Europas Presse über Grass: "Das Problem ist das Tabu des Antisemitismus"

Von Carolin Lohrenz

In mehreren europäischen Zeitungen hat Günter Grass diese Woche ein Gedicht über die Lage im Nahen Osten veröffentlicht, und das Presse-Echo war gewaltig. "Grass hätte lieber schweigen sollen", schreibt die "Presse" in Wien. "Das Problem ist das Schuldgefühl der Deutschen", kommentiert "Le Monde".

Günter Grass: "Ist Grass wohl die richtige Person, um diese Art Gedichte zu schreiben?" Zur Großansicht
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Günter Grass: "Ist Grass wohl die richtige Person, um diese Art Gedichte zu schreiben?"

Wenn Günter Grass hoffte, mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" für eine internationale Debatte zu sorgen, kann er zufrieden sein. Die römische "La Repubblica", die am Mittwoch das Gedicht auf Italienisch gedruckt hatte, staunte tags drauf über die gewaltige Wirkung.

"So sieht der Day after aus. Der deutsche Literaturnobelpreisträger hat es wahrscheinlich nicht anders erwartet. Mit seinen Anschuldigungen gegen Jerusalem und seiner de facto Legitimierung des iranischen Atomprogramms hat er sich einiges eingebrockt: Anschuldigungen, Verurteilungen und Anprangerungen."
"La Repubblica", Rom, 5. April

Die polnische "Gazeta Wyborcza" merkte an, die Kontroverse um das Grass-Gedicht habe das Image des Nobelpreisträgers getrübt.

"Jahrelang war er im Land eine weithin respektierte moralische Instanz - er verurteilte Altnazis im öffentlichen Leben, er forderte die Aussöhnung mit Polen. Schnell schoben die Deutschen 2006 sein Geständnis beiseite, als er zugab, in seiner Jugend der Waffen-SS angehört zu haben. Ebenso wenig Wellen schlug das Interview mit Haa'retz im letzten Jahr, in dem er sagte, dass der Holocaust nicht der einzige Völkermord während des Zweiten Weltkriegs gewesen sei, und die Russen für den Tod von sechs Millionen deutschen Gefangenen verurteilte, obwohl nur eine Million starben. [...] Grass hat seine Landsleute schon immer überrascht. Im Fall von Israel übertreibt er aber."
"Gazeta Wyborcza", Warschau, 5. April

In Amsterdam bat der "Volkskrant" für seine Titelseite Arno Grünberg um eine Reaktion. Dieser schrieb:

"Ist Grass wohl die richtige Person, um diese Art Gedichte zu schreiben? Gerade diejenigen, die die Uniform der Waffen-SS getragen haben sind erfahrungskundig in Sachen Gefahren für den Weltfrieden. Das Gedicht an sich ist nicht besonders gut, was aber auch mit dem Genre zu tun hat: es ist Agitprop."
"De Volkskrant", Amsterdam, 5. April

Drastischer wurde "Die Presse" in Wien, schälte die Zwiebel ein zweites Mal und titelte: Grass hätte schweigen sollen.

"Und wenn sich Grass schon anmaßt, moralische Instanz zu spielen, warum gerade, wenn es um Israel geht? Dieses Land ist gewiss nicht das einzige, das den "brüchigen Weltfrieden", wie Grass pathetisch schreibt, gefährdet. Und noch gewisser werden in anderen Ländern des Nahen Ostens die Menschenrechte ärger verletzt.

Grass ist freilich nicht der einzige politische Interessierte in Deutschland (und Österreich), der sich obsessiv mit Israel befasst, der einen Gutteil seines Protestpotenzials diesem Land widmet. […] Man kann an der Politik Israels einiges kritisieren. Aber als Deutscher, der noch dazu in das für den Holocaust verantwortliche Regime verflochten war, sollte man den Anstand besitzen, besonders behutsam über den Staat zu sprechen, den sich Juden aufgebaut haben. Und auch einmal einfach zu schweigen."
"Die Presse", Wien, 5. April

In Frankreich gewann Literaturkritiker Pierre Assouline in "Le Monde" der Sache erstmals etwas Positives ab: "Es ist beruhigend, dass Gedichte noch für Skandale sorgen können", schrieb er - was deswegen noch lange nicht für deren Inhalt gelte:

"Günter Grass ist ein freier Radikaler. Aber es ist nicht sicher, dass die Poesie sich für die Analyse einer politischen Situation in ihrer ganzen Komplexität eignet. [...] Im Grunde ist das wahre Problem des Gedichts nicht die Bombe oder der Iran, sondern das Schuldgefühl der Deutschen, das Tabu des Antisemitismus in Deutschland, und die Schwierigkeit der Deutschen, sich über etwas Jüdisches im Allgemeinen und Israel im Speziellen zu äußern, und auch die Selbstzensur der Intellektuellen, ob bewusst oder unbewusst. ,Was gesagt werden muss', schreibt der Dichter nicht ohne Nachdruck; und so erinnert er an die Naiven, die vorgeben, die Wahrheit zu sprechen, weil sie sagen, was sie denken."
"Le Monde", Paris, 5. April

