Seehofer über Guttenberg "Du bist bei uns gern gesehen"

CSU-Chef Seehofer wirbt einmal mehr für ein politisches Comeback von Ex-Verteidigungsminister Guttenberg: "Ich will nicht, dass jemand, der in Schwierigkeiten ist, weggeschoben wird."

CSU-Chef Seehofer bei der Eröffnung des Oktoberfests: "Ich will nicht, dass jemand, der in Schwierigkeiten ist, weggeschoben wird"
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CSU-Chef Seehofer bei der Eröffnung des Oktoberfests: "Ich will nicht, dass jemand, der in Schwierigkeiten ist, weggeschoben wird"


Berlin/München - Horst Seehofer will dem gefallenen CSU-Star Karl-Theodor zu Guttenberg wieder eine politische Bühne bieten. Wie der SPIEGEL berichtet, könnte der ehemalige Verteidigungsminister beim Parteitag der Christsozialen Mitte Dezember auftreten. Gegenüber der Rundschau des Bayerischen Fernsehens sagte Seehofer nun: "Ich will nicht, dass jemand, der in Schwierigkeiten ist, weggeschoben wird."

Seehofer weiter: Guttenberg habe eine Verschnaufpause und etwas Abstand benötigt. "Wenn mal eine gewisse Zeit vorbei ist, soll jemand auch wissen, du bist bei uns gern gesehen", sagte der CSU-Chef.

Nach dem SPIEGEL-Bericht erwägt Seehofer, Guttenberg für die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zur Außenpolitik zu gewinnen. Der Parteichef beobachtet mit Sorge, dass die CSU in der Außenpolitik über kaum eine relevante Stimme verfügt.

Hier könnte Guttenberg helfen, der seit seinem Rücktritt im März 2011 in den USA lebt. Erst vor Kurzem hatte der CSU-Chef ein Comeback Guttenbergs nicht ausgeschlossen: "Meine Tür steht offen für Karl-Theodor zu Guttenberg", sagte er.



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insgesamt 25 Beiträge
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Seite 1
Airkraft 26.09.2014
1. Wie schon Hannes Wader anmerkte:...
Wie schon Hannes Wader richtig anmerkte: "... und irgendwann wird die Summe ihrer größten Schweinereien als rein historisch große Tat erscheinen!"! :-(
mensch_dritter_klasse 26.09.2014
2. Laughing out loud!
Seehofers Zitat ist köstlich! >>Gegenüber der Rundschau des Bayerischen Fernsehens sagte Seehofer nun: "Ich will nicht, dass jemand, der in Schwierigkeiten ist, weggeschoben wird."
fempton 26.09.2014
3.
Ein schöner Satz. er wird noch schöner, wenn man bedenkt, dass er damit nicht irgendwelche Flüchtlinge die zu Hause Hunger und Tod erwartet meint, sondern den Multimillionär Guttenberg.
rudig 26.09.2014
4. naja,
solange der nur in Bayern sein Unwesen treibt ist mir das egal, aber bitte nicht in Berlin!
andros0813 26.09.2014
5. ach horsti,
wenn das man kein eigentor wird.. der edmund ist schon über die auswalhl seiner seilschaften gestolpert, nun glaube doch, das es durch wiederholung nicht besser wird..die politik der unverbesserlichen ist vorbei..na ja, bayern tickt scheinbar anders.
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