London - Zum Auftakt seines Antrittsbesuchs in Europa hat US-Außenminister John Kerry am Montag an die syrische Opposition appelliert, an der Konferenz der Freunde Syriens am Mittwoch in Rom teilzunehmen. Es müssten Schritte unternommen werden, das Blutvergießen in Syrien zu beenden. Die syrische Opposition sollte ihre Chance nutzen, in diesem Prozess gehört zu werden, betonte Kerry. Teile der stark zersplitterten Oppositionsbewegung hatten gedroht, dem Treffen fernzubleiben, zu dem auch Kerry erwartet wird. Mittlerweile hatte die Bewegung jedoch ihre Anwesenheit angedeutet.
In London traf Kerry den britischen Regierungschef David Cameron. Neben der Syrienkrise war auch das iranische Atomprogramm Thema, ebenso w ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU. Der Nachfolger von Hillary Clinton betonte die historisch engen Beziehungen zwischen Washington und London.
Am Abend ist Kerry in Berlin gelandet, wo er am Dienstag auch Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle führen wird. Außerdem trifft er in Deutschland mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammen. Die USA und Russland haben bislang vor allem bei Syrien keine gemeinsame Linie gefunden.
Weitere Stationen von Kerrys neuntägiger Reise sind Frankreich, Italien, die Türkei, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.
mia/dpa/AP
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