SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück: "Hoeneß ist eine Art Katalysator"

SPD-Spitzenkandidat Steinbrück: "Völlig hergeholt"Zur Großansicht
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SPD-Spitzenkandidat Steinbrück: "Völlig hergeholt"

Peer Steinbrück sieht das Problem der Steuerhinterziehung nicht vor allem bei Hoeneß. Der FC-Bayern-Präsident sei lediglich eine Art Katalysator für das Thema. Für den Beraterkreis des Politikers habe er hingegen keine große Bedeutung gehabt: "Herr Hoeneß ist in zehn Jahren einmal gekommen."

Mainz - Peer Steinbrück wiegelt ab. FDP-Chef Rösler hatte im Interview mit SPIEGEL ONLINE von ihm eine Erklärung zu seinen Kontakten zu Uli Hoeneß gefordert. Jetzt erklärt der SPD-Kanzlerkandidat, der FC-Bayern-Präsident habe für ihn früher keine besondere Bedeutung als Berater gehabt.

"Ich habe, seit ich Ministerpräsident bin, einen Beraterkreis", sagte der heutige SPD-Kanzlerkandidat am Freitag während seiner Länderreise in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz. Einer der Berater sei Hoeneß gewesen: "Herr Hoeneß ist in diesen zehn Jahren einmal gekommen." Er sehe keinen Grund, sich dafür rechtfertigen zu müssen. "Die Vorstellung, daran sei irgendetwas Merkwürdiges (...) halte ich für völlig hergeholt."

Zu dem Kreis, der alle drei bis vier Monate eingeladen werde, gehörten Vertreter aus Kirche, Wissenschaft, Sport und Kultur. "Das werde ich fortsetzen, wann immer ich kann."

Steinbrück sieht das Problem der Steuerhinterziehung nicht vor allem bei Hoeneß, der wegen seines Kontos in der Schweiz und seiner Selbstanzeige in die Kritik geraten war. Gegen den Bayern-Präsidenten lag ein Haftbefehl vor, der außer Vollzug gesetzt wurde. Steinbrück sagte: "Uli Hoeneß ist, wenn man so will, eine Art Katalysator." Die ehrlichen Steuerzahler merkten, dass bei diesem Thema etwas aus dem Ruder gerate: "Fairness, Anstand, Maß und Mitte".

bos/dpa

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insgesamt 46 Beiträge
totalmayhem 26.04.2013
Die naechste Ratte verlaesst das sinkende Schiff. Mit dem Namen Hoeness den "Kreis seiner Berater" geschmueckt als es opportun war, und nun bagatellisiert.
Die naechste Ratte verlaesst das sinkende Schiff. Mit dem Namen Hoeness den "Kreis seiner Berater" geschmueckt als es opportun war, und nun bagatellisiert.
schlau-meier 26.04.2013
und da kommen noch viel mehr,selbst wenn sie von Hoeness profitiert haben. Das wird noch lustig.
und da kommen noch viel mehr,selbst wenn sie von Hoeness profitiert haben. Das wird noch lustig.
schmiergelsiepen 26.04.2013
Ja der Aufsichtsrat von Bayern Muenchen hat sich auch schon distanziert.Wer will schon gern mit Straftaetern in Verbindung gebracht werden.
Ja der Aufsichtsrat von Bayern Muenchen hat sich auch schon distanziert.Wer will schon gern mit Straftaetern in Verbindung gebracht werden.
LapOfGods 26.04.2013
"Ich habe, seit ich Ministerpräsident bin, einen Beraterkreis" - muss es nicht heißen "war"? Er wurde ja postwendend abgewählt.
"Ich habe, seit ich Ministerpräsident bin, einen Beraterkreis" - muss es nicht heißen "war"? Er wurde ja postwendend abgewählt.
tantetrudi 26.04.2013
"Herr Hoeneß ist in diesen zehn Jahren einmal gekommen." Einmal? Nicht öfter? Sehr ungeil....
"Herr Hoeneß ist in diesen zehn Jahren einmal gekommen." Einmal? Nicht öfter? Sehr ungeil....
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  • Freitag, 26.04.2013 – 20:24 Uhr
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