Krach über Online-Durchsuchungen Schäuble pressiert's - SPD bremst Bundes-Trojaner aus

Die Diskussion über den Bundes-Trojaner zum Ausspähen von Computern mausert sich zum handfesten Koalitionskrach. Innenminister Schäuble hält starr an seinen Plänen fest - die SPD spielt auf Zeit. Schon werden Rufe nach einem Machtwort von Merkel laut.

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Berlin – Bundesinnenminister Schäuble lässt sich nicht beirren. Immer mehr wirkt der CDU-Politiker wie ein Getriebener, der umso deutlicher auf seiner Forderung nach Online-Durchsungen beharrt, je mehr Kritik in seine Richtung abgefeuert wird. In die Enge getrieben aber sieht sich der Minister nicht, wenn man seinem Umfeld glauben darf: "Frohgemut ins Gefecht" - das sei seine Leitlinie.

Innenminister Schäuble: "Frohgemut ins Gefecht"
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Innenminister Schäuble: "Frohgemut ins Gefecht"

Diese unterstrich Schäubles Sprecher an diesem Freitag aufs Neue. Die Fachpolitiker der Koalition hatten sich gerade zum dritten Mal im Innenministerium zu Beratungen getroffen, da verkündete er: "Jede Verzögerung kann ein Risiko bedeuten." In die Richtung der immer zögerlicheren SPD sagte der Sprecher, das Innenministerium werde sich "durch nichts von der Maßnahme abbringen lassen" - jetzt sei "unverzügliches Handeln gefragt".

Unverzüglich aber wird es die heimliche Durchsuchung von Festplatten nicht geben, ebenso wenig das Mitverfolgen des virtuellen Lebens von Verdächtigen in Deutschland - auch das wurde heute klar. Denn bei dem groß angekündigten Treffen der Innen- und Justizstaatssekretäre mit der Koalitionsspitze waren die Ergebnisse ziemlich klein. Rund zwei Stunden diskutierten die Politiker. Übereinstimmend teilten beide Seiten danach immerhin mit, es sei "konstruktiv und nüchtern" zugegangen. Trotzdem gingen sie ohne greifbares Ergebnis auseinander und verabredeten sich lediglich für ein neues Treffen in zwei Wochen.

Wo steht Merkel?

Bis dahin wird sich der Streit um den Online-Spähangriff zuspitzen. Der Ton innerhalb der Koalition wird schon deutlich schärfer. In der Bundespressekonferenz gab es am Freitag nur dieses eine Thema - und die Positionen lagen extrem weit auseinander. Schäubles Sprecher mahnte mit seiner Forderung nach mehr Tempo Eile an. SPD-Verhandlungsführer Dieter Wiefelspütz dagegen stellte fest, dass es mit der SPD erst in einigen Monaten eine Lösung geben werde. Auf jeden Fall wollen die Sozialdemokraten das Urteil des Verfassungsgerichts zu Online-Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen abwarten. In den Verhandlungen stehe man "noch ganz am Anfang", sagte Wiefelspütz nach der Beratungsrunde im Ministerium.

Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

Inzwischen werden in der Koalition Fragen laut, wie die Kanzlerin das Thema bewertet. Schäuble ist sich selbst der Unterstützung von ganz oben sicher. Schließlich hatte Merkel schon vor Wochen eine Lösung des Streits für den Herbst eingefordert. Am Freitag sagte sein Sprecher, Schäuble genieße "völligen Rückhalt durch die Bundeskanzlerin".

In dieser Situation scheint es unausweichlich, dass die Kanzlerin irgendwann ein Machtwort spricht - doch wann, das ist Beobachtern zufolge noch offen. Angela Merkels Sprecher sagte, man liege "im Zeitplan" mit den Beratungen. Das schließt ein beherztes Eingreifen Merkels jedoch nicht aus.

