Nachfolger von Hubertus Heil Lars Klingbeil soll neuer SPD-Generalsekretär werden

Lars Klingbeil ist 39 Jahre alt, Netzpolitiker - und bald wohl SPD-Generalsekretär. Nach SPIEGEL-Informationen haben sich Parteichef Martin Schulz und Ministerpräsident Stephan Weil auf die Personalie geeinigt.

Lars Klingbeil
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In der SPD steht ein Generationenumbruch an. Neuer Generalsekretär soll nach SPIEGEL-Informationen der 39-jährige Niedersachse Lars Klingbeil werden. Parteichef Martin Schulz und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil haben sich auf den Netzpolitiker als Nachfolger von Hubertus Heil verständigt, der im Dezember nicht noch einmal als Generalsekretär antreten will.

Klingbeil sitzt seit 2009 im Bundestag und ist Digital- und Verteidigungsexperte der Fraktion. In der SPD wird er flügelübergreifend geschätzt, zudem gilt er als einer der wenigen jüngeren Sozialdemokraten, mit der die Partei neue Milieus erschließen könnte.

Auch die Frauen in der Partei haben Anspruch auf den frei werdenden Posten des Generalsekretärs erhoben. Da aber Klingbeil als Vertrauter von Schulz und Weil gilt, wird intern mit wenig Widerstand gerechnet. Weils niedersächsischem Landesverband könne nach dem jüngsten Sieg bei der Landtagswahl niemand die Mitsprache bei der Besetzung verwehren, heißt es.

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insgesamt 40 Beiträge
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m.w.r. 19.10.2017
1. Amtlich?
"Nach SPIEGEL-Informationen haben sich Parteichef Martin Schulz und Ministerpräsident Stephan Weil auf die Personalie geeinigt." Das heißt aber noch nicht das es amtlich ist , oder verstehe ich da etwas falsch?
herbert.huber 19.10.2017
2. besser ...
besser als der ungehobelte Generalsekretär von CSU und die komische Frau von der FDP ist der auf jeden Fall. Jeder wäre besser als die beiden genannten.
friedrich_eckard 19.10.2017
3.
Namen sind Nachrichten: ein Gewächs aus dem Niedersachsen-Sumpf, gewesener Mitarbeiter in den Wahlrkreisbüros des Maschmeyer-Kanzlers und des Herrn Garrelt Duin, über den Wikipedia zu vermelden weiss: "Als der SPD-Vorstand [in Niedersachsen] im Februar 2008 über die Öffnung gegenüber der Linken abstimmte, kam von Duin die einzige Gegenstimme.", und natürlich Seeheimer... genauso hatte man sich eine Resozialdemokratisierung der SPD natürlich vorgestellt. Wen die Götter verderben wollen... die lernen es nie!
einwerfer 19.10.2017
4. Die 'Erneuerung' geht weiter
diesmal mit einem Mann, der eine klassische Saalkarriere hinter sich hat (Kreißsall, Hörsaal, Plenarsaal) und wenn's mit dem Plenarsaal nicht so direkt klappte, arbeitete er für die SPD. Zu Anfang bei Gas-Gerd... Dafür bedankte er sich mit keinerlei Abweichungen im Abstimmverhalten (s. Abgeordnetenwatch), stimmte also z.B. gegen gleiche Renten in West und Ost und für CETA und TTIP inklusive Sondergerichtsbarkeit. Und für alle Bundeswehrauslandseinsätze hat er natürlich auch gestimmt. Insgesamt ein hoffnungsvoller 'Jung-Politiker', der die SPD auf ihrem Erneuerungsweg zusammen mit den Neulingen Schulz und Nahles gut voran bringen wird.
Niedlifizierer 19.10.2017
5. Schon wieder ein Seeheimer!
So wird das nichts mit einer Neuausrichtung/Re-Sozialdemokratisierung der Spezialdemokraten. Lernresistent bis zum Tod. Ber der nächsten BT-Wahl dürften dann noch ~15% drin sein.
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