Zum Tod von Hans-Dietrich Genscher Marathonmann der deutschen Politik

Als Außenminister war er die Idealbesetzung: Hans-Dietrich Genscher fand sogar im Minenfeld des Kalten Kriegs den Weg zum Erfolg. Sein größter Triumph war aber ein Satz, den er nicht vollenden konnte.

Getty Images

Ein Nachruf von Karl-Ludwig Günsche


Hans-Dietrich Genscher hat immer gerne über den Scherz gelacht, dass sich über dem Atlantik zwei Flugzeuge begegnen und in beiden habe er gesessen. Er war Genschman, der fliegende Außenminister, der das Prinzip der Allgegenwart in die Politik eingeführt hat; der Mann, der über knapp zwei Jahrzehnte bundesdeutsche Außenpolitik geprägt und mit der Wiedervereinigung zum Erfolg geführt hat, das politische Urgestein, dessen Markenzeichen der gelbe Pullunder war, Strippenzieher in seiner Partei, dem Kabinett, der Weltpolitik.

Genscher war aber auch der Mann, der sein Leben lang von schweren Krankheiten gezeichnet gewesen ist, der schon als junger Mensch dem Tode geweiht schien, der dennoch nie aufgab.

Jetzt ist Hans-Dietrich Genscher tot. Er starb in der Nacht zum Freitag im Alter von 89 Jahren im Kreise seiner Familie in seinem Haus in Wachtberg-Pech, wie sein Büro in Bonn mitteilte.

Mit ihm hat die deutsche Politik einen ihrer besten Strategen verloren. Bei der Bildung der schwarz-gelben Koalition 2009 konnte Genscher inoffiziell noch einmal seine Lieblingsrolle spielen: als Strippenzieher im Hintergrund, als Verhandlungsberater.

Fotostrecke

16  Bilder
Hans-Dietrich Genscher: Der Mann im gelben Pullunder
Doch Parteichef und Außenminister Guido Westerwelle handelte nicht gemäß den Erwartungen seines Mentors. Viel Enttäuschung, fast Resignation klang mit, wenn Genscher sich über die Koalition äußerte, die er gewollt hatte. Dasselbe galt für die Partei, die er wie kein anderer prägte, und den FDP-Chef, den er als sein politisches Ziehkind betrachtete. Konsequenterweise forderte Genscher nach den verheerenden Wahlniederlagen seiner Partei in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März 2011 eine rigorose Erneuerung der FDP.

Noch einmal ging er 2013 hart ins Gericht mit seiner Partei, als sie bei der Bundestagswahl an der Fünfprozenthürde scheiterte. Die Wahlniederlage, sagte er im Interview mit dem SPIEGEL, sei "nicht unverschuldet", er habe sie als "dunkelste Stunde der Parteigeschichte empfunden". Themen und Personal seien nicht stimmig gewesen, er habe die Führungsriege gewarnt, sagt er - selbstredend nicht öffentlich, denn das "gehört sich nicht für einen ehemaligen Vorsitzenden".

Wirklich losgelassen haben Genscher die große Politik und auch seine Partei nie. Immer wieder meldete sich Genscher zum Weltgeschehen oder zur Innenpolitik zu Wort, noch vor einigen Monaten lobte er die Flüchtlingspolitik Angela Merkels. Auch als Diplomat blieb er hinter den Kulissen im Einsatz, so dankte der Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski Genscher explizit, als er Ende 2013 nach einem Jahrzehnt in russischen Gefängnissen freikam. Der Ex-Außenminister hatte im Hintergrund persönlich mit Wladimir Putin verhandelt.

Erfolgreich dank Genscherismus

Die scharfe, persönlich verletzende Attacke, die kompromisslose Konfrontation, das Beharren auf überholten Positionen waren Genschers Sache nie. Er hat seinen innenpolitischen Gegnern und seinen außenpolitischen Kontrahenten auch in schwierigsten Situationen immer eine Möglichkeit zum Ausgleich und Rückzug offen gelassen. Wenn er selbst je in Gefahr war, sich zu verrennen, warnte ihn sein geradezu sprichwörtliches Frühwarnsystem - und er legte sich elegant in die Kurve.

