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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: KZ-Gedenkstätte Buchenwald untersagt AfD Kranzniederlegung

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DPA

Gedenkstätte Buchenwald: "Schlag ins Gesicht"

Die AfD will am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Buchenwald einen Kranz niederlegen. Die KZ-Gedenkstätte erteilt der Partei eine klare Absage: Das wäre für die Überlebenden ein Schlag ins Gesicht.

Weimar - Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald will der Alternative für Deutschland (AfD) nicht genehmigen, zum Holocaust-Gedenken einen Kranz niederzulegen. Der Grund: Die von der AfD gewünschte Inschrift des Kranzes. Sie soll sich an alle "Opfer des Konzentrations- und Speziallagers Buchenwald" richten. Damit wären nicht nur Häftlinge der Nationalsozialisten, sondern auch nach dem Krieg internierte NS-Verbrecher eingeschlossen.

"Wir werden nicht zulassen, dass an diesem Tag in dieser relativistischen Manier den Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers ins Gesicht geschlagen wird", sagte Stiftungsdirektor Volkhard Knigge am Mittwoch mit Blick auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

mka/dpa

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