Künftiger Bundespräsident Gauck telefoniert mit türkischem Staatschef Gül

Gauck macht sich stark gegen die "braune Brut": Der künftige Bundespräsident hat am Donnerstag mit Angehörigen der NSU-Terror-Opfer gesprochen. Bei der Begegnung telefonierte er auch mit dem türkischen Staatspräsidenten Gül. Den Rechtsextremismus verurteilte Gauck scharf.

Gauck im Türkischen Haus an der Urania in Berlin: Dem Neonazismus keine Chance
dapd

Gauck im Türkischen Haus an der Urania in Berlin: Dem Neonazismus keine Chance


Berlin - Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck hat sich im Anschluss an den Staatsakt für die Opfer des rechtsextremistischen Terrors mit deren Hinterbliebenen getroffen. Auch der türkische Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, sei dabei gewesen, wie die Zeitung "Die Welt" in ihrer Freitagsausgabe berichtet.

Am Rande der mehrstündigen Begegnung habe Gauck kurz mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül telefoniert. Das Telefonat sei sehr freundlich verlaufen, hieß es. In einer Ansprache an die Familienangehörigen betonte Gauck, der "als Bürger und Vorsitzender des Vereins gegen das Vergessen" sprach, dass der Neonazismus in Deutschland keine Chance habe. Der Staat würde sich wehren, auch die Bürger der Bundesrepublik würden sich der "braunen Brut in den Weg stellen".

Unter Migranten gibt es einen Streit um den designierten Bundespräsidenten und seine zentralen Themen. Während einige von ihnen Vorbehalte gegen Gauck äußern, mehren sich auch Stimmen, die ihn verteidigen und sagen, man solle seine Forderung nach mehr Verantwortung des Einzelnen ernst nehmen. Gaucks Wahl zum Staatsoberhaupt ist für den 18. März geplant.

bos/dpa/dapd

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adam68161 23.02.2012
1. Es ist ein starkes Stück
wenn der designierte - noch nicht gewählte - Bundespräsident als erste "Amtshandlung" mit dem Präsidenten eines einzigen Landes spricht, aus dem unsere "Migranten" kommen. Da wird er ja in den nächsten Wochen viel zu tun bekommen. Vielleicht sollten wir doch besser zwei Präsidenten haben?
Bärchen09 24.02.2012
2. Kein Zweifel
Zitat von sysopdapdGauck macht sich stark gegen die "braune Brut": Der künftige Bundespräsident hat am Donnerstag mit Angehörigen der NSU-Terror-Opfer gesprochen. Bei der Begegnung telefonierte er auch mit dem türkischen Staatspräsidenten Gül. Den Rechtsextremismus verurteilte Gauck scharf. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817253,00.html
diese Morde sind grausam und für meine Begriffe nicht zu verstehen. Was wollten die Mörder erreichen? Unser Land in ein schelchtes Licht stellen? Zum andern möchte ich sagen, dass wir nicht so tun sollen, als seien wir Deutsche alle rechts. Für mich ist natürlich die Frage, warum gerade in den neuen Bundesländern, wo doch heftig gegen den Nationalsozialismus geschimpft wurde, so viele Nazis sind. Könnte es sein, dass die jungen Menschen dort irgendwie keine Perspektive für ihr Leben haben und dann durch das Gemeinschaftsgefühl "wir sind die Retter Deutschlands" in diese Szene gezogen werden? Hier muss sich was ändern als Vorbeugung. Denn ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie einen richtigen Neo-Nazi gesehen habe. Sicher Leute, die mal so was dahinsagen. Aber das ist was anderes. Und nur, wenn man auch den Opfern von links und ausländischen Tätern gedenkt, wird solch eine Gedenkfeier nicht zum Gegenteil wie gedacht. Mir tun die Familien natürlich leid, wenn alles so lange ungelöst bleibt. Und Familienangehörige ohne jeden Grund ermordet werden.
Bärchen09 24.02.2012
3. Noch eine Bitte
Zitat von sysopdapdGauck macht sich stark gegen die "braune Brut": Der künftige Bundespräsident hat am Donnerstag mit Angehörigen der NSU-Terror-Opfer gesprochen. Bei der Begegnung telefonierte er auch mit dem türkischen Staatspräsidenten Gül. Den Rechtsextremismus verurteilte Gauck scharf. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817253,00.html
Es ist gut, der Opfer zu gedenken. Besser ist es, Opfer zu verhindern. Hier geht es nicht um Nazis, sondern um ein schreckliches Urteil im Iran. Der 35 jährige Youcef Nadarkhani ist zum Tode verurteilt und er soll bald durch Erhängen getötet werden. Sein Verbrechen: er ist vom Islam zum Christentum konvertiert und Pastor einer Gemeinde im Iran. Hier wird also ganz offiziell durch einen Staat eine Straftat begangen. Ich wünschte sehr, dass sich unsere Politiker hier ganz stark für den Mann einsetzen, ein Familienvater mit zwei Kindern.
spiegledich 24.02.2012
4. Hoffentlich hat Gauck dabei
Zitat von sysopdapdGauck macht sich stark gegen die "braune Brut": Der künftige Bundespräsident hat am Donnerstag mit Angehörigen der NSU-Terror-Opfer gesprochen. Bei der Begegnung telefonierte er auch mit dem türkischen Staatspräsidenten Gül. Den Rechtsextremismus verurteilte Gauck scharf. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817253,00.html
besprochen, dass den Christen in der Türkei alle Rechte eingeräumt werden müssen, ihren Glauben frei praktizieren zu können.
ottohuebner 24.02.2012
5. der kuenftige ............
Zitat von sysopdapdGauck macht sich stark gegen die "braune Brut": Der künftige Bundespräsident hat am Donnerstag mit Angehörigen der NSU-Terror-Opfer gesprochen. Bei der Begegnung telefonierte er auch mit dem türkischen Staatspräsidenten Gül. Den Rechtsextremismus verurteilte Gauck scharf. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817253,00.html
hat bevor er angefangen hat meine sympathien verspielt. ich frage mich nur warum triksie murksel den tuerken guel nicht gefragt hat ob sie ihn zum bundespraesidenten machen darf.
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