Auf der britischen Insel amüsierte sich die Presse hauptsächlich in den Schlagzeilen: "Grass lenkt wegen Israel-Attacke Beschuss auf sich", titelte etwa der "Daily Telegraph", und auch die ehrwürdige "Times" hielt es ähnlich mit "Nobel-Autor wagt poetischen Erstschlag gegen atomar bewaffnetes Israel". Der "Guardian" schließlich anaylsierte:

"Das Anti-Kriegsgedicht von Günter Grass ist ein subtiles aber eindeutiges Beispiel für einen Trend in Deutschland, den der Historiker Dan Diner als 'entlastende Projizierung' bezeichnet hat: die Relativierung des Holocausts durch die implizite Gleichstellung von Israel mit Nazi-Deutschland. [...] Was die Veröffentlichung des Gedichtes wichtig macht, ist, dass es ein Gefühl des Ärgers gegen Israel ausdrückt, den - ob gerechtfertigt oder nicht - immer mehr Deutsche zu spüren scheinen. Dieser Ärger erklärt sich zum Teil durch Israels Rechtsruck der letzten Jahrzehnte. Aber er ist auch das Ergebnis einer Entwicklung in Deutschland, vor allem des Bedeutungsverlusts des Holocausts in den letzten zehn Jahren. Die Deutschen sehen sich zunehmend als Opfer denn als Täter."
"The Guardian", London, 5. April

"El País" schließlich folgte dem Grass'schen Sinn und warnte Deutschland davor, sich im Namen des Holocausts jegliche Kritik an Israel zu verbieten.

"Grass zeigt einen Ausweg. Nur indem gleichzeitig beide inspiziert werden - sowohl das israelische Atomwaffenarsenal als auch das iranische Atomprogramm - können die schwärzesten Vorzeichen gebannt werden. Um das zu sagen, konnte einer wie Grass keinen Artikel schreiben, er musste ihn in einem Gedicht verkleiden. Das fügt dem Werk des Nobelpreisträgers nichts hinzu, aber es ist ein Wendepunkt in seinem Blick auf die internationale Realität. Indem er über das Stigma spricht, kann Grass sicher sein, einen Raum zu öffnen, in dem andere frei sprechen können werden."
"El País", Madrid, 4. April

