KSK-Unfall Tödlicher Absturz beim Kommando Spezialkräfte

Ein Soldat des geheimniskrämerischen Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr ist beim Fallschirmspringen in den USA tödlich verunglückt.

Von Alexander Szandar und


KSK-Soldaten: Bisher starben zwei Männer aus der Sondertruppe während ihres Dienstes
DPA

KSK-Soldaten: Bisher starben zwei Männer aus der Sondertruppe während ihres Dienstes

Der Unfall ereignete sich am Freitag vergangener Woche, wie SPIEGEL ONLINE heute aus dem Verteidigungsministerium in Berlin erfuhr. Das Opfer, Hauptfeldwebel Stephan Z., 30, diente in der 4. Kompanie der Eliteeinheit. Er stammte aus der Fallschirmtruppe, hatte schon mehr als 2000 Absprünge absolviert und war seit der Aufstellung des KSK vor sechs Jahren bei der Spezialeinheit. Er befand sich zusammen mit weiteren KSK-Kameraden zur Ausbildung in der Nähe von Tucson im US-Bundesstaat Arizona.

Soweit bekannt, handelte es sich um den zweiten tödlichen Dienstunfall bei der im baden-württembergischen Calw stationierten Spezialtruppe. Vor etwa eineinhalb Jahren ertrank ein KSK-Soldat bei einer Übung. Erst kürzlich - an Weihnachten - war ein anderer KSK-Hauptfeldwebel in der Nähe von Calw ums Leben gekommen - beim Tauchen in einer Höhle außerhalb der Dienstzeit.



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