Seine zielorientierte Diplomatie und Verhandlungsführung sorgten in der Zeit des Kalten Kriegs in Ost und West gleichermaßen für Verwirrung und Verärgerung. Der damalige sowjetische Außenminister Andrej Gromyko zischte Genscher bei einer Abrüstungskonferenz 1984 wütend zu: "Sie wollen ein Loch in unseren Zaun bohren." Und ein US-Botschafter in Bonn, Richard Burt, nannte den deutschen Außenminister einen "slippery man", einen aalglatten Burschen, dem nicht zu trauen sei.

Amerikanische Hardliner prägten für sein geduldiges Suchen nach einem gemeinsamen Nenner das Wort vom "Genscherismus". Es sollte ihn brandmarken, doch es wurde im zähen Prozess um die deutsche Wiedervereinigung nicht nur zum Markenzeichen des längstdienenden deutschen Außenministers, sondern zu einer Art Adelsprädikat in der internationalen Politik.

Genscher selbst definierte den Genscherismus so:

"Wenn ich ein Ziel nicht direkt erreichen kann, muss ich das Umfeld so verändern, dass das Ziel erreichbar wird."

Krieg, Gefangenschaft - und eine schwere Krankheit

Geboren wurde Hans-Dietrich Genscher am 21. März 1927 in dem kleinen Dorf Reideburg bei Halle/Saale im Bauernhaus seiner Großeltern, in dem auch schon seine Mutter zur Welt gekommen war. In seinen Erinnerungen vermerkt der bodenständige Hallenser stolz, dass der Hof "seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges im Besitz der Familie meiner Mutter" gewesen sei. "Haus und Hof, Stallungen, Wiesen und Felder bildeten meine kleine Welt. Ich sah zu, wenn Kühe kalbten, Schweine ihre Jungen warfen. Mit dem Hund 'Döll' - einem Deutsch-Drahthaar - teilte ich oft die Hundehütte, und im Pferdestall besprach ich vor allem mit dem Fuchs abends meine alltäglichen Sorgen."

Doch die dörfliche Idylle zerbricht jäh: Als Hans-Dietrich Genscher neun Jahre alt ist, stirbt sein Vater - Jurist wie er selbst später - an einem Leiden, dass er sich im Ersten Weltkrieg zugezogen hatte. Drei Jahre später beginnt Adolf Hitler seinen Angriffskrieg auf Polen, der zum Zweiten Weltkrieg wird. Genschers Mutter hofft, dass ihr einziges Kind vom Wehrdienst verschont bleibt. Genscher ist bei Kriegsausbruch gerade mal zwölf Jahre alt. Doch mit 15 Jahren wird er 1943 als Luftwaffenhelfer eingezogen und erlebt die Schrecken des Kriegs. Er gerät später als Soldat in Gefangenschaft und erinnert sich: "Das Schicksal war gnädig mit mir gewesen. Nur kurze Zeit war ich unmittelbar an Kampfhandlungen beteiligt."

Sein Arzt verschreibt ihm das Lebensmotto

Genscher kehrt nach Halle zurück, holt das Abitur nach und will Jurist werden wie sein Vater. Doch im Winter 1946/47 wird er schwer krank. Der behandelnde Arzt, der wegen seiner Kontakte zu den Planern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 kurzzeitig verhaftet worden war, setzt sich an sein Bett und gibt dem todkranken jungen Mann einen Ratschlag, der für Genscher zu einer Art Lebensmotto werden soll:

"Wenn du den Willen hast, überall der Erste und Beste zu sein, kannst du es packen. Aber du musst den Kampf gegen Deine Krankheit aufnehmen, diesen Willen musst du haben."

Der angehende Jurastudent kämpft - überwindet zunächst die Krankheit und schafft das Jurastudium. Zwei Tage vor der Gründung der DDR besteht er am 5. Oktober 1949 das erste juristische Staatsexamen. 1952 flieht er aus der DDR, kommt nach Bremen, beendet seine Referendarzeit und erhält am 1. September 1954 seine Zulassung als Rechtsanwalt.

Doch schon wenige Wochen später kommt der nächste Schicksalsschlag: Mit einem Blutsturz wird er erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Diagnose: offene Lungentuberkulose.

Schneller Aufstieg in der FDP, Innenminister unter Brandt

Kaum genesen stellt er berufliche Weichen, die zum Beginn seines steilen Aufstiegs werden sollen: Er wird 1956 wissenschaftlicher Assistent der FDP-Bundestagsfraktion in Bonn. Doch noch einmal bremst ihn seine Krankheit: Über ein Jahr muss er ins Sanatorium. Hier lernt er seine erste Frau Luise kennen, Mutter seiner einzigen Tochter Martina. Nach einer Lungenoperation ist er im Februar 1958 wieder in Bonn, wird ein Jahr später FDP-Fraktionsgeschäftsführer, 1962 vorübergehend auch Bundesgeschäftsführer, steigt zum Parlamentarischen Geschäftsführer auf, in der Zeit der Großen Koalition 1966 bis 1969 eine Machtposition.

Genschers Aufstieg ist nun nicht mehr zu stoppen. 1968 wird er auch stellvertretender Bundesvorsitzender.

Als Walter Scheel in der Wahlnacht 1969 mit Willy Brandt kurzerhand die sozial-liberale Koalition beschließt, hat Genscher mit Helmut Kohl noch über ein Bündnis mit der CDU/CSU gesprochen. Doch ungeachtet dessen wird er Bundesinnenminister in der Regierung Brandt/Scheel. Zwei Ereignisse prägen seine Amtszeit:

  • Die Geiselnahme israelischer Sportler 1972 während der Olympischen Spiele in München. Genscher bietet sich den Palästinensern als Ersatzgeisel für die Israelis an - vergeblich. Der Versuch, die Geiseln zu befreien, endet mit einem Blutbad. Das sei "die schrecklichste Erfahrung meiner ganzen Amtszeit als Mitglied der Bundesregierung" gewesen, sagt Genscher im Rückblick. Er bietet Brandt seinen Rücktritt an. Der Kanzler lehnt ab.
  • Bis heute nicht ganz geklärt ist die Rolle des Innenministers Genscher in der Affäre um den DDR-Spion Günter Guillaume, die 1974 zum Rücktritt Brandts führt. Was hat er wann gewusst, welche Informationen hat er zurückgehalten? "Über den Fall Guillaume haben wir nach seinem Rücktritt niemals gesprochen," schreibt Genscher in seinen "Erinnerungen".

Entspannungspolitik - und die Zerreißprobe nach dem Koalitionswechsel

Helmut Schmidt wird Bundeskanzler und Hans-Dietrich Genscher Vizekanzler und Bundesaußenminister - ein Amt, das er 18 Jahre lang ausübt.

Schmidt in seiner direkten Art ist Genscher wesensfremd. "Als Persönlichkeit, als Menschen habe ich ihm gegenüber immer Respekt empfunden, auch wenn wir leider nie ein enges Verhältnis zueinander gefunden haben", formuliert Genscher seine Beziehung zu Schmidt zurückhaltend höflich. Doch lässt der Kanzler Genscher genügend Freiraum, damit er sich auf dem internationalen Parkett etablieren und Format gewinnen kann.

Es ist die Zeit der Abrüstungsverhandlungen, mancher Konfrontation mit den USA, der Annäherung an den Osten - für Genscher eine Zeit, in der er ein enges Netzwerk persönlicher Bekanntschaften und Freundschaften knüpft. Abrüstung, Entspannung und Ausgleich mit dem Osten sind die Leitbegriffe von Genschers Außenpolitik, in der der Kanzler und sein Vize sich wie ein eingespieltes Traumpaar ergänzen. Doch in der Wirtschafts- und Sozialpolitik schwinden die sozial-liberalen Gemeinsamkeiten.

Genscher drängt auf einen Koalitionswechsel - und führt seine Partei damit in eine Zerreißprobe.

Rastloser Reisender in Sachen Entspannung

Am 1. Oktober 1982 wählt der Bundestag in einem konstruktiven Misstrauensvotum den Oppositionsführer Helmut Kohl mit den Stimmen der FDP zum Kanzler. Genscher bleibt Außenminister und Vizekanzler. Seine Partei ist tief gespalten, namhafte Linksliberale verlassen die FDP. Genscher wird zu einer Art Hassfigur.

Doch ihm gelingt, was kaum jemand für möglich gehalten hatte: Er wird nicht nur wieder zum FDP-Chef gewählt, er setzt auch in der Regierung Kohl seine Entspannungspolitik ungeschmälert fort - oft genug gegen oder trotz Kohl und der CDU/CSU. Er verschärft sogar noch seinen Kurs des Ausgleichs und der Versöhnung unter dem Motto "aktive Entspannungspolitik".

Von den Amerikanern mit Argwohn betrachtet, wird der "Mann im gelben Pullunder" zum rastlosen Reisenden in Sachen Entspannung. Am 1. Februar 1987 sagt er in Davos einen Satz, der letztendlich die Weichen zum Fall des Eisernen Vorhangs stellt:

"Lasst uns Gorbatschow beim Wort nehmen."

Triumph in Prag

In Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion wittert Genscher die Chance, die Mauern in Europa niederzureißen. Immer wieder muss er im Verhältnis zur Sowjetunion Kohls mangelnde außenpolitische Sensibilität ausgleichen - wie sie sich etwa in dessen Vergleich Gorbatschows mit Hitlers Propagandachef Goebbels zeigte.

In den entscheidenden Monaten vor dem Mauerfall bewährt sich Genschers Netzwerk, vor allem seine Freundschaft mit dem sowjetischen Außenminister Eduard Schewardnadse. Nur durch diese engen persönlichen Kontakte wird der Tag möglich, den Genscher als den bewegendsten seines Lebens beschreibt: Der 30. September 1989, als er vom Balkon der deutschen Botschaft in Prag den mehreren Tausend dort ausharrenden DDR-Bürgern den Satz zurufen kann, der in die Geschichte eingeht: "Liebe Landsleute, wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise..."

Weiter kommt er nicht, der Jubel ist zu groß.

Kaum jemand erinnert sich angesichts dieses nächtlichen Auftritts in Prag an die dramatischen Tage, die ihm vorausgegangen sind: Kurz zuvor ist Genscher zu seiner jährlichen Rede vor der Uno nach New York geflogen. In der Maschine reist ein Ärzteteam mit, das eine komplette kardiologische Ausrüstung dabei hat.

Denn Genscher ist, wie an manchen entscheidenden Stationen seines Lebens, schwer krank. Erst Ende Juli hat er einen Herzinfarkt erlitten. Auch bei seiner Rede vor der Uno am 27. September 1989 stehen die beiden Ärzte mit dem Notfallkoffer im Schatten hinter dem Mann, der am Rednerpult bleich und mit Schweiß auf der Stirn seine Entspannungsbotschaft vor der Welt verkündet: "Die Unverletzlichkeit der Grenzen ist Grundlage des friedlichen Zusammenlebens in Europa."

"Es kündigt sich Historisches an: Die DDR ist am Ende."

Pausenlos verhandelt der gesundheitlich angeschlagene Mann mit Schewardnadse über die Ausreise der Prager Botschaftsflüchtlinge, bis der ihm schließlich verspricht: "Ich helfe Ihnen." Als er am 30. September morgens früh nach dem langen Flug über den Atlantik in Bonn eintrifft, erfährt er, dass die DDR die Flüchtlinge ausreisen lassen will. Sofort setzt er sich wieder ins Flugzeug und reist nach Prag. Auf dem Flug wird ihm klar: "Es kündigt sich Historisches an: Die DDR ist am Ende."

Die deutsche Wiedervereinigung, das Ende der Sowjetunion, der Zerfall des Ostblocks - es beginnt eine Zeit, in der das geschickte Politmanagement Genschers gefragt ist wie nie zuvor. Und was kaum jemand geglaubt hat: Als dieser Mann, der nie von Visionen, sondern immer nur von der Politik des Machbaren gesprochen hat, mit der deutschen Einheit und der Weichenstellung für ein geeintes Europa das Gefühl hat, seinen Auftrag erfüllt zu haben, tritt er zurück - nach 18 Jahren als Bundesaußenminister, weltweit geehrt und geachtet.

Genscher zieht sich zwar von seinen politischen Ämtern zurück, bleibt aber präsent auf der Berliner Bühne. Zwar lässt er sich gerne feiern, doch öffentliche Emotionen wehrt er mit Ironie und Selbstironie ab - so wie er bei seinem 60. Geburtstag nach langen feierlichen Festreden nur kurz antwortet:

"Allen den freundlichen Rednern vor mir, die ein so glänzendes Bild von mir gezeichnet haben, bin ich sehr verbunden. Denn sie haben genau das Bild entworfen, das ich schon lange selbst von mir habe."

Typisch Genscher. Für ihn waren Humor und Ironie auch Mittel, Distanz herzustellen, zu anderen und auch zu sich selbst.

Hans-Dietrich Genscher gehörte mit Brandt, Schmidt und Kohl zu den Ausnahmeerscheinungen, die Deutschland in der Nach-Adenauer-Ära geprägt haben. Seinem Land und seiner Partei hinterlässt er ein Erbe, das ihn nicht nur unvergessen, sondern als Mahner und Wegweiser auch künftig gegenwärtig sein lassen wird.

insgesamt 109 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
uwelmeyer 01.04.2016
1. Er wollte Wiedervereinigung, keinen Beitritt ?
Er wollte keine Einfuehrung der DM in Ostdeutschland, und damit Zusammenbruch des sozialistischen Handelssystems. Herr Gauck wirds ihm danken , es abzuwickeln.
femtom1nd 01.04.2016
2. ...
Es scheint irgendetwas umzugehen - in der Welt. Wenn Prominente anfangen sich in übermäßiger Zahl von diesem Planeten zu verabschieden (fast alle mit Krebs), dann sollte man anfangen nachzudenken - da muss noch ein bisschen mehr dahinter stecken.
Maverlized 01.04.2016
3. Besonders wir in der DDR aufgewachsenen ...
... haben ihm viel zu verdanken! Die sogenannte friedliche Revolution war zwar ein Kind der DDR, aber ohne Wegbereiter wie den "Gelben Hallenser" hätte es den Herbst '89 so nicht gegeben - zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Danke!
lezel 01.04.2016
4. Genschman darf nicht sterben!
Selbst die Titanic wünschte ihm Gesundheit (https://www.titanic-magazin.de/shop/index.php?action=showdetails&productId=3f7acc323b288). Für mich war er eine Institution, die Konstante der Ost- und Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland, ihr Gesicht in der Welt und der Garant für deren Vertrauen. Sein Wirken gestaltete Deutschland und Europa. Er fehlt mir.
dergenervte 01.04.2016
5. Trauer
Einer der letzten großen Politiker ist von uns gegangen. Mein tiefes Beileid für seine Familie. Ruhen sie in Frieden Herr Genscher.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.