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insgesamt 24 Beiträge
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1.
marthaimschnee 06.04.2012
Also fassen wir zusammen: Grass hat Unrecht, nicht weil er Unrecht hat, sondern weil er ein Nazi war und Kritik an Israel grundsätzlich Antisemitismus ist! Ganz im ernst, wer die aktuelle Politik Israels nicht beschreiben kann, ohne das Wort "Holocaust" zu bemühen, braucht eigentlich gar nichts sagen, denn es kommt sowieso nichts sinnvolles dabei raus! Und würde man diesen Umstand außer Acht lassen, müßte wohl jedem schnell klar werden, daß die israelischen Hardliner - und wie überall ist es auch dort nur eine winzige Gruppe, die mit übelstem Populismus auf Stimmenfang geht - eine ziemlich unverschämte Politik des Hasses betreiben. Es ist mir zumindest nicht bekannt, daß irgendein Land einem anderen ohne völkerrechtliche Konsequenzen einen atomaren Angriff androhen kann.
2. sehr interessant
problembaerz1000 06.04.2012
Zitat von sysopDPAIn mehreren europäischen Zeitungen hat Günter Grass diese Woche ein Gedicht über die Lage im Nahen Osten veröffentlicht, und das Presse-Echo war gewaltig. "Grass hätte lieber schweigen sollen", schreibt die "Presse" in Wien. "Das Problem ist das Schuldgefühl der Deutschen", kommentiert "Le Monde". http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,826216,00.html
Das ist ja interessant. Man bleibt geliebt und wird von allen Seiten gelobt solange das sagt, was die anderen hören wollen. Sobald jedoch eine andere Meinung vertreten wird, die nicht nach dem Geschmack der anderen ist, ist man gefährlich für die Gesellschaft. Warum wurde nicht früher ständig gesagt, dass er bei der SS war ? Jetzt auf einmal ? Wie kann man behaupten, dass das iranische VOLK Israel auslöschen will ? Wir haben bis jetzt keinen einzigen Iraner getroffen, der über soetwas jemals gesprochen hat oder sich gegen Israel geäußert hätte.
3. Richtiger Kommentar von 'Le Monde'
seine-et-marnais 06.04.2012
Zitat von sysopDPAIn mehreren europäischen Zeitungen hat Günter Grass diese Woche ein Gedicht über die Lage im Nahen Osten veröffentlicht, und das Presse-Echo war gewaltig. "Grass hätte lieber schweigen sollen", schreibt die "Presse" in Wien. "Das Problem ist das Schuldgefühl der Deutschen", kommentiert "Le Monde". http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,826216,00.html
Deutschland hat ein Problem. Alles was getan und diskutiert wird wird unweigerlich am Holocaust gemessen. Deutschland wird es so verwehrt ein normales Land zu werden, und normal zu reagieren. Man kann nicht von Deutschland verlangen 'seine Rolle' in Europa und in der Welt zu spielen, und beim geringsten Anlass den Deutschen ihre Geschichte vorzuwerfen und zu sagen dass sie deswegen dieses oder jenes eben nicht tun duerfen. Was mir Angst macht, in Deutschland gibt es nur noch den politischen mainstream, es gibt kein links und rechts mehr, und sollte einer Kritik oder eine Diskussion wollen, dann wird er sofort ins politische Abseits gestellt, ist er ein Radikaler. Wir sind wieder in einer Zeit wie vor 1968. Wenn einer damals Kritik uebte, hiess es 'Geh doch nach Drueben'. Zur Abwehr der Kritik heute in Europa-, Euro oder Einwanderungsfragen wird dreimal pro Woche diskutiert ob die NPD verboten werden muss, wir an das Moerdertrio aus Zwickau zweimal die Woche erinnert mit dem Spruch, Rechtsradikale morden, Rechtsradikale sind Populisten, wer eine abweichende Meinung hat ist Rechtspopulist, also ein potentieller Moerder. So wird jede Kritik abgewuergt. Und um Angst vor den Linken zu machen, hat man ja gerade die Honecker ausgegraben. Drei, vier Parteigroessen und die Bildzeitung bestimmen heute was diskutiert werden darf, was gesagt werden darf. Dabei gibt es gewisse Codes:'politisch korrekt ' ist: Suedlander sind faul, Spanier, Portugiesen und vor allem Griechen sind ausgesprochen faul. Politisch nicht korrekt ist es dagegen zu sagen; Suedlander sind faul, Tuerken sind faul. Wer bestimmt das eigentlich? Ich lebe jetzt seit Jahrzehnten in Frankreich. Hier gibt es wesentlich mehr Antisemitismus als in Deutschland, warum weiss ich nicht, ist aber so. Da kaeme aber die juedische Gemeinde nie! auf die Idee Frankreich in Go oder No Go Areas aufzuteilen, obwohl wir einige wilde antisemitische Verbrechen gekannt haben. Nie kaeme die juedische Gemeinde auf die Idee der Regierung oeffentlich vorschreiben zu wollen welche Politik sie zu machen hat. Natuerlich gibt sie ihre Ansicht bekannt, und natuerlich ist die pro-israelisch, aber nicht jede Kritik an der Politik der israelischen Regierung wird als Antisemitismus hochgespielt. Fazit: das Problem Deutschlands sind die Tabus, meiner Meinung nach staut sich da so manches auf. Mit einer richtigen Diskussion koennten Konfliktstoffe abgebaut werden. Indem man Konflikte zu Tabus erklaert loest man sie nicht, sondern wenn sie dann zutage treten ist das nur umso heftiger. Frueher spielte da die Presse, vor allem der Spiegel eine wichtige Rolle, aber lang lang ist's her. Wenn die Demokraten die Probleme nicht mehr aufgreifen, dann tun dies halt die Radikalen.
4.
5igterm 06.04.2012
