Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Partei in Erklärungsnot: Metallverband spendet Grünen 100.000 Euro

Südwestmetall-Vorsitzender Wolf: 100.000 Euro an die Friedens- und Umweltpartei Zur Großansicht
DPA

Südwestmetall-Vorsitzender Wolf: 100.000 Euro an die Friedens- und Umweltpartei

Rekordgeschenk kurz vor Weihnachten für die Grünen: Nach Informationen des SPIEGEL erhielt die Partei eine großzügige Spende der Südwestmetall - 100.000 Euro. Zu dem Arbeitgeberverband gehören auch eine ganze Reihe von Rüstungsfirmen.

Eine Parteispende des Südwestmetall-Verbands bringt die Grünen in Erklärungsnot. Nach Informationen des SPIEGEL hat das Industriebündnis kurz vor Weihnachten 100.000 Euro an die Friedens- und Umweltpartei überwiesen - ein neuer Rekord für die Grünen. Und nach den 150.000 Euro, die an die CDU gingen, die zweithöchste Spende, die der baden-württembergische Arbeitgeberverband mit seinem Vorsitzenden Stefan Wolf einer Partei in 2014 vermachte. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Im Vorjahr hatten die Grünen, die mit ihrem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg derzeit in der Regierungsverantwortung stehen, nur 60.000 Euro von Südwestmetall erhalten. Zu den Mitgliedern der in Stuttgart beheimateten Organisation zählen eine ganze Reihe von Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch (Pistolen, Gewehre), Diehl Defence (Lenkflugkörper, Munition) oder MTU (Militärtriebwerke).

Benedikt Mayer, Bundesschatzmeister der Grünen, erklärt zu dem Vorgang, bei Südwestmetall seien nicht nur Rüstungsfirmen organisiert, sondern auch solche, "die etwa Umweltschutztechnologie herstellen".

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 71 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Schöngeredet
karend 04.01.2015
"Benedikt Mayer, Bundesschatzmeister der Grünen, erklärt zu dem Vorgang, bei Südwestmetall seien nicht nur Rüstungsfirmen organisiert, sondern auch solche, 'die etwa Umweltschutztechnologie herstellen'." Ja, alles lässt sich so hindrehen, wie es passt. Geld stinkt eben nicht.
2. Warum ..
babylonka 04.01.2015
Warum sind die Grünen jetzt in Erklärungsnot ?? Sie machen in Baden Württemberg eine Tolle Arbeit und haben in dem Land vieles voran gebracht in 4 Jahren !! Die CDU hatte 58 Jahre Regierungszeit und haben NICHTS vorangebracht !!
3. Spenden
hartmut.koch2 04.01.2015
Jede Spende könnte als Bestechung gewertet werden! Spenden von der Wirtschaft müsste verboten werden!
4. Die Grünen
Toe Jam 04.01.2015
haben auch kräftig in Wahlkampfjahren von diversen Solarfirmen bekommen. Während die FDP von den Medien dafür geschlachtet wurden, dass sie von einem Hotelier eine Großspende bekam, im Gegenzug die ganze Tourismusbranche entlastete, war die Spende an die Grünen -die dafür Milliarden an Steuergeldern an nicht marktfähige Pleite-Solarfirmen transferierten, für die Medien überhaupt kein Thema. Die Spende des Südwestmetall-Verbands an die Grünen wird in einer Woche vergessen sein.
5. Na super...
warndtbewohner 04.01.2015
die Antikriegspartei die Grünen wird von der Rüstungsindustrie gesponort. Besser kann man Korruption und Lobbyismus nicht beschreiben. Und diese Spende an die Grünen ist selbstverständlich nicht an eine entsprechende Gegenleistung geknüpft. Liebe Grüne ihr habt alle eure Ideale verraten und seit genau so käuflich wie die anderen. Erwarte demnächst schwarz-grün im Bund. Wer will mit mir wetten?
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH





Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: