, insbesondere der AFD) und gehen dann mit der CDU zusammen. Mal sehen was kommt.
Watschn 29.10.2018
3. Tarek Al-Wazir könnte gar erfrischender neuer hessischer MP sein....
Und m. E. sollte er es auch verdientermassen werden. Dafür sprechen mehrere Gründe. Erstens ist der Wählerabstand Grüne > CDU anhand diesen neuen Wahlverhältnissen nicht sehr gross. (Ca. 7%). Zweitens ist der Absturz der CDU mit mehr als 11%-Punkten beispiellos desaströs, (D.h.: im Vgl. zu 2013 resultiert ein CDU-Wählerverlust...von Sage u. Schreibe...30%!! - Also fast ein Drittel der Hessen gingen der CDU von der Fahne!!) . Dieser hessische CDU-Verlust ist höher als der der hess. SPD, und unterbietet gar noch das CSU-Resultat der Bayern-Wahl vor 2 Wochen..... Und drittens sind die hessischen Grünen nun 2.-stärkste Partei in Hessen geworden, noch vor der hess. SPD (Mit 94 Stimmen...) Somit wäre eine Ampelkoalition unter der Führung der Grünen, (mit Tarek Al Wazir als neuen hessischen MP) zusammen mit der SPD u. der FDP ohne Weiteres gegeben u. ungeniert machbar. Das müsste natürlich nun sich an der FDP entscheiden. Die FDP sollte strategisch überlegen, ob es mit einer Ampel-Ausschlagung, ....defacto die FDP sich zum nachträglichen Steigbügelhalter eines klar abgehalferten Bouffier sowie einer Merkel machen würde, - deren politikfreie u. apathische Politik Lindner & Co. ja dermassen (u. zurecht) kritisieren, u. im Bund Merkel vor 1 Jahr damals logischerweise die Rote Karte zeigten. Zumal die FDP für eine ebenfalls mögliche Schwarz-grüne Koalition, obsolet wäre. In einer Regierung unter den gemässigten hess. Grünen u. ihrer klar beliebtesten hess. Spitzenfigur Al-Wazir als neuer frischer hesssicher MP; zusammen mit der in Hessen bodenständigen SPD unter Schäfer-Gümpel, ...liesse sich doch für die FDP mit an einer Ampel-Regierung mehr erreichen, als abgehängt im hessischen Parlament... M.E. sollten die hessischen Grünen, die hess. SPD, u. die hess. FDP diese Chance nutzen...!
dirkcoe 29.10.2018
4. In ihrem jetzigen Zustand
kann sich jeder nur von der SPD abwenden - was aber nicht bedeutet, das die SPD unwichtig geworden wäre. Sie hat als Steigbügelhalter für Merkel jeden Respekt und jede Glaubwürdigkeit verloren. Schulz hatte in seiner Analyse Recht - die GroKo würde abgewählt bei der BTW. Wir erleben seither fast jeden Tag das es nicht geht. Jetzt bleiben zwei Optionen für die SPD - Selbstauflösung, oder sofortiges Ende der GroKo. Auch wenn dann bei Neuwahlen noch einmal ein Desaster gibt ,- es bleibt die Chance zum Neuausrichten.
archivdoktor 29.10.2018
5. Normal
Alles halb so schlimm - natürlich gab es gestern Verschiebungen innerhalb der politischen Lager: SPD und CDU schrumpfen, Grüne und AfD gewinnen kräftig dazu. Fazit: in Hessen bleibt alles beim Alten, vielleicht wird noch die FDP ins Boot geholt und das wars. In Berlin wird sich auch nicht viel verändern, die Sprechblasen von gestern kann man getrost in die Tonne treten und die Damen Merkel & Nahles werden weiter regieren, bis zum nächsten Knall. Viel Lärm und Getöse aber es wird sich nixxxxx oder sehr wenig ändern - ob das gut ist? Denke, eher nein.
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