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Kanzlerinnen-Krise Sechs Dinge, die Merkel jetzt tun muss

Bundeskanzlerin Merkel (am Mittwoch im Bundestag): Warten auf das PloppZur Großansicht
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Bundeskanzlerin Merkel (am Mittwoch im Bundestag): Warten auf das Plopp

7. Teil: Die FDP aufpäppeln

Die Liberalen sind am Boden, Westerwelle steckt noch tiefer im Schlamassel als Merkel. Das hilft der Kanzlerin nicht, weil so über kurz oder lang ihre ganze Regierung als Loser-Truppe erscheint. Also sollte Merkel ein Interesse haben, die Liberalen aufzupäppeln.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer massiven Unterstützung für Gesundheitsminister Rösler? Der gehört zu den Leuten mit Zukunft bei der FDP. Sie könnte auch gemeinsam mit Westerwelle versuchen, den unglücklich agierenden Wirtschaftsminister Brüderle zu entsorgen. Das würde FDP und Regierung sicher stärken. Klar, sind alles schwierige Operationen, aber selbst in der FDP schütteln sie ja bereits den Kopf über den Rheinland-Pfälzer. Ein Befreiungsschlag wäre da angebracht.

Und Westerwelle? Für den kann Merkel nicht viel tun. Der muss sich jetzt vor allem erst mal selbst helfen.

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insgesamt 135 Beiträge
Bayerr 19.05.2010
zu lesen, als unter Kanzler, die sich 'um ihr Land verdient gemacht'haben Gerhard Schröder und die Agenda 2010 auftauchte.
zu lesen, als unter Kanzler, die sich 'um ihr Land verdient gemacht'haben Gerhard Schröder und die Agenda 2010 auftauchte.
pinkinson 19.05.2010
---Zitat--- Alle warten auf das Plopp. ---Zitatende--- erwartet jemand ernsthaft, dass dieses "Plopp" jemals ertönen wird? Ich nicht. Und selbst wenn, dann bewhre uns Gott von solchen "plopps".
---Zitat--- Alle warten auf das Plopp. ---Zitatende--- erwartet jemand ernsthaft, dass dieses "Plopp" jemals ertönen wird? Ich nicht. Und selbst wenn, dann bewhre uns Gott von solchen "plopps".
rotverschiebung 19.05.2010
"... Dann, zum Schluss der Stunde, macht es plötzlich Plopp: Die kleine Angela war gesprungen." Auch heute ist die Stunde vorbei...!
"... Dann, zum Schluss der Stunde, macht es plötzlich Plopp: Die kleine Angela war gesprungen." Auch heute ist die Stunde vorbei...!
Sintra 19.05.2010
Zitat aus dem Artikel: Merkel darf sich jetzt nicht verkriechen, sie muss Präsenz zeigen, ihre Politik erklären. Das tut sie bislang viel zu wenig. Doch mehr geht immer: Weil sie keine klare Botschaft hat, kein Projekt, bleiben [...]
Zitat aus dem Artikel: Merkel darf sich jetzt nicht verkriechen, sie muss Präsenz zeigen, ihre Politik erklären. Das tut sie bislang viel zu wenig. Doch mehr geht immer: Weil sie keine klare Botschaft hat, kein Projekt, bleiben bei den Zuschauern nach ihren Auftritten oft unbefriedigende Gefühle zurück: Langeweile, Gleichgültigkeit. Man fragt sich: Was hat sie jetzt noch mal gesagt? Ihre Interviews, Reden und Informationsoffensiven verpuffen ohne großen Effekt. Sie HAT einfach nichts zum sagen. Waehrend der Kohl-Bimbes-Affaere wurde sie ins Rampenlicht geschoben, weil fast die gesamte Parteispitze Dreck am Stecken hatte, zudem konnte man das Maedchen als Ossi-Quotenfrau gut mit modernem Image verkaufen. Nu sitzt das ueberforderte Maedchen auf der Regierungsbank und soll sich mit wirtschaftspolitischen Problemen herumschlagen, von denen sie als Physikerin keine Ahnung hat. Zuruecktreten geht in der Krise auch nicht. Mir tut sie fast schon leid. gefangen im Schicksal - Merkels griechische Tragoedie.
derweise 19.05.2010
Merkel ist nun einmal Moderatorin, der Kanzler aber hat die Richtlinienkompetenz.
Merkel ist nun einmal Moderatorin, der Kanzler aber hat die Richtlinienkompetenz.
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