Wer offene Kritik an israelischer Politik oder Israel im Allgemeinen verlautbart, der wird schon fast affektiv - und das ist ein Umstand den es nachhaltig zu aendern gilt - von pro-israelischen Stimmen aus aller Herren Laender, mit dem Stempel des Antisemitismus belegt. Es ist dabei zumeist voellig unbedeutend, ob die Stimme einen wohlwollenden Hinweis oder aber eine ernst gemeinte Kritik aeussert. Wenn es sich dann noch um eine Person mit deutscher Abstammung handeln sollte, so laeuft die Maschinerie oftmals auf Hochtouren, denn unabhaengig davon, dass die meisten Deutschen viel zu jung sind und nur ueber eine Art Sippenhaft fuer die Graeultaten im Dritten Reich ueberhaupt noch verantwortlich gemacht werden koennten, wird der Grosse Finger der Kritik in die ewig klaffende Schuldwunde gelegt und auch gerne einmal in ihr herumgedreht. Es scheint gerade in den dominierenden Medien kaum ein Interesse zu geben Dies zu hinterfragen, oder aber zumindest Stimmen als gleichberechtigt zu tolerieren - und diese somit nicht schon fast affektiv als Nazi oder Antisemit zu stigmatisieren - die sich nicht duckmaeusig schweigend, oder aber den politisch opportunen Meinungsbildern folgend, zu aeussern wagen. Die Argumente des Aufruehrers dienen dabei bestenfalls in verkuerzter oder aus dem Zusammenhang geloester Form dazu, zu beweisen, dass er ein irrsinniger und absolut fehlgeleiteter Zeitgenosse ist. Solange es nicht zur lang beschworenen und viel zitierten Toleranz des Andersdenkenden kommt, zu der es auch - und das schon aus Anstand - gehoert nicht gleich heuschreckenartig ueber alles und jeden herzufallen, ohne bei einem moeglichen vermuteten Missverstandnis zu hinterfragen, wie es denn genau gemeint sei, wird es brodeln. Das Thema hat sogar das Potetial sonst verschieden denkende Stroemungen zu vereinen, um sich vom Druck der immer weiter klaffenden Schuldwunde ein fuer allemal lozusagen. Betrachtet man die Foren und Umfragen - sodann die Kommentarfunktion auf den Seiten der Presse nicht sogar deaktiviert wurde - so sieht man sehr oft ueberwaeltigende Mehrheiten auf der Seite der Grass-Zustimmer. Ich fand keine einzige Umfrage in der die Befuehrworter in der Minderheit gewesen waeren (wer eine findet darf diese gerne hier verlinken, es wuerde mich wirklich interessieren). Man muss es sich wahrlich auf der Zunge zergehen lassen. Es aeussert sich jemand besorgt, dass es zu einem schweren Krieg, mit vielen unschuldigen Toten, und weitreichenden Folgen fuer die gesamte Region kommen kann. Die Reaktion hierauf liest sich (Copy & Paste) wie folgt: Klarsfeld wirft Grass Hitler-Analogie vor (ZEIT ONLINE | Nachrichten, Hintergründe und Debatten (http://www.zeit.de)) Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer (FOCUS Online - Nachrichten (http://www.focus.de)) Der braune Kern der Zwiebel (Aktuelle Nachrichten - Bild.de (http://www.bild.de) *) ...uvam... *"Die Bild hier aufzufuehren kann doch nicht ernst gemeint sein", koennte man konstatieren, doch ist dieses Printmedium einer der bedeutendsten Meinungsmacher und ist somit ernster zu nehmen als es so manchem lieb ist. Ist es nicht viel schaendlicher sich hemmungslos in einer solch unflaetigen Weise zu ergehen und sich nicht auf einer intellektuellen Ebene mit dem Schriebs auseinanderzusetzen, zumal die Vorwuerfe das Potential haben, geradezu auf der Autobahn der geschichtverklaerenden Vokabolismen zum Rufmord einer sonst integeren Person zu fuehren? Aber Autobahn geht ja mal garnicht...
5. Presse-Echo für Günter Grass
pauline-luise 06.04.2012
Zitat von sysopDPAIn mehreren europäischen Zeitungen hat Günter Grass diese Woche ein Gedicht über die Lage im Nahen Osten veröffentlicht, und das Presse-Echo war gewaltig. "Grass hätte lieber schweigen sollen", schreibt die "Presse" in Wien. "Das Problem ist das Schuldgefühl der Deutschen", kommentiert "Le Monde". http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,826216,00.html
Nur Hoffnung spendet jenes aus El Pais. G.Grass ist eine moralische Autorität. Und es ist nicht übertrieben, wenn er vor der Gefahr warnt. Wer am Weltfrieden interessiert ist, muß dem zustimmen. Denn Israel hat Macht. Und Israel läßt noch immer alle für den erlittenen Holocaust bezahlen. Es ist mutig, sich gegen diese Übermacht Israel zu stellen. Israel maßt sich unglaubliche Rechte an: die Palästinenser zu knechten und im Elend zu halten. - gezielte Tötungen werden niemals geahndet. - Israel zieht ständig die Karte Holocaust, um die Welt zum Schweigen zu bringen. Es ist Zeit, daß sich Israel emanzipiert. Und als fairer Partner in der Welt auftritt. Es ist Zeit, daß sich Europa, insbesondere Deutschland, emanzipiert und sondiert, was Recht und was Unrecht ist. Dann kann die Welt auch wieder aufatmen. Derzeit herrscht hier in Deutschland ein Regiment der Repression und des Rassismus gegenüber Aufklärung und Toleranz. Es gibt in Deutschland keine Leichtigkeit und Unbeschwertheit mehr, keinen Humor, keinen Witz, keine Begeisterung an Idealen, keinen Schwung, mit Phantasie und Intuition sich auszutauschen. Es erstickt alles im Sumpf der Überwachung.
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