Kandidatur Michelle Müntefering will in den Bundestag

Michelle Müntefering strebt eine politische Karriere in Berlin an: Sie will in den Bundestag einziehen. Allerdings ist Münteferings Ehefrau nicht die Einzige, die Ambitionen auf den Kandidatenposten im Wahlkreis Bochum/Herne hat.

Der frühere SPD-Vorsitzende Müntefering, seine Frau Michelle: Ziel Bundestag
DPA

Der frühere SPD-Vorsitzende Müntefering, seine Frau Michelle: Ziel Bundestag


Bochum - Michelle Müntefering will in den Bundestag: Die Ehefrau des ehemaligen SPD-Vorsitzende Franz Müntefering will im Wahlkreis Herne/Bochum II antreten. Das berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Der 64-jährige SPD-Abgeordnete Gerd Bollmann, der bisher den Wahlkreis in Berlin vertritt, will nicht erneut antreten.

Die 31-jährige SPD-Ratsfrau aus Herne erklärte am Montagabend bei einem Vorstandstreffen ihre Kandidatur. Sie ist seit gut zehn Jahren stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende in Herne.

Wer im Wahlkreis für die Sozialdemokraten antritt, entscheidet sich allerdings erst nach den Sommerferien: Auch die Herner Stadtverordnete Anke Hildenbrand hat ihren Hut in den Ring geworfen. Ob auch die SPD in Bochum einen eigenen Kandidaten kürt, war zunächst unklar.

Am Montag war bekannt geworden, dass Doris Schröder-Köpf, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD), bei den Landtagswahlen in Niedersachsen für die SPD in Hannover antreten will. Bisher war die 48-Jährige in der niedersächsischen Landespolitik noch nicht politisch aktiv. Schröder-Köpf muss sich aber zunächst in einem internen Duell gegen die bisherige Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner durchsetzen.

heb/dapd/AFP

Mehr zum Thema


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 43 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Gebetsmühle 10.01.2012
1. ganz klar
Zitat von sysopMichelle Müntefering strebt eine politische Karriere in Berlin*an: Sie will in den Bundestag einziehen. Allerdings ist Münteferings Ehefrau nicht die einzige, die Ambitionen auf den Kandidatenposten im Wahlkreis Bochum/Herne hat. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808156,00.html
postenschieberei die nächste. das war zu erwarten.
walter_e._kurtz 10.01.2012
2. Na, Klasse!
Zitat von sysopMichelle Müntefering strebt eine politische Karriere in Berlin*an: Sie will in den Bundestag einziehen. Allerdings ist Münteferings Ehefrau nicht die einzige, die Ambitionen auf den Kandidatenposten im Wahlkreis Bochum/Herne hat. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808156,00.html
Vom Bundestag zum House zum Lords: Bundestagssitze werden jetzt zur Erbmasse. Der bei vielen immer noch populäre Münte rührt ein wenig die Werbetrommel in seinem Wahlkreis und Schwupps! sitzt seine Konkurbine im Bundestag! Sollte die SPD im Rahmen einer GroKo zur nächsten Legislaturperiode einige Minister- oder Staatssekretärsposten verteilen dürfen, bin ich mir sicher, Michelle wird nicht leer ausgehen ;-) Schöne, neue Welt!
Niamey 10.01.2012
3. Bundestagskandidatur
Zitat von sysopMichelle Müntefering strebt eine politische Karriere in Berlin*an: Sie will in den Bundestag einziehen. Allerdings ist Münteferings Ehefrau nicht die einzige, die Ambitionen auf den Kandidatenposten im Wahlkreis Bochum/Herne hat. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808156,00.html
Ach ne, wird aus dem Bundestag bald ein Familienclantreffen? Oder soll es nur noch eine Veranstaltung mit Versorgungspöstcheninhabern werden? Lächerlich und ein Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten! Da weigert sich ein Bundespräsident abzutreten nachdem er "red handed" erwischt worden ist und nun noch die Angetrauten einiger Politiker die auf der Bekantheitswelle ihrer Ehemänner mitreisen und kassieren wollen. Sind wir etwa schon in Italien oder Griechenland angelangt? Nicht das Land der Dichter und Denker, nein, das Land der Lügner und Leugner!
walter_e._kurtz 10.01.2012
4. Na, Klasse!
Zitat von sysopMichelle Müntefering strebt eine politische Karriere in Berlin*an: Sie will in den Bundestag einziehen. Allerdings ist Münteferings Ehefrau nicht die einzige, die Ambitionen auf den Kandidatenposten im Wahlkreis Bochum/Herne hat. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,808156,00.html
Vom Bundestag zum House zum Lords: Breaking News Bundestagssitze werden jetzt zur Erbmasse! Der bei vielen immer noch populäre Münte rührt ein wenig die Werbetrommel in seinem/ihrem Wahlkreis, und - Schwupps! - sitzt seine Xxxxxxxxxx (war im ersten Anlauf wohl zu despektierlich) im Bundestag! Sollte die SPD im Rahmen einer GroKo zur nächsten Legislaturperiode einige Minister- oder Staatssekretärsposten verteilen dürfen, bin ich mir sicher, Michelle wird nicht leer ausgehen ;-) Und dann wäre da noch des Gerhards liebe Doris: Anderer Wahlkreis, gleiches Spiel. Womit dann wieder einmal bewiesen wäre, daß Demokratie dem Volke auch nur vorgaukeln soll, es hätte ein Mitbestimmungsrecht in diesem jenen Staate. Wacht auf, ihr SPD-Stammwähler! Schröder, Münte, Steinmeyer waren die Köpfe hinter der ach-so-tollen "Agenda 2010"! Mit Schröder an der Spitze hatte die SPD eine nie gekannte Parteiaustrittswelle zu beklagen, die SPD wäre beinahe zerbrochen an seiner (Schröders) Bürger-, sozial- und demokratiefeindlichen Politik! Schöne, neue Welt!
Herb_G 10.01.2012
5.
Zitat von walter_e._kurtzVom Bundestag zum House zum Lords: Breaking News Bundestagssitze werden jetzt zur Erbmasse! Der bei vielen immer noch populäre Münte rührt ein wenig die Werbetrommel in seinem/ihrem Wahlkreis, und - Schwupps! - sitzt seine Xxxxxxxxxx (war im ersten Anlauf wohl zu despektierlich) im Bundestag! Sollte die SPD im Rahmen einer GroKo zur nächsten Legislaturperiode einige Minister- oder Staatssekretärsposten verteilen dürfen, bin ich mir sicher, Michelle wird nicht leer ausgehen ;-) Und dann wäre da noch des Gerhards liebe Doris: Anderer Wahlkreis, gleiches Spiel. Womit dann wieder einmal bewiesen wäre, daß Demokratie dem Volke auch nur vorgaukeln soll, es hätte ein Mitbestimmungsrecht in diesem jenen Staate. Wacht auf, ihr SPD-Stammwähler! Schröder, Münte, Steinmeyer waren die Köpfe hinter der ach-so-tollen "Agenda 2010"! Mit Schröder an der Spitze hatte die SPD eine nie gekannte Parteiaustrittswelle zu beklagen, die SPD wäre beinahe zerbrochen an seiner (Schröders) Bürger-, sozial- und demokratiefeindlichen Politik! Schöne, neue Welt!
Die in der Agenda 2010 beschlossenen Maßnahmen zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes waren die Ursache für das gute Überstehen der Finanzkrise und das jetzige gute Abschneiden im Vergleich zu all den anderen. Aber Sie haben recht, dass da nicht alles Gold war.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.