"Wir treten kraftvoll auf der Stelle"

Intern wird die SPD schon vernehmlich unter Druck gesetzt. In der Expertenrunde trug Innenstaatssekretär August Hanning vor, wie dringend die Online-Überwachung sei. Fast drohend warnte er vor weiterem Zögern. Wer sich der Möglichkeit verweigere, riskiere, dass Terroristen in Deutschland Anschläge planen können, die nicht unbedingt auf deutschem Boden stattfinden müssten. So berechtigt hierzulande über Datenschutz und Bürgerrechte diskutiert werde, so wenig Verständnis herrsche im Ausland darüber. Im Ernstfall drohten Deutschland Schuldzuweisungen, wenn man Planungen für Attacken im Ausland wegen der Bedenken gegen Online-Spähangriffe nicht aufgedeckt habe. Die recht unverhohlene Botschaft: Dafür sei dann die SPD verantwortlich.

Auch von den Unions-Unterhändlern gab es deutliche Kritik. "Wir treten kraftvoll auf der Stelle", sagte Innenexperte Wolfgang Bosbach (CDU). Mit dem Koalitionspartner komme man einfach nicht weiter. "Die SPD bemüht sich redlich, Sand ins Getriebe zu werfen. Nachdem das geschehen ist, sagt sie: Wir kommen nicht zu einer Entscheidung, weil es überall knirscht." Die aktuelle Debatte nannte Bosbach schlicht "hysterisch" und nicht mehr an Fakten orientiert. Teilweise würden alte Gesetzesentwürfe immer wieder als neu lanciert, um die Bevölkerung zu erschrecken. So solle Panik vor einer Maßnahme geschürt werden, die dringend nötig sei und nur in besonders heiklen Fällen zum Einsatz kommen solle.

SPD-Fraktionschef entzieht SPD-Unterhändler Vertrauen

In der SPD wachsen trotzdem die Zweifel an der Online-Schnüffelei. Der Eingriff soll laut einem Gesetzentwurf aus dem Innenministerium in manchen Fällen sogar ohne gerichtliche Genehmigung erlaubt werden; dazu kommen der Datenschutz und die Datenverwertung – all das wollen viele Sozialdemokraten nicht mitmachen und sorgen sich ums eigene Image.

So nervös sind die Strategen schon, dass Fraktionschef Peter Struck seinem Verhandlungsführer Dieter Wiefelspütz öffentlich das Vertrauen entzog. Schäuble versuche mit "Tricksereien", SPD-Politiker auf seine Seite zu ziehen, sagte Struck und nannte dann noch Wiefelspütz namentlich. Der versteht die Welt nicht mehr. Schließlich hält Wiefelspütz hart wie selten gegen Schäuble.

In der SPD setzen viele auf eine breite öffentliche Diskussion, um die Debatte zu verlangsamen. Folglich verwunderte es nicht, dass ein vom Innenministerium abgesetztes, äußerst detailliertes Schreiben über die technischen Einzelheiten der Online-Durchsuchung kürzlich an die Öffentlichkeit gelangte. Es hatte schnell Aufregung ausgelöst.

Bundeskriminalamt "richtig sauer" über Veröffentlichung

Das interne Papier des Bundesinnenministeriums (BMI) umfasst 20 Seiten und wurde ironischerweise im Internet komplett veröffentlicht - es erläutert, wie das Bundeskriminalamt (BKA) die komplizierte Technik des Bundes-Trojaners ("Remote Forensic Software", RFS) einsetzen will. Verraten wird unter anderem, wie das Spähprogramm auf die Rechner von Verdächtigen geschleust werden soll; dass möglicherweise gefälschte Behördenmails als Weg dienen sollen; was solche Aktionen kosten könnten.

Das BMI ist über die Enthüllung solcher Details mehr als unglücklich. "Richtig sauer" sind vor allem die Experten des Bundeskriminalamtes (BKA), hieß es aus der Behörde. Innenstaatssekretär Hanning warnte vor weiteren Enthüllungen. "Kriminaltechnische Details haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen, sonst gefährden wir den Erfolg der gesamten Maßnahme", sagte er. Aus dem Ministerium ist die Klage zu hören, mögliche Verdächtige könnten sich schon jetzt über Gegenmaßnahmen Gedanken machen – bevor die Technik überhaupt vom BKA eingesetzt wird. "Hier ist eine rote Linie überschritten worden", sagte ein Beamter.

Wie der Streit zu lösen ist, ist augenblicklich unabsehbar. Je länger die Regierungspartner über die Online-Schnüffelei streiten, desto weiter gehen die Positionen auseinander. Kanzlerin Merkel wird sich der Sache nach ihrer Rückkehr aus Asien annehmen müssen - das wird allerdings keine einfache Mission, nachdem nun auch SPD-Fraktionschef Struck auf Distanz zu Schäuble gegangen ist.



Forum - Online-Durchsuchungen - Desaster mit dem "Bundes-Trojaner"?
insgesamt 795 Beiträge
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Seite 1
delta058 29.08.2007
1.
Zitat von sysopHanebüchen, unglaubwürdig, verschleiernd: Informatiker zerfleddern die jetzt enthüllten Erklärungen des Innenministeriums zum Bundes-Trojaner. Ein ebenso überflüssiges wie gefährliches Unternehmen des Innenministeriums? Sind Online-Untersuchungen überhaupt mit der Rechtsordnung vereinbar? Oder geht die Terrorabwehr vor?
Da müßte ja ersteinmal glaubhaft belegt werden, dass diese Durchsuchungen irgandwas nützliches Bringen in Bezug auf die Terrorabwehr, außer noch mehr Arbeit. Diesen Beleg ist uns Schäuble bis heute schuldig geblieben.
Klo, 29.08.2007
2.
Zitat von sysopHanebüchen, unglaubwürdig, verschleiernd: Informatiker zerfleddern die jetzt enthüllten Erklärungen des Innenministeriums zum Bundes-Trojaner. Ein ebenso überflüssiges wie gefährliches Unternehmen des Innenministeriums? Sind Online-Untersuchungen überhaupt mit der Rechtsordnung vereinbar? Oder geht die Terrorabwehr vor?
Terror wehrt man nicht ab, indem man den Bürger präventiv zum Terroristen erklärt und wahllos ausspioniert. Selbst Orwell wäre auf derat kranke Ideen nie gekommen.
ax0l0tl 29.08.2007
3.
Zitat von delta058Da müßte ja ersteinmal glaubhaft belegt werden, dass diese Durchsuchungen irgandwas nützliches Bringen in Bezug auf die Terrorabwehr, außer noch mehr Arbeit. Diesen Beleg ist uns Schäuble bis heute schuldig geblieben.
Diesen Beleg wird er uns niemals bringen koennen. Sinn und Zweck des Trojaners ist es, den einfachen Bueger ueberwachen und kontrollieren zu koennen. Im Kampf gegen den Terror (mal ganz daemlich gefragt, wer fuehlt sich denn persoenlich bedroht?) ist diese Waffe absolut nutzlos.
Chromlatte 29.08.2007
4.
Zitat von sysopHanebüchen, unglaubwürdig, verschleiernd: Informatiker zerfleddern die jetzt enthüllten Erklärungen des Innenministeriums zum Bundes-Trojaner. Ein ebenso überflüssiges wie gefährliches Unternehmen des Innenministeriums? Sind Online-Untersuchungen überhaupt mit der Rechtsordnung vereinbar? Oder geht die Terrorabwehr vor?
Wie schon ein Forist an anderer Stelle bemerkte, die Annahme dass auf "verdächtigen" Rechnern Dateien a la Bombenbauplan.xml zu finden sein wären ist an Naivität schon fast nichtmehr zu überbieten.
inci 29.08.2007
5.
Zitat von ax0l0tlDiesen Beleg wird er uns niemals bringen koennen. Sinn und Zweck des Trojaners ist es, den einfachen Bueger ueberwachen und kontrollieren zu koennen. Im Kampf gegen den Terror (mal ganz daemlich gefragt, wer fuehlt sich denn persoenlich bedroht?) ist diese Waffe absolut nutzlos.
das wird so gehen, wie mit der kontenabfrage. ursprünglich nur für einen eng begrenzten personenkreis vorgesehen, darf heute jeder arge-mitarbeiter mal so eben auf die konten *aller* hartz4-ler zugreifen. vielleicht sollte man mal wieder anfangen, massenhaft briefe zu schreiben, da hätte sogar die post was davon, nämlich mehr umsatz. und die sicherheitsbehörden hätten ein problem, das man nicht genug personal hat, alle abgefangenen briefe auch zu lesen. das hat schon in der ehemaligen ddr nicht funktioniert, die hatten auch nicht genug personal dafür.
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