Landtagswahl 2017 Alle Ergebnisse aus Niedersachsen

Kann sich SPD-Ministerpräsident Stephan Weil bei der Niedersachsen-Wahl gegen den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann behaupten? Wie schneidet die AfD ab? Sehen Sie hier alle Ergebnisse im Überblick.


Bei der niedersächsischen Landtagswahl 2013 erhielten die Grünen 20 Mandate. Diese Zahl liegt der Grafik "Gewinne und Verluste" zugrunde. Zuletzt bestand die Fraktion der Grünen nur noch aus 19 Mitgliedern, nachdem die Landtagsabgeordnete Elke Twesten am 4. August ihren Wechsel von den Grünen zur CDU angekündigt und so schließlich die Neuwahlen ausgelöst hatte.

So wird gewählt

Knapp 6,1 Millionen Wahlberechtigte sind im Jahr 2017 aufgerufen, den niedersächsischen Landtag für eine Legislaturperiode von fünf Jahren zu wählen. Landeslisten von 15 Parteien sind zugelassen, vier mehr als 2013. Damals lag die Wahlbeteiligung bei 59,4 Prozent.

Der Landtag besteht aus mindestens 135 Abgeordneten. Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme werden die 87 Abgeordneten in den Wahlkreisen des Landes direkt gewählt (Personenwahl). 48 Parlamentarier erhalten ihr Mandat mit der Zweitstimme über die Landeslisten der Parteien (Verhältniswahl). An der Verteilung der Zweitstimmensitze nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren nehmen nur Parteien teil, die mindestens fünf Prozent bekommen haben.

Ergibt die Berechnung, dass eine Partei in den 87 Wahlkreisen mehr Direktsitze gewonnen hat, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehen, bleiben ihr diese als Überhangmandate erhalten. Damit die Stärke der Parteien im Landtag dem Verhältnis der gültigen Zweitstimmen entspricht, werden Ausgleichsmandate vergeben.

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