Leipzig Linke Gegendemonstranten werfen Steine nach Polizisten

In Leipzig haben Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum Rechte sowie einzelne Polizisten mit Steinen beworfen. Mehrere Gruppierungen hatten gegen einen Aufmarsch der rechtspopulistischen "Offensive für Deutschland" demonstriert.

Linke Gegendemonstranten in Leipzig: Steinwürfe gegen Polizisten
DPA

Linke Gegendemonstranten in Leipzig: Steinwürfe gegen Polizisten


Mehr als 1000 Menschen haben in Leipzig nach Polizeiangaben gegen einen Aufmarsch der rechtspopulistischen "Offensive für Deutschland" demonstriert. Aus ihren Reihen flogen Steine und Flaschen auf die 350 bis 400 Teilnehmer des vom früheren Chef des Anti-Islam-Bündnisses Legida, Silvio Rösler, angemeldeten Zuges. Auch Polizisten seien mit Steinen beworfen, das Polizeipräsidium mit Steinen angegriffen worden. Der Polizeisprecher konnte zunächst nicht sagen, ob Menschen verletzt wurden.

Mehr als 800 Polizisten waren im Einsatz, um die Demonstranten voneinander zu trennen. Sieben Aktionsgruppen hatten zum Protest gegen die "Offensive für Deutschland" aufgerufen. Rösler hatte ursprünglich 2500 Teilnehmer angemeldet, auf dem Augustusplatz versammelten sich dann aber nur einige hundert Anhänger, die auf einer verkürzten Strecke durch die Innenstadt marschierten. Die Kundgebung wurde vorzeitig beendet.



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