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Euro-Kritiker: Ex-Industriepräsident Henkel tritt der AfD bei

Lange hat er die Euro-Kritiker zappeln lassen, jetzt macht er es doch: Der frühere Manager und Lobbyist Hans-Olaf Henkel tritt der Alternative für Deutschland bei. Er könnte für die Partei bei der Europawahl kandidieren.

Ex-BDI-Präsident Henkel (Archivbild): Kandidatur für AfD geplant Zur Großansicht
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Ex-BDI-Präsident Henkel (Archivbild): Kandidatur für AfD geplant

Berlin - Die Alternative für Deutschland (AfD) bekommt prominenten Zuwachs: Der frühere Industriepräsident Hans-Olaf Henkel ist der eurokritischen Partei beigetreten. Parteikreise bestätigten am Mittwoch einen entsprechenden Bericht von "Focus Online". Offiziell soll dies in der nächsten Woche bekanntgegeben werden.

Auf Nachfrage sagte AfD-Sprecherin Dagmar Metzger SPIEGEL ONLINE: "Ich dementiere nichts." Sie verwies auf eine Pressekonferenz mit Henkel und AfD-Chef Bernd Lucke am kommenden Dienstag. Es wird erwartet, dass der frühere Manager dann gemeinsam mit Lucke als Kandidat bei der Europawahl antritt. Ende Januar entscheidet ein Parteitag über die Kandidaten für die Wahl.

Der 73-jährige Henkel hatte die AfD bereits im Bundestagswahlkampf unterstützt. Mit einem Eintritt in die Partei hatte er aber lange gewartet - und die Euro-Kritiker zappeln lassen. Zuvor hatte der frühere IBM-Manager auch die Freien Wähler unterstützt. Henkel war von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie.

Die AfD war bei der Bundestagswahl mit 4,7 Prozent der Stimmen nur knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert. Zuletzt machte die junge Partei mit erbitterten inneren Streitigkeiten Schlagzeilen.

fab/heb/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 185 Beiträge
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1. Nun damit
happlebee 08.01.2014
ist es ja mit der Glaubwürdigkeit des AfD endgültig vorbei.
2. So er doch.
gog-magog 08.01.2014
Zitat von sysopDPALange hat er die Euro-Kritiker zappeln lassen, jetzt macht er es doch: Der frühere Manager und Lobbyist Hans-Olaf Henkel tritt der Alternative für Deutschland bei. Er könnte für die Partei bei der Europawahl kandidieren. Hans-Olaf Henkel tritt der AfD bei - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-olaf-henkel-tritt-der-afd-bei-a-942433.html)
Die Altnazis werden das Rad auch nicht zurück drehen können. Wenn man so anschaut, wer alles bei den Ultrarechten antritt, dann kommt man zum Schluss, dass der Henkel wohl der Leiter der Jugendorganisation der AfD sein muss.
3.
gog-magog 08.01.2014
Zitat von happlebeeist es ja mit der Glaubwürdigkeit des AfD endgültig vorbei.
Welche Glaubwürdigkeit? http://www.freitag.de/autoren/margareth-gorges/von-der-deutschen-tea-party-zur-henkel-partei Mit Henkel ist kein Staat zu machen.
4.
heiko1977 08.01.2014
Zitat von sysopDPALange hat er die Euro-Kritiker zappeln lassen, jetzt macht er es doch: Der frühere Manager und Lobbyist Hans-Olaf Henkel tritt der Alternative für Deutschland bei. Er könnte für die Partei bei der Europawahl kandidieren. Hans-Olaf Henkel tritt der AfD bei - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-olaf-henkel-tritt-der-afd-bei-a-942433.html)
Achja dies war ja nur der offizielle Akt, Henkel war von Anfang an mit dabei. Ebenso die INSM, die AfD ist ja ihre Geburt und ihr politischer Arm.
5. Eine Frage
Mac_Beth 08.01.2014
Warum genau wird bei Berichten über die AfD eigentlich jedesmal der Zusatz "eurokritisch" hinterhergeworfen? Die Linken nennt man doch auch nicht permanent "sozialistisch", die Union "alternativlos" und die Grünen "Weltverbesserer". Den Grund kann ich mir eigentlich schon selber denken. Darum möchte ich höflich darauf hinweisen, dass die AfD keine Ein-Themen-Partei ist und nicht nur auf die Kritik am Euro reduziert werden sollte. Zugegebenermaßen hat sie allerdings vor allem damit Wahlkampf gemacht, das muss man ehrlicherweise sagen. Allerdings haben das auch andere Parteien gemacht, im Falle der Union ein Wahlkampf um die Person Merkel und bei der SPD der Mindestlohn. Ein wenig differenzierte Berichterstattung wäre nett.
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