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11. September 2018, 10:46 Uhr

Demonstration in Halle

Polizei Sachsen-Anhalt ermittelt wegen Hitlergruß

An der Montagsdemonstration in Halle haben nach den Aufmärschen in Chemnitz und Köthen sowie einem überregionalen Aufruf diesmal Hunderte Menschen teilgenommen. Mehrere zeigten den Hitlergruß.

Bei einer Demonstration in Halle sind verfassungswidrige Symbole der rechten Szene gezeigt worden. Insgesamt wurden 14 Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen sowie wegen Körperverletzung eingeleitet. Das sagte eine Sprecherin der Polizei in Sachsen-Anhalt.

Mehrfach sei der Hitlergruß gezeigt worden. Zur traditionellen Montagsdemo in Halle seien diesmal mehrere Hundert Menschen gekommen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte im Deutschlandfunk, vermutlich seien auch überregional Teilnehmer aktiviert worden. Schon im Vorfeld hatte der Landesinnenminister Holger Stahlknecht zusätzliche Sicherheitskräfte nach Halle beordert.

Auch bei den Krawallen in Chemnitz und der rechten Kundgebung in Köthen hatten sich Rechtsextreme innerhalb kurzer Zeit mobilisiert. In Chemnitz war es außerdem ebenfalls zu Ermittlungsverfahren gekommen, weil mehrere Rechtsextreme den Hitlergruß gezeigt hatten. In Köthen werden zudem Verfahren wegen Volksverhetzung geprüft.

Im Video: Die Hintermänner - Hitlergrüße unterm Karl-Marx-Denkmal

aev/